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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; ums Ganze</title>
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		<title>02.06.07 &#124; …ums Ganze! Block in Rostock</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 19:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Danke an die Antifaschistische Jugendaktion Kreuzberg für Die Fotos.
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<p><small>Danke an die <a href="http://www.ajak.tk">Antifaschistische Jugendaktion Kreuzberg</a> für Die Fotos.</small></center></p>
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		<title>01.05.07 &#124; 1. Mai in Hannover: Luxus für Alle!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2007 19:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Aufruf
Hieß der 1. Mai früher noch Internationaler ArbeiterInnen Kampftag, wird er heute nur noch &#8220;Tag der Arbeit&#8221; genannt. Diesem &#8220;Spiel der Worte&#8221; liegt auch ein tatsächlicher Bedeutungswandel zugrunde. War der 1. Mai früher noch oppositionell zum staatstragenden Kapitalismus und von einer breiten ArbeiterInnenbewegung getragen, ist er heute systemimmanent und zu einer Lobeshymne an die Lohnarbeit [...]]]></description>
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<h3>Aufruf</h3>
<p><img src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01banner.gif" alt="" class="aligncenter" />Hieß der 1. Mai früher noch Internationaler ArbeiterInnen Kampftag, wird er heute nur noch &#8220;Tag der Arbeit&#8221; genannt. Diesem &#8220;Spiel der Worte&#8221; liegt auch ein tatsächlicher Bedeutungswandel zugrunde. War der 1. Mai früher noch oppositionell zum staatstragenden Kapitalismus und von einer breiten ArbeiterInnenbewegung getragen, ist er heute systemimmanent und zu einer Lobeshymne an die Lohnarbeit verkommen. Einzig ein Bruchteil der Festangestellten begeht diesen Tag noch feierlich bei dem Open Air Biertrinken und Bratwurstessen des DGB. Der prekarisierte Teil der ArbeiterInnen und die Erwerbslosen werden sich selbst überlassen.<br />
Forderungen wie die 10 Stundenwoche oder das Existenzgeld werden gar nicht erst formuliert, sondern im radikalsten Fall ein Mindestlohn gefordert. Solche Forderungen, die letztendlich immer eine Bitte an einen Staat sind, welcher die Aufrechterhaltung der kapitalistischen Produktionsweise zu gewährleisten hat, sind jedoch zu kurz gegriffen und würden zu keiner grundlegenden Verbesserung der Situation der ArbeiterInnenschaft führen. Denn desto erfolgreicher der Kampf der ArbeiterInnen um höhere Löhne ist, desto lukrativer wird es wiederum für den Unternehmer, diese lebendige Arbeit durch Maschinen zu ersetzen, um somit die Produktionskosten zu minimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dies bedeutet natürlich nicht, dass ein Kampf für höhere Löhne oder kürzere Arbeitszeit grundfalsch wäre. Dieser Kampf darf jedoch nicht als antikapitalistisch verstanden werden, da er sich völlig systemimmanent vollzieht. Im Gegenteil geht es darum, einzusehen, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und die größtmögliche Kapitalverwertung keine Ziele sind auf die sich ArbeiterInnen positiv beziehen können, da sie ihren eigenen Interessen entgegen gesetzt sind. Vielmehr geht es kurzfristig darum, die Senkung des eigenen Lebensstandards nicht widerstandslos hinzunehmen und langfristig die kapitalistische Produktionsweise, welche all diese Unannehmlichkeiten immer wieder hervorbringt, zu überwinden. „Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals. Sie verfehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht unsachgemäßen Gebrauch machen. Sie verfehlen ihren Zweck gänzlich, sobald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehenden Systems zu führen, statt gleichzeitig zu versuchen, es zu ändern, statt ihre organisierten Kräfte zu gebrauchen als einen Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeiterklasse, d.h. zur endgültigen Abschaffung des Lohnsystems“. (Karl Marx). Das die „guten Dienste“ den heute dominierenden deutschen Gewerkschaften gänzlich abhanden gekommen sind ändert nichts an ihrer prinzipiellen Notwendigkeit. Aus heutiger Perspektive sollte dieser Teil als ein „könnten gute Dienste tun“ gelesen werden.</p>
<p><b>Fight the game, not the players …</b><br />
Wer im Kapitalismus lebt, muss sich an entsprechende Regeln halten und setzt damit wiederum Andere den gleichen &#8220;Sachzwängen&#8221; aus.<br />
Praktisch bedeutet dies, dass nicht nur die Lohnabhängigen, sondern auch diejenigen, welche über Produktionsmittel verfügen (im Folgenden nennen wir diese KapitalistInnen) sich den Spielregeln unterordnen müssen. Es ist nicht notwendigerweise der individuelle Wunsch eines Kapitalisten, die von ihm angestellten Lohnabhängigen bis an die Grenze des staatlich Zugelassenen auszubeuten. Vielmehr besteht für die KapitalistInnen der Zwang dies zu tun, um konkurrenzfähig zu bleiben, ihre Existenz zu erhalten und nicht selber zum Lohnabhängigen zu werden. Das heißt natürlich nicht, dass KapitalistInnen nicht auch Arschlöcher sein können und dies auch oft sind – das gibt es genauso wie durchaus bemühte und so weit es geht „faire“ Exemplare. Diese personalisierte Kritik ist allerdings kein Ausdruck einer Kapitalismuskritik, da Kapitalismus nicht durch die Gier von KapitalistInnen bestimmt wird, sondern durch die Produktionsverhältnisse. Die Lohnabhängigen wiederum sind gezwungen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, da sie selbst nicht über Produktionsmittel verfügen. Für die Ware Arbeitskraft gilt, genau wie für alle anderen Waren, wer zum geringsten Preis das Meiste zu bieten hat, bekommt den Zuschlag. Deshalb muss auch allen klar sein, dass mit der Forderung nach einem „gesicherten, nationalen Standort“ unter dem Ausschluss von Einwanderern, objektiv niemandem geholfen wäre, da im Kapitalismus die Lohnabhängigen immer und ganz unabhängig von der Nationalität gegeneinander ausgespielt werden.<br />
Dementsprechend macht es auch keinen Sinn, zwischen &#8220;gutem&#8221; und &#8220;bösem&#8221; Kapital zu unterscheiden. Der einzige Unterschied der zwischen den verschiedenen KapitalistInnen besteht, ist das variierende Verhältnis von Zuckerbrot und Peitsche.</p>
<p><b>die &#8220;Schaltzentralen der Macht&#8221;&#8230;</b><br />
Diese Erkenntnis gilt es auch auf die Mobilisierung gegen den G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm zu übertragen. Eine linke Agitation, die behauptet, in Heiligendamm würden sich die &#8220;Herrscher der Welt&#8221; treffen um ihre finsteren Pläne zu verwirklichen, verkennt die strukturellen Sachzwänge der kapitalistischen Produktionsweise. Im Aufruf des &#8230;ums Ganze Bündnis, als dessen Teil die [AAH] nach Heiligendamm mobilisiert, heißt es dementsprechend:<br />
&#8220;Nicht weil die Gruppe der Acht die &#8220;Spinne im Netz&#8221; ist, oder die &#8220;Schaltzentrale&#8221; des &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221;, sondern weil die G8-Gipfel als Form begriffen werden müssen, in der sich die kapitalistische Gesellschaft im Politischen reflektiert, rufen wir zum unversöhnlichen Akt der Negation auf&#8221; und weiter: &#8220;Nicht, weil die Gruppe der Acht das personifizierte Böse ist, sondern gerade weil Herrschaft im Kapitalismus im Grunde weder Namen noch Adresse hat, sollte der G8-Gipfel zum Anlass genommen werden, um mit der Kapitalismuskritik aufs Ganze zu gehen&#8221;. Diese Position, die keinerlei Interesse an einer Integration in die bestehenden Verhältnisse mitbringt, ist vielleicht die unrealistischste aber mit Sicherheit die einzig vernünftige die sich angesichts der momentanen Verfasstheit der Welt formulieren lässt.</p>
<p><b>Wir wollen mehr vom Leben als die Arbeit&#8230;</b><br />
In der kapitalistischen Gesellschaft ist die Lohnarbeit ein notwendiges übel für all diejenigen, die keine Produktionsmittel besitzen und deshalb ihre eigene Arbeitskraft verkaufen müssen. Die meisten Menschen erkennen dies jedoch nicht, sondern steigern sich in eine absurde Arbeitsmoral hinein, welche die Lohnarbeit als etwas Positives präsentiert. Dieses Ideal protestantischer<sup><a href="http://www.antifa-hannover.de/2007/luxus-fuer-alle/#footnote_0_658" id="identifier_0_658" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dieser Arbeitsethos entwickelte sich historisch mit der Reformation, vor allem im Puritanismus. Hier gilt auf der einen Seite das &amp;#8220;erfolgreiche&amp;#8221; Leben auf Erden als Zeichen f&Atilde;&frac14;r g&Atilde;&para;ttliche Auserw&Atilde;&curren;hltheit und auf der anderen Seite jede Form von Luxus und Verschwendung als S&Atilde;&frac14;nde. Somit wurde eine perfekte ideologische Ausstattung f&Atilde;&frac14;r das Arbeiten im Kapitalismus geschaffen">1</a></sup> &#8220;Arbeitsethik&#8221;, welches ein genussfreies und arbeitsreiches Leben fordert, ist von der ArbeiterInnenbewegung leider längst übernommen worden.<br />
Frei nach dem Motto &#8220;Jeder ist seines eignen Glückes Schmied&#8221; hängen die meisten Menschen der Idee hinterher, nur wer genug schuftet, wird es auch zu etwas bringen. Anstatt die Arbeit als das notwendige übel mit all ihren Unannehmlichkeiten zu begreifen wird Arbeit zum Teil und zum Sinn der eigenen Identität. Dem Ideal der produktiven Arbeit wird die &#8220;parasitäre&#8221; Form des Sozialschmarotzertums oder der luxuriösen &#8220;Verschwendung&#8221; entgegen gestellt. Beides dient als Erklärung für die vorhandenen sozialen Missstände. So werden gleichzeitig Sozialhilfeempfänger und Spitzenverdiener zum Feindbild des &#8220;aufrichtigen Arbeiters&#8221; erhoben. Anstatt den Luxus der Wenigen in guter protestantischer Tradition moralisch zu verurteilen kann es nur darum gehen den potentiell vorhandenen Luxus auf alle Menschen auszuweiten.</p>
<p><b>Den Luxus vom Kapitalismus befreien!</b><br />
Luxus meint jedoch nicht (nur) Rolex und dicke Autos, also das, was uns heutzutage die vorleben, die es vermeintlich &#8220;geschafft&#8221; haben – Luxus ist mehr als das Genießen und Konsumieren von dem, was wir selber produziert haben. Natürlich ist es nett, mit der eigenen Yacht durch die Gegend zu schippern, aber es ist eben auch nur das, was uns innerhalb dieser Zustände als das luxuriöseste gestattet ist. Wenn wir also raus wollen aus diesen Verhältnissen, wenn es uns ums Ganze geht, dann wollen wir auch raus aus dem faden Luxus, dem Luxus, der beschränkt ist durch die kapitalistische Realität.<br />
Was für den/die Einzelne/n Luxus bedeutet, dass muss jede/r schön selber wissen.<br />
Aber wir wissen eins: Es geht mehr als die meisten heute glauben. Luxus ist eben nicht an Produkten festgemacht, Luxus heißt nicht, sich mehr leisten zu können als der Rest. Luxus heißt, in die Vollen gehen zu können, sich nicht begnügen zu müssen, nicht vernünftig sein zu müssen, die Möglichkeit zu haben, nach den eigenen Bedürfnissen zu leben und nicht einem krankmachenden Arbeitsethos hinterher zu rennen.<br />
Echter Luxus ist  nur zu verwirklichen im &#8220;Verein freier Individuen&#8221; (Karl Marx), also befreit von allen kapitalistischen Beschränkungen.</p>
<p><b>über Lohn und Ausbeutung</b><br />
Lohnarbeit ist bei der ganzen Geschichte objektiv nichts positives, da sie nicht zur Teilhabe des Arbeiters am real vorhandenen und potentiell erzeugbaren gesellschaftlichen Reichtum führen kann, also eben kein Mittel ist, um diesen Luxus für alle erreichbar zu machen. Offensichtlich sind dabei die tatsächlichen Schäden, die Lohnarbeit verursacht, indem sie einen Großteil der Arbeitenden auf lange Sicht physisch oder psychisch kaputt macht. Auf Grund der sich verschärfenden Lage auf dem Arbeitsmarkt steigt die Konkurrenz zwischen den ArbeiterInnen, welche aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, nahezu alles für den Kapitalisten tun würden.</p>
<p>Der Lohn, der für die verkaufte Arbeitskraft gezahlt wird, entspricht nicht dem realen Wert, welcher durch die Arbeit geschaffen wird &#8211; so ist gewährleistet, dass der Lohnabhängige nicht genügend Geld zurücklegen kann, um aus der Lohnabhängigkeit abzudampfen. Tatsächlich dient der Lohn nur zur Aufrechterhaltung der Arbeitskraft, indem er den notwendigen Lebensunterhalt der Lohnabhängigen deckt. Diese Aufrechterhaltung der Arbeitskraft, welche auch als Reproduktion bezeichnet wird, bezieht sich nicht nur auf den einzelnen Lohnabhängigen sondern auch auf die Aufrechterhaltung der gesamten Arbeiterschaft. Damit auch langfristig gewährleistet ist, dass neue Lohnabhängige zur Produktion von Waren durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft zur Verfügung stehen muss der Lohn somit auch für den Unterhalt der gesamten Familie ausreichen. In der so aus dem Kapitalismus entstanden Trennung von Produktionssphäre (das Lohnarbeiten) und Reproduktionssphäre (Famille, Kinder, Haushalt) hat sich historisch eine patriarchale Unterdrückung von Frauen entwickelt.<br />
Frauen wurde und wird dabei die Verantwortung für die vermeintlich &#8220;unproduktive&#8221;, da nicht verwertbare, Reproduktionsarbeit zugeordnet.<sup><a href="http://www.antifa-hannover.de/2007/luxus-fuer-alle/#footnote_1_658" id="identifier_1_658" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Eine ausf&Atilde;&frac14;hrliche Analyse zu diesem Thema findet sich z.B. im Text &amp;#8220;Sexismus &amp;#8211; vom Allgemeinen zum Besonderen. Eine Ann&Atilde;&curren;herung&amp;#8221; vom AFBL zu finden in der Phase 2.">2</a></sup></p>
<p>Wenn &#8220;Arbeit&#8221;<sup><a href="http://www.antifa-hannover.de/2007/luxus-fuer-alle/#footnote_2_658" id="identifier_2_658" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Festhalten am Begriff Arbeit f&Atilde;&frac14;r eine nicht kapitalistische Produktionsform ist hier eigentlich irref&Atilde;&frac14;hrend. Arbeit ist als Lohnarbeit erst mit dem Kapitalismus entstanden und konstituiert sich durch eben jene Trennung zwischen Produktions- und Reproduktionssph&Atilde;&curren;re mit der es zu brechen gilt. Wenn hier von &amp;#8220;Arbeit&amp;#8221; geredet wird dann ist somit der grunds&Atilde;&curren;tzlich notwendige Prozess der Produktion von Dingen gemeint.">3</a></sup> in einem nicht durch Lohn bedingten Herrschaftsverhältnis dazu eingesetzt würde, gesellschaftlich benötige Dinge zu produzieren, zu denen alle im gleichen Maße Zugang hätten, und nicht um Profite zu machen, dann würde &#8220;Arbeit&#8221; für jede/n Einzelne/n minimiert werden. Bei dem heutigen technischen Stand der Produktionsmittel würde so Luxus für Alle geschaffen.<br />
Da im Kapitalismus aber technischer Fortschritt zur Senkung der Produktionskosten &#8211; durch das Einsparen von menschlicher Arbeit &#8211; eingesetzt wird, führt dieser zum Rauswurf von ArbeiterInnen. In der kapitalistischen Gesellschaft hat außerdem nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung Zugang zum Warenmarkt, da viele noch nicht einmal ihre Arbeitskraft verkaufen können. Ihre Arbeitskraft wird schlichtweg nicht benötigt, um Profite zu schaffen. Wenn kein Profit mehr erzeugt werden müsste, könnten alle Menschen nach ihren Möglichkeiten im gleichen Maße ihre <i>Fähigkeiten</i> einbringen. Steht daneben der Mensch im Mittelpunkt der Produktion und nicht der Profit, würde dies zu einer Bedürfnisbefriedigung Aller führen.</p>
<p><b>Heraus zum&#8230;</b><br />
Wenn wir zum &#8220;revolutionären 1. Mai&#8221; aufrufen verbunden mit der message, endlich Schluss zu machen mit dem Kapitalismus, dann ist dabei allen klar, dass dies so nicht passieren wird. Auch am 02. Mai 2007 wird es Staat, Nation und Kapital leider weiterhin geben. Eine tatsächlich effektive antikapitalistische Praxis, die sich nicht in einzelnen symbolischen Aktionen erschöpft, sondern an der Basis ansetzt um den alltäglichen kapitalistischen Ablauf in die Bredouille zu bringen, ist uns momentan noch verwehrt. Da nichts tun jedoch keine Alternative sein kann und der Kapitalismus sich auch nicht von alleine abschaffen wird, bleibt keine andere Möglichkeit als die radikale Position immer wieder aktiv zu vermitteln und dabei deutlich zu machen, dass ein von Menschen gemachtes System auch von Menschen wieder abgeschafft werden kann.</p>
<p><b>Heraus zum revolutionären 1. Mai!<br />
Kommt zum antikapitalistischen Block!</b></p>
<h3>Streetart</h3>
<p><center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart01.gif" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart01.gif" width="200" height="65" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart02.gif" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart02.gif" width="200" height="65" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart03.gif" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01streetart03.gif" width="200" height="65" /></a></center></p>
<h3>Fotos</h3>
<p><center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover01.jpg" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover01.jpg" width="200" height="199" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover02.jpg" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover02.jpg" width="200" height="150" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover03.jpg" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover03.jpg" width="200" height="150" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover04.jpg" rel="lightbox[658]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2007/07-05-01hannover04.jpg" width="200" height="150" /></a></center></p>
<h3>Presse</h3>
<p><b>1. Mai 2007: Antikapitalistischer Block in Hannover<br />
400 Menschen demonstrieren gegen Kapitalismus und fordern „Luxus für Alle!“</b> vom 01.05.07</p>
<p>Heute am 1. Mai 2007 demonstrierten in Hannover 400 Menschen im Rahmen des Antikapitalistischen Blocks gegen Kapitalismus und forderten „Luxus für alle“. Nach einer lautstarken Beteiligung an der Demonstration des DGB zog der Block weiter in die Nordstadt. Sonja Brünzels von der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] bewertet die Demonstration als politischen Erfolg:</p>
<p>„Der Block war kraftvoll und lautstark. In Redebeiträgen und Durchsagen wurde die Kritik am herrschenden kapitalistischen System ausgedrückt. Ausserdem ist es uns gelungen den revolutionären 1. Mai in Hannover neu zu beleben.“<br />
Der Block zog als Teil der DGB Demostration vom Freizeitheim Linden bis zum Klagesmarkt. Hier zog der Block als eigenständige Demonstration weiter. Diese wurde mit einer Kundgebung an der Lutherkirche beendet.</p>
<p>Ab dem Klagesmarkt wurde der Block von einem unverhältnismäßigen Polizeiaufgebot begleitet. Das Vorgehen der Polizei kritisiert Brünzels: „Durch aufgezogenes Spalier und Reiterstaffel wurde versucht die TeilnehmerInnen zu kriminalisieren, doch die DemonstrantInnen haben sich nicht provozieren lassen.“</p>
<p>In den Redebeiträgen wurde auch über den kommenden G8 Gipfel in Heiligendamm informiert. Die [AAH] mobilisiert als Teil des „&#8230;ums Ganze!“-Bündnis (www.umsganze.de.tl) zu den Protesten.<br />
Dazu Brünzels: „Es geht uns nicht darum den Regierungschef die Legitimität für ihr Handeln abzusprechen. Diese Legitimität ist innerhalb des kapitalistischen Systems gegeben. Wir nehmen den G8 Gipfel zum Anlass für eine radikale Gesellschaftskritik. Uns geht es ums Ganze!“</p>
<p><b>Weitere Meldungen</b><br />
» <a href="http://de.indymedia.org/2007/05/174391.shtml">indymedia</a><br />
» <a href="http://www.redglobe.de/alle-beitraege/266/2316">redglobe</a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_658" class="footnote">Dieser Arbeitsethos entwickelte sich historisch mit der Reformation, vor allem im Puritanismus. Hier gilt auf der einen Seite das &#8220;erfolgreiche&#8221; Leben auf Erden als Zeichen für göttliche Auserwähltheit und auf der anderen Seite jede Form von Luxus und Verschwendung als Sünde. Somit wurde eine perfekte ideologische Ausstattung für das Arbeiten im Kapitalismus geschaffen</li><li id="footnote_1_658" class="footnote">Eine ausführliche Analyse zu diesem Thema findet sich z.B. im Text &#8220;Sexismus &#8211; vom Allgemeinen zum Besonderen. Eine Annäherung&#8221; vom AFBL zu finden in der <a href="http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=44" target="phase2">Phase 2</a>.</li><li id="footnote_2_658" class="footnote">Das Festhalten am Begriff Arbeit für eine nicht kapitalistische Produktionsform ist hier eigentlich irreführend. Arbeit ist als Lohnarbeit erst mit dem Kapitalismus entstanden und konstituiert sich durch eben jene Trennung zwischen Produktions- und Reproduktionssphäre mit der es zu brechen gilt. Wenn hier von &#8220;Arbeit&#8221; geredet wird dann ist somit der grundsätzlich notwendige Prozess der Produktion von Dingen gemeint.</li></ol>]]></content:encoded>
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