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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; Protest</title>
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	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]</description>
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		<title>Bremen: Kein Tag für Deutschland! Kein Tag für die Nation!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 2. Oktober 2010; ] Während auf den Straßen noch schwarz-rot-geil sich selbst feiert, finden anders wo schon die Planungen für die Fortsetzung dessen statt, nur diesmal rein staatlich organisiert. Dieses Jahr ist Bremen der Austragungsort der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Zum letzten mal war Bremen 1994 Gastgeber dieser Spiele. Damals, Kohl war noch Bundeskanzler, brannten im Steintorviertel [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">2. Oktober 2010</td></tr></table><p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/plakat0310bremen.jpg" rel="lightbox[1177]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/plakat0310bremen.jpg" title="Plakat Bremen am 02. Oktober 2010" class="alignright" width="200" height="254" /></a>Während auf den Straßen noch schwarz-rot-geil sich selbst feiert, finden anders wo schon die Planungen für die Fortsetzung dessen statt, nur diesmal rein staatlich organisiert. Dieses Jahr ist Bremen der Austragungsort der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Zum letzten mal war Bremen 1994 Gastgeber dieser Spiele. Damals, Kohl war noch Bundeskanzler, brannten im Steintorviertel die Barrikaden, Supermärkte wurden geplündert und Tausende auf den Straßen zeigten der Nation was sie von ihrer Selbstinszenierung hielten.<br />
Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Nicht trotz sondern wegen Auschwitz bombte Rot-Grün 1999 im Kosovo herum und spätestens seit der Männer-Fußball-WM sind &#8220;wir&#8221; auch wieder Weltmeister im Feiern des nationalen Kollektivs. Es ist schon länger her, dass Sozialabbau, Lohnkürzungen, Abschiebungen und Krieg solch ein schönes Sommermärchen waren&#8230;<br />
Trotz alle dem hat sich in Bremen und bundesweit nun ein Bündnis gebildet. Mit Veranstaltungen, Aktionen und einer bundesweiten Groß-Demo am 2. Oktober wollen die beteiligten Gruppen deutlich machen, das ein schönes Leben nur jenseits von Staat, Nation, Kapital und (Lohn)Arbeit zu haben ist.</p>
<p>Mehr Infos auf der <a href="http://bremen310.hopto.org">Sonderseite</a>.</p>
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		<title>Gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 14. August 2010; ] Unter dem Motto „Dresden nach Bad Nenndorf holen!“ ruft das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ zu Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch am 14. August d.J. in Bad Nenndorf auf. Rund drei Monate vor dem sog. „Trauermarsch“ der Neonazis in Bad Nenndorf appellieren wir an die zivilgesellschaftlichen Kräfte, gemeinsam den Aufmarsch zu verhindern. Die Massenaktionen gegen den europaweit größten [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">14. August 2010</td></tr></table><p>Unter dem Motto „Dresden nach Bad Nenndorf holen!“ ruft das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ zu Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch am 14. August d.J. in Bad Nenndorf auf. Rund drei Monate vor dem sog. „Trauermarsch“ der Neonazis in Bad Nenndorf appellieren wir an die zivilgesellschaftlichen Kräfte, gemeinsam den Aufmarsch zu verhindern. Die Massenaktionen gegen den europaweit größten Naziaufmarsch am 13. Februar d.J. in Dresden zeigen, dass es möglich ist, die wichtigen Aufmärsche der Neoanzis komplett zu verhindern.</p>
<p>Mehr Infos auf der Sonderseite <a href="http://badnenndorf.blogsport.de">badnenndorf.blogsport.de</a>.</p>
<p><b>Sa. 14. August 2010 | Bad Nenndorf | ab 8 Uhr</b></p>
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		<title>Antifakundgebung in Eschede</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 19. Juni 2010; 12:00; ] "Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede"

Hintergrundinfos

12 Uhr  &#124; Eschede]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">12:00</td></tr></table><p><!--:de-->&#8220;Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede&#8221;</p>
<p><a href="http://antifa-lg.de/docs/091022.htm">Hintergrundinfos</a></p>
<p>12 Uhr  | Eschede<!--:--></p>
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		<title>Solidemo gegen Razzien bei Antifas</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 23:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 24. Januar 2010; 13:00; ] Am Dienstag, dem 19.1.2010, ging die Polizei mit Razzien in Berlin und Dresden gegen das bundesweite Bündnis "Dresden Nazifrei" vor, das Massenblockaden gegen einen für den 13.2.2010 geplanten Neonaziaufmarsch in Dresden plant. Betroffen waren der Antifa-Shop Red Stuff in Berlin und ein Büro in der Landesgeschäftsstelle der Linkspartei in Dresden.

Die Polizei beschlagnahmte sämtliches Material der [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24. Januar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">13:00</td></tr></table><p><img src="http://www.antifa-hannover.de/media/solidaritaet.png" class="alignright" alt="" />Am Dienstag, dem 19.1.2010, ging die Polizei mit Razzien in Berlin und Dresden gegen das bundesweite <a href="http://www.dresden-nazifrei.de">Bündnis &#8220;Dresden Nazifrei&#8221;</a> vor, das Massenblockaden gegen einen für den 13.2.2010 geplanten Neonaziaufmarsch in Dresden plant. Betroffen waren der <a href="http://granma.antifa-versand.de/2010/01/20/misverstandnis/">Antifa-Shop Red Stuff in Berlin</a> und ein <a href="http://www.dielinke-in-sachsen.de">Büro in der Landesgeschäftsstelle der Linkspartei in Dresden</a>.</p>
<p>Die Polizei beschlagnahmte sämtliches Material der geplanten Proteste gegen den Neonaziaufmarsch und begründete ihre Aktion damit, der Aufruf zur Blockade des Aufmarsches sei eine Straftat. Ihn unterstützen inzwischen über 230 Organisationen sowie rund 1.000 Einzelpersonen.</p>
<p><b>Demo in Hannover<br />
So. 24. Januar 2010 | Lindener Marktplatz | 13 Uhr</b></p>
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		<title>Hannover brennt: Studierende besetzen Audimax</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/hannover-brennt/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000776 seconds-->
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Am 17. November demonstrierten mehr als 3000 Menschen in Hannover. Die Unzufriedenheit mit der herrschenden Bildungspolitik wurde deutlich zum Ausdruck gebracht.
Auf einer Vollversammlung der Studierenden der Uni Hannover wurde das Audimax, der größte Vorlesungsraum besetzt. Ein entsprechender Antrag wurde vorher mit großer Mehrheit beschlossen. Damit wurde in Hannover nun erneut ein Freiraum geschaffen, an dem [...]]]></description>
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<p><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-06-15wz.png" class="alignright" width="146" height="153" />Am 17. November <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Sprints-und-Sprueche-fuer-die-Bildung">demonstrierten mehr als 3000 Menschen in Hannover</a>. Die Unzufriedenheit mit der herrschenden Bildungspolitik wurde deutlich zum Ausdruck gebracht.<br />
Auf einer Vollversammlung der Studierenden der Uni Hannover wurde <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/600-Studenten-besetzen-in-Hannover-das-Audimax">das Audimax, der größte Vorlesungsraum besetzt</a>. Ein entsprechender Antrag wurde vorher mit großer Mehrheit beschlossen. Damit wurde in Hannover nun erneut ein Freiraum geschaffen, an dem Protest und Widerstand gegen die zunehmende kapitalistische Umstrukturierung des Bildungssektors organisiert und entwickelt werden kann.<span id="more-591"></span></p>
<p>Die Studierenden und deren SympathisantInnen stehen in einer Reihe mit <a href="http://de.indymedia.org/2009/11/265631.shtml">ähnlichen Besetzungsaktionen in verschiedenen Städten in und außerhalb der Bundesrepublik</a>. Damit wurde in Hannover nun <a href="http://de.indymedia.org/2009/06/253543.shtml">erneut Freiräume</a> geschaffen, um den Protest und Widerstand gegen die zunehmende kapitalistische Umstrukturierung des Bildungssektors zu entwickeln und organisieren. Zur damaligen Besetzung des Schneiderbergs unterstützten wir die BesetzerInnen mit einer eigenen <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/06/09-06-15wandzeitungbildung/">Wandzeitung</a>.</p>
<p>Die BesetzerInnen haben eine <a href="http://unsereunihannover.blogsport.de">Sonderseite</a> eingerichtet. Kurzmeldungen gibt es über den <a href="http://twitter.com/hannoverbrennt">Ticker</a>.</p>
<p><b>Wir wünschen den BesetzerInnen alle Kraft der Welt um die Besetzung und den Kampf gegen dieses Bildungssystem erfolgreich zu führen!</b></p>
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		<title>Friedensbiwak</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/150809friedensbiwak/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 10:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 15. August 2009; 18:00; ]  politisch-kultureller Abend mit Konzerten, Gedichten, Austellung uvm. Beim „Friedensbiwak“, das als Auftaktveranstaltung im Protest gegen das militärische „Sommerbiwak“ der 1. Panzerdivision stattfindet, werden aktuelle friedliche und militärische Entwicklungen intensiv diskutiert. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Den Rahmen bildet ein kulturelles Programm mit Ausstellung, Musik und Gedichtrezitationen. Mit dem Duo Sölter/Kirleis, der Peace [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">15. August 2009</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p> politisch-kultureller Abend mit Konzerten, Gedichten, Austellung uvm. Beim „Friedensbiwak“, das als Auftaktveranstaltung im Protest gegen das militärische „Sommerbiwak“ der 1. Panzerdivision stattfindet, werden aktuelle friedliche und militärische Entwicklungen intensiv diskutiert. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Den Rahmen bildet ein kulturelles Programm mit Ausstellung, Musik und Gedichtrezitationen. Mit dem Duo Sölter/Kirleis, der Peace Development Crew u.a.</p>
<p>Mehr Infos gibts unter <a href="http://www.sommerbiwak-hannover.de">www.sommerbiwak-hannover.de</a></p>
<p><b>Sa. 15. August 2009 | 18 Uhr | <a href="http://www.pavillon-hannover.de">Pavillon</a></b></p>
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		<title>Aktionstag gegen das Sommerbiwak</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/280809sommerbiwak/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 28. August 2009; 17:30; ] Am 28. August 2009: Das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision Hannover vermiesen!

Mehr Infos auf www.sommerbiwak-hannover.de

17:30 Uhr &#124; Kundgebung HCC (Theodor Heuss Platz)
19:30 Uhr &#124; Demonstration um den Stadtpark in die Innenstadt
22:30 Uhr &#124; Kundgebung vor dem HCC]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28. August 2009</td></tr><tr><td colspan="3">17:30</td></tr></table><p>Am 28. August 2009: Das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision Hannover vermiesen!</p>
<p>Mehr Infos auf <a href="http://www.sommerbiwak-hannover.de">www.sommerbiwak-hannover.de</a></p>
<p><b>17:30 Uhr | Kundgebung HCC (Theodor Heuss Platz)<br />
19:30 Uhr | Demonstration um den Stadtpark in die Innenstadt<br />
22:30 Uhr | Kundgebung vor dem HCC</b></p>
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		<title>01.05.09 &#124; Naziaufmarsch verhindern – so oder so</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/09-05-01naziaufmarsch-verhinder-so-oder-so/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 19:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Aufruf
Gemeinsame Präambel des linksradikalen Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai
Aufmärsche der Rechten sind immer unerträglich. Daher mag es müßig erscheinen, dem Aufruf der Faschist_innen1 zur Großdemonstration am 1. Mai in Hannover eine besondere Widerlichkeit zu attestieren. Und doch kann angesichts der offen nationalsozialistischen Hetze der immer gewalttätigeren Naziszene nicht entschlossen genug zur Gegenwehr aufgerufen [...]]]></description>
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<p><!--:de--><br />
<h3>Aufruf</h3>
<p><b>Gemeinsame Präambel des linksradikalen Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai</b></p>
<blockquote><p>Aufmärsche der Rechten sind immer unerträglich. Daher mag es müßig erscheinen, dem Aufruf der Faschist_innen<sup>1</sup> zur Großdemonstration am 1. Mai in Hannover eine besondere Widerlichkeit zu attestieren. Und doch kann angesichts der offen nationalsozialistischen Hetze der immer gewalttätigeren Naziszene nicht entschlossen genug zur Gegenwehr aufgerufen werden – gerade jetzt: Die Nazis versuchen, die soziale Frage aufzugreifen und dabei Ängste zu schüren, um ihre völkische Ideologie als vermeintliches Gegenmodell zum Kapitalismus zu propagieren. Diesem Ansinnen darf nicht tatenlos zugesehen werden. Inhaltlich ist den Nazis neben der Bedeutung des 1. Mai als Tag einer emanzipatorischen Linken eine radikale Analyse entgegenzusetzen. Diese findet ihren Ausdruck in einer politischen Praxis für eine befreite Gesellschaft. Daneben muss es uns jedoch auch um die kurzfristige Vereitelung des Ziels der Kameradschaften und der NPD gehen, den “Kampf um die Straße” zu gewinnen. Menschenverachtende Weltanschauungen dürfen keinen Platz haben – weder auf der Straße noch sonstwo! Wir unterstützen daher die Aufrufe zu Massenblockaden, angelehnt an die Aktionen zur Verhinderung des Antiislamisierungskongresses in Köln. Dabei betonen wir aber auch, dass es viele legitime Formen des Widerstandes gibt. Wenn Protest gegen einen Naziaufmarsch letztlich als vermeintlicher Beweis für die “Reife der deutschen Demokratie” oder die “Weltoffenheit der Stadt Hannover” abgefeiert werden soll, müssen wir dem deutlich widersprechen. Wo der Anti-Nazi-Konsens zur Standortpolitik verkommt, ist es notwendig, den Standort selbst als das zu kritisieren, was er ist: Ein Land mit rassistischen Sondergesetzen, repressivem Sicherheitsapparat und sozialen Gegensätzen. Dass in diesem Land auch Nazis marschieren können zeigt: Nicht alles, was legal ist, ist legitim. Schon Protestformen wie Ziviler Ungehorsam zeigen: Nicht alles, was legitim ist, ist legal.</p></blockquote>
<p><b>Wenn drei sich streiten</b><br />
<img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-05-01.png" class="alignright" width="150" height="122" />Auch beim Aufmarsch in Hannover werden – wie bei allen Naziaktivitäten, bei denen mit Widerstand zu rechnen ist – staatliche Repressionsmaßnahmen uns mehr und nachhaltiger Sorgen bereiten, als zugereiste Faschist_innen.<br />
Während diese sich auch in Hannover und trotz ihrer großmäuligen Militanzankündigungen Polizeimaßnahmen in ihrem Sinne sicher sein können, sieht sich der antifaschistische Widerstand an diesem Tag einmal mehr dem Doppelproblem Nazis und Bullen gegenüber. Während die Nazis im besten Fall nach Hause geschickt werden, sehen sich Antifaschist_innen bundesweit und regelmäßig Belästigungen, Verhaftungen und Polizeibrutalität ausgesetzt. Dies steht keineswegs im Widerspruch damit, dass aufrechte Demokrat_innen, Oberbürgermeister_innen und Polizeipräsident_innen ihren ehrlich gemeinten Widerwillen gegen “Rechtsextreme” äußern. Auch wenn, wie wir erklären werden, die faschistische Ideologie zum Kapitalismus gehört, wie Ketchup zu Pommes, stellen Nazis für das bürgerliche Lager ein Image- und Sicherheitsproblem dar. In der Frontstellung gegen uns, die wir den Gesamtzusammenhang bekämpfen, sehen sich diese Kräfte jedoch in unverhofftem Schulterschluss.</p>
<p><b>Von Faschist_innen und aufrechten Demokrat_innen</b><br />
Dieser Schulterschluss wird immer dann vollzogen, wenn bürgerliche Politiker_innen, Medien und die Zivilgesellschaft in Sachen “Ausländerkriminalität”, “Asylantenproblematik” und Standortnationalismus als Stichwortgeber für die Nazis fungieren. Als Beispiel sei hier auf den mordbrennenden Mob Anfang der 90er verwiesen. Während Asylsuchende verbrannten, lieferte das Parlament rhetorische Rückendeckung und Grundgesetzänderungen. Vermeintlich “antirassistische” Initiativen aus der vielzitierten “Mitte der Gesellschaft” (re-)produzieren in ihrer exotisierenden Konstruktion des Anderen einen Ethnopluralismus. Das bedeutet jenen Rassismus, an den die Nazis nicht anknüpfen, sondern den sie lediglich schärfer formulieren müssen. In der hochgehaltenen “Toleranz” wird die vermeintliche Andersartigkeit bestimmter Menschen erst konstruiert und dann konserviert – nichts anderes passiert beim von der NPD organisierten “Fest der Völker”. Dies ist keine neumodische Erscheinung (“Fest der Völker” hieß bereits der 1938 erschienene Olympia-Film von Riefenstahl) oder, wie so oft unterstellt, als eine “Taktik” von Faschist_innen zu verstehen, sondern ist bezeichnend für das Verhältnis von bürgerlichen Kräften und Faschisten. Wer also meint, den Nazis ein schmissiges “Bunt statt braun” entgegenwerfen zu können, rennt in Wirklichkeit offene Türen ein.<br />
Leider ist das Missverständnis um rassistische Konstruktion nicht das einzige Problem bürgerlicher Antifaschist_innen. Auffallend selten und auffallend schwach wird aus diesem Spektrum argumentiert, wenn Parolen wie “Arbeit zuerst für Deutsche” oder “Ich bin stolz, deutsch zu sein” auseinandergenommen werden sollen.<br />
Die Realität in der wir leben, richtet die Menschen übel zu. Eingeteilt in Staaten und Nationen ist jeder Mensch des Anderen Konkurrent_in und damit Feind. Jede gesellschaftliche Bezugnahme ist vermittelt durch ein warenförmiges Verhältnis: Was sich nicht in Geldwert angeben lässt, muss hart um seine Anerkennung kämpfen und bleibt immer zweitrangig. Zum Gelderwerb gezwungen ist ein wesentlicher Teil der eigenen Tätigkeit, die eigene Lohnarbeit, subjektiv sinnlos. Sie ist nur Mittel zum Zweck und oft genug uninteressante Zeitverschwendung. Vereinzelt und verunsichert konkurriert jede_r mit jede_m, um seine oder ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Das eigene Leben folgt einer Logik, in der die Bedürfnisse einer Gewalt unterworfen sind, die am Ende sogar die Bedürfnisse selbst in Beschlag nimmt und sie nach ihrer widersinnigen Logik verdreht.<br />
Der ideologische Kitt aus Sexismus, Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus muss diese zerrissene Gesellschaft zusammenhalten. Diese irrationale Idee ist der einzige Halt, den es in der nach Geld bemessenen Welt geben kann. Volk und Nation verkörpern die Vorstellung von “natürlicher” Gemeinschaft, welche die Widersprüche verleugnet und, um als Gemeinschaft gelten zu können, das Außen braucht. Als scheinbar naturgegeben verinnerlicht, ist nicht nur die Ausbeutung der Arbeitskraft, sondern auch das demokratische Prinzip. In seiner Wahl zwischen Pest und Cholera lässt es dem Einzelnen “alle” Freiheiten. Diese Herrschafts- und Ausbeutungsmechanismen erscheinen unveränderlich und in perfider Art und Weise legitim. Die rassistische Konstruktion des “Volkes” und das antisemitische Ressentiment liefern die argumentative Schützenhilfe, um die bestehenden Ungleichheiten zu rechtfertigen. Wer nun nach dem Volks- und Führerstaat ruft, wer nachrechnet, dass “die Ausländer” “uns” die Arbeitsplätze wegnehmen, folgt der bürgerlichen Ideologie, um weiterhin dem Widerspruch von Kapital und Arbeit zu verleugnen. Um den Preis des letzten Restes menschlicher Vernunft wird das zu Ende gedacht – und viel zu häufig in die Tat umgesetzt – was als herrschaftssichernde Maßnahme bürgerliche Propaganda ist. In vollständiger Verkennung der Tatsachen muss das Irrationale in blinder Praxis wahr gemacht werden, um nicht das Letzte zu verlieren, was der vereinzelte Mensch in dieser Welt noch hat – seine Nation. Dies ist eine Möglichkeit ideologischer Praxis, die der Kapitalismus, die die bürgerliche Gesellschaft selbst hervorbringt. Und so dramatisch die Unterschiede sind, die dieses System produziert, so grausam gleich ist der Zwang, dem alle unterliegen und den alle reproduzieren – die Möglichkeit der faschistischen Ideologie ist kein Schicht- oder Klassenproblem.</p>
<p>Diese Verhältnisse, die es Menschen plausibel erscheinen lassen, der bürgerlichen Ideologie ihre barbarische Spitze aufzusetzen, müssen nicht nur der Nazis wegen überwunden werden. Entgegen allem Anschein ist die Gesellschaft, in der wir leben, eine menschengemachte und kann von uns verändert werden. Wir kämpfen für eine Gesellschaft ohne Lohnarbeit, Nation und Unterdrückung. Als Antifaschist_innen bekämpfen wir mit den Nazis ein besonders widerwärtiges Produkt der bürgerlichen Gesellschaft. Ausgehend von dem Wissen um den Zusammenhang stellen wir uns am 1. Mai 2009 den Nazis entgegen. Der Naziaufmarsch wird von uns verhindert werden, ob wir uns an den Blockaden des Auftaktkundgebungsortes beteiligen oder andere Formen des Widerstandes wählen.</p>
<p><b>Unsere Parole heißt blockieren, sabotieren, eskalieren!<br />
Den Naziaufmarsch am 1. Mai verhindern – so oder so!</p>
<p>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</b></p>
<h3>Plakate</h3>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-05-01warmup-plakat.jpg" rel="lightbox[927]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-05-01warmup-plakat.jpg" title="Warmup Plakat zum 1. Mai" class="aligncenter" width="300" height="212" /></a></p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-05-01plakat.png" rel="lightbox[927]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-05-01plakat.png" title="Plakat zum 1. Mai" class="aligncenter" width="300" height="426" /></a></p>
<h3>Jingles</h3>
<p><center></p>
<p></center></p>
<h3>Presse</h3>
<p><b>Nazis und bürgerlicher Beliebigkeit in Hannover entgegentreten – 1. Mai bleibt links</b></p>
<p>Nur einen Tag, nachdem Neonazis um den Celler Kader Dennis Bührig für den 1. Mai eine Demonstration von 500-1000 Neonazis durch die hannoversche Innenstadt angekündigt haben, regt sich auch aus der linken Ecke Widerstand.<br />
“Wir werden diese Provokation nicht im Raum stehen lassen. Wer Wind säht, wird Strurm ernten”, so Sonja Brünzels, Pressesprecherin der AAH.<br />
Die Erfahrungen des letzten Jahres in Hamburg hätten gezeigt, dass Nazis den 1. Mai benutzen, um politische Gegner_innen massiv zu attackieren. “Dieser Überraschungseffekt wird sich nicht wiederholen lassen.” so Brünzels.”Die Linken werden offensiver und organisierter auftreten als letztes Jahr in Hannover zum Wahlkampfauftakt der NPD. Eine Vereinnahmung durch Sebastian Wertmüller, der mit Rechtspopulisten kuschelt, wird im kommenden Jahr nicht mit unserer Beteiligung stattfinden. Ein Bündnis gegen rechts mit Geschichtsrevisionisten wie dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge” oder Rassisten wie der damaligen “Wir für Hannover (WfH)-Ratsfraktion ist absolut inakzeptabel und kontraproduktiv.” Die AAH fordert von Wertmüller, ein linkes Bündnis zu unterstützen und Stellung zu beziehen. Gleichzeitig kündigt Brünzels zahlreiche Gegenaktivitäten an. “Wir werden uns nicht auf den 1. Mai und auf Demonstrationen beschränken!” verspricht Brünzels.<br />
[AAH]-Pressemitteilung Anfang September 2009<!--:--></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_927" class="footnote">* “Wir verwenden [...] den Unterstrich, wie z.B. bei »Scheisspolizist_innen« um die herrschende Zweigeschlechtlichkeit der deutschen Sprache aufzubrechen. so eröffnet der Unterstrich einen Raum für alle, die sich nicht den beiden Polen hegemonialer Geschlechtlichkeit unterordnen wollen” Fast Forward Hannover, März 2008</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>04.07.08 &#124; Protest gegen Naziparty</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 19:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Pressemitteilung im Vorfeld:
Hannover: Innenstadt Disko wirbt mit Nazibands — AntifaschistInnen fordern: „Keine Räume für Nazis!“
Für den kommenden Freitag, 4. Juli 2008 ist mit einer Neonaziparty im „Scumclub“ (Georgsstr. 50b) in der Innenstadt von Hannover zu rechnen. Der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] liegt ein Flyer einer Party vor, auf dem Logos verschiedener neonazistischer Bands abgebildet sind. [...]]]></description>
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<h3>Pressemitteilung im Vorfeld:</h3>
<p>Hannover: Innenstadt Disko wirbt mit Nazibands — AntifaschistInnen fordern: „Keine Räume für Nazis!“</p>
<p><b>Für den kommenden Freitag, 4. Juli 2008 ist mit einer Neonaziparty im „Scumclub“ (Georgsstr. 50b) in der Innenstadt von Hannover zu rechnen. Der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] liegt ein Flyer einer Party vor, auf dem Logos verschiedener neonazistischer Bands abgebildet sind. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich zahlreiche Neonazis in der Innenstadt versammeln.</b></p>
<p>Für den kommenden Freitag ist im „Scumclub“ (Georgsstr. 50b) eine Veranstaltung mit dem Titel „Die letzte Party“ angekündigt. Auf dem Flyer zur Party werben die Veranstalter mit den Logos bekannter Rechtsrockbands wie Endstufe, Skrewdriver und Nordfront. Bei fast jeder Band finden sich indizierte Stücke. Ob auf der Party auch Rechtsrock gespielt wird, kann nicht ausgeschlossen werden.<br />
Sonja Brünzels, Sprecherin der [AAH], führt dazu aus: „Bisher war der Scumclub dafür bekannt, dass ähnlich wie im Rockhouse Modemarken der extremen Rechten wie Thor Steinar, geduldet wurden. Das Werben mit den Logos eindeutig neonazistischer Musikgruppen stellt aber eine neue ‚Qualität‘ dar.“</p>
<p>Im Innenstadtbereich werden in letzter Zeit häufiger Aktivitäten von Neonazis beobachtet. Erst Mitte Mai wurde eine Gruppe alternativer Jugendliche vor dem Rockhouse in der Kurt-Schumacher-Straße, ebenfalls Innenstadt, von Neonazis angegriffen und mindestens einer durch Tritte ins Gesicht schwer verletzt. Der Vorfall war Anlass einer kleinen Anfrage im niedersächsischen Landtag.</p>
<p>Gegen das immer dreistere Auftreten von Neonazis hat sich eine Kampagne für ein antifaschistisches Hannover zusammengefunden, mit dem Ziel „den Nazis die Räume zu nehmen“. Auf der Homepage <a href="http://www.kein-raum.de.vu">www.kein-raum.de.vu</a> informiert die Kampagne über ihre Arbeit.</p>
<p>Am kommenden Freitag werden sich zahlreiche Neonazis, angelockt durch die Flyer, in der Innenstadt von Hannover treffen. Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden.<br />
Brünzels abschliessend: „Die Veranstalter schaffen damit eine No-Go Zone für alle, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Neonazis passen.<br />
Ob im Scumclub oder im Rockhouse — Veranstaltungen, die offensiv mit neonazistischen Symbolen beworben werden oder bei denen Neonazis gerngesehene Gäste sind, dürfen keine Räume zur Verfügung gestellt werden. Wir fordern die Absage der Party!“</p>
<h3>Abschliessende Pressemitteilung:</h3>
<p>&#8220;Hannover: Protest gegen Rechtsrockparty und Neonazis in der Innenstadt&#8221;</p>
<p>170 Menschen nehmen an Kundgebung gegen Neonaziaktivitäten in der Innenstadt von Hannover teil. Auf einem Partyflyer des Scum Clubs wurde im Vorfeld mit den Logos bekannter Rechtsrockbands geworben. Bekannte Neonazis griffen Passanten an.</p>
<p>170 Menschen beteiligten sich am heutigen Freitagabend an der Protestkundgebung gegen eine Party, auf deren Werbeflyer mit den Logos der Rechtsrockbands Skrewdriver, Kategorie C/Hungrige Wölfe, Endstufe und Nordfront geworben wurde. Neben der Kampagne „Nazis die Räume nehmen!“ beteiligten sich AnhängerInnen der Partei „DIE LINKE“, der Grünen und des DGB.<br />
Die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] rief ebenfalls zu der Kundgebung auf. „Wir wollten ein deutliches Zeichen gegen die zunehmenden Neonaziaktivitäten in der Innenstadt setzen. Diese blieben bereits viel zu lange unwidersprochen.“ führte Sonja Brünzels, Pressesprecherin der [AAH] aus.</p>
<p>Der Partyorganisator Andreas Wienert kündigte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 04.07.08 an, „Wenn die [die Polizei, Anmerkung AAH] sich in Uniform vor den Laden stellen, lasse ich die Veranstaltung ausfallen. Dann aber organisiere ich beim nächsten Mal wirklich eine Rechts-Rock-Party, damit die Polizei richtig was zu tun bekommt“.<br />
Brünzels dazu: „Wienert hat sich mit dieser Aussage eindeutig positioniert. Nachdem er in der Zeitung eingestanden hatte, nichts gegen Neonazis auf seinen Partys zu unternehmen, ist es nicht verwunderlich, dass die Organisatoren in Bekleidung der Marke Thor Steinar auftraten. Diese Marke ist bei Neonazis aufgrund rassistischer Motive beliebt und stammt aus deren Umfeld.“</p>
<p>Seit längerem treten Neonazis im “Rockhouse“ und „Scum Club“ – wie in anderen Innenstadt-Clubs und deren Umfeld auch – durch regelmäßige, aggressive Präsenz und Übergriffe in größeren Gruppen – offen in Erscheinung. Die meisten Läden setzen dem nichts entgegen, die [AAH] kündigt daher auch für die Zukunft Proteste an: „Wenn der Organisator seine Aussage wahr machen wird, hat er auch mit unserem aktiven antifaschistischen Widerstand zu rechnen!“</p>
<p>Die Polizei sprach organisierten Neonazis, die zur Party wollten, Platzverweise aus. Sie waren vor dem Gelände des „Scumclubs“ einen Passanten angegangen.</p>
<h3>Berichte bei:</h3>
<p>» <a href="http://www.gruene-hannover.de/index/show/1452385.html">PM &#8220;Die Grünen&#8221;</a><br />
» <a href="http://www.die-linke-region-hannover.de/content/view/367/1/">PM Die Linke. Ratsfraktion</a><br />
» <a href="http://kampagne.blogsport.de/presse/#0307dgbjugend">PM DGB Jugend</a><br />
» <a href="http://kampagne.blogsport.de/presse/#0407haz">HAZ Artikel</a><br />
» <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=na&#038;dig=2008%2F07%2F04%2Fa0018&#038;cHash=25bfcae488">taz Artikel</a></p>
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		<title>02.03.07 &#124; Protest gegen Nazi Konzert</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2007/pm-nazikonzert/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 19:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Pressemitteilung
Neonazi Konzert in Garbsen bei Hannover unter den Augen der Polizei durchgeführt
Am Freitag, den 02.03.07 fand ein konspirativ organisiertes Neonazi Konzert in Garbsen-Meyenfeld bei Hannover statt. Ca. 80 Besucher, teils aus dem gewaltbereiten Neonazispektrum feierten den Auftritt der neonazistischen Liedermacher Annett und Michael. Die Polizei war zwar vor Ort, griff aber nicht ein. Die Antifaschistische [...]]]></description>
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<h3>Pressemitteilung</h3>
<p><b>Neonazi Konzert in Garbsen bei Hannover unter den Augen der Polizei durchgeführt</b></p>
<p>Am Freitag, den 02.03.07 fand ein konspirativ organisiertes Neonazi Konzert in Garbsen-Meyenfeld bei Hannover statt. Ca. 80 Besucher, teils aus dem gewaltbereiten Neonazispektrum feierten den Auftritt der neonazistischen Liedermacher Annett und Michael. Die Polizei war zwar vor Ort, griff aber nicht ein. Die Antifaschistische Aktion Hannover kritisiert das Verhalten der Polizei aufs schärfste und kündigt Protestaktion an.</p>
<p>Am Abend des 02.03.07 fand in der Sportgaststätte im Garbsener Stadtteil Meyenfeld ein Neonazi Konzert mit den rechtsextremen Liedermachern Anett und Michael statt. Die ca. 80 Besucher wurden über Schleusungspunkte zu der Gaststätte gelotst. Unter ihnen befanden sich bekannte und vorbestrafte Neonazis der &#8220;Nationalen Offensive Schaumburg&#8221;.</p>
<p>Die Gaststätte stellte ihre Räume bereits für die &#8220;politischen Stammtische&#8221; der Republikaner Garbsen zur Verfügung. Der Republikaner Ratsherr, Karl Ingo Welke, ebenfalls aus Garbsen-Meyenfeld, wurde bekannt, als er die Republikaner verliess um sich dem &#8220;Nationalen Bündnis Region Hannover (NBRH)&#8221; anzuschließen. Am 21.05.05 wurde er zum ersten Vorsitzenden des NBRH gewählt.</p>
<p>Das NBRH war der Versuch die Strategie der „Volksfront von rechts“ auf lokaler Ebene umzusetzen. Die Pressesprecherin der Gruppe, Sonja Brünzels, führt dazu aus: &#8220;Diese Strategie bedeutete vor allem den gemeinsamen Wahlantritt der rechtsextremen Parteien Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD) und der Deutschen Volksunion (DVU), aber auch eine weitergehende Zusammenarbeit mit Republikanern und auch sogenannten ,freien Kameradschaften&#8217;.&#8221;</p>
<p>Nach Informationen, die der vorliegen, wurden die Räume von Gerrit Gagelmann, Mitglied der NPD Hannover, angemietet.</p>
<p>Die Polizei schien im Vorfeld von dem Konzert informiert zu sein und war mit Beamte in zivil vor Ort. Ein Versuch das Konzert zu beenden wurde nicht unternommen. Die Sprecherin hierzu: &#8220;Die Polizei hat wieder einmal gezeigt, dass sie nicht in der Lage oder gewillt ist neonazistische Aktivitäten, wie in diesem Fall das Konzert, zu verhindern. Im Kampf gegen Neonazis und Faschismus können sich aktive Antifaschistinnen und Antifaschisten nicht auf die Polizei verlassen.&#8221; Brünzels kündigt weiterhin Aktivitäten gegen neonazistische Umtriebe in Hannover und Umland an: &#8220;Wir werden nicht tatenlos zu sehen wie Rechtsextreme ihren Lifestyle ungehindert ausleben.&#8221;</p>
<h3>Meldungen:</h3>
<p>» <a href="http://de.indymedia.org/2007/03/169903.shtml">indymedia</a></p>
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