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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; Hannover</title>
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	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]</description>
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		<title>Rave: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommerbiwak]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 6. August 2010; 18:00; ] Am 14. August wollen Neonazis in Bad Nenndorf Geschichtsrevisionismus betreiben und deutschen Soldaten, welche angeblich von Alliierten gefoltert und ermordet wurden, gedenken. Damit versuchen sie die deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs als Opfer darzustellen.
Doch wer eine Waffe für den Erhalt des Faschismus in die Hand nimmt, ist kein Opfer!
Und während Neonazis am 14. August um [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">6. August 2010</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p>Am 14. August wollen Neonazis in Bad Nenndorf Geschichtsrevisionismus betreiben und deutschen Soldaten, welche angeblich von Alliierten gefoltert und ermordet wurden, gedenken. Damit versuchen sie die deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs als Opfer darzustellen.<br />
Doch wer eine Waffe für den Erhalt des Faschismus in die Hand nimmt, ist kein Opfer!<br />
Und während Neonazis am 14. August um ihre Wehrmachtssoldaten trauern wollen, feiert die 1. Panzerdivision am 07. August ihr jährliches Sommerbiwak unter Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung, obwohl auch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die deutsche Geschichte nicht aufgearbeitet wurde und Soldat_innen wieder für deutsche Interessen töten.<br />
Wir wollen aus der Reihe tanzen, statt im Gleichschritt zu marschieren, deswegen <a href="http://badnenndorf.blogsport.de">stellen wir uns in Bad Nenndorf den Neonazis in den Weg</a> und <a href="http://antimilitarismus.blogsport.de/sommerbiwak-2010/">machen die Feierlichkeiten der 1.Panzerdivision in Hannover zum Desaster</a>!</p>
<p><b>Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!<br />
Lasst uns die Verhältnisse zum tanzen bringen!</b></p>
<p>Rave mit DJ Jan Gotti und <a href="http://rosarauschen.tk">Rosa Rauschen</a> (Liveact).</p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" rel="lightbox[1167]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" class="aligncenter" width="400" height="566" /></a></p>
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		<title>Nazikundgebung in Hannover verhindern!</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2010/040610/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 4. Juni 2010; 18:00; ] Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke angemeldet. 

Der DGB hat an verschiedenen Punkten in der Innenstadt ab 18 Uhr Gegenkundgebungen angemeldet.

- Schillerdenkmal (Kreuzung Georgstraße / Schillerstraße)
- Bahnhofsvorplatz (Ende Bahnhofstraße, kommunaler Bereich)
- Kreuzung Ständehausstraße / Georgstraße
- Kreuzung Lister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000761 seconds-->
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">4. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p><!--:de-->Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke angemeldet. </p>
<p>Der DGB hat an verschiedenen Punkten in der Innenstadt ab 18 Uhr Gegenkundgebungen angemeldet.</p>
<p>- Schillerdenkmal (Kreuzung Georgstraße / Schillerstraße)<br />
- Bahnhofsvorplatz (Ende Bahnhofstraße, kommunaler Bereich)<br />
- Kreuzung Ständehausstraße / Georgstraße<br />
- Kreuzung Lister Meile / Berliner Allee</p>
<p><b>Nazis? No way &#8211; nicht in Hannover, nicht in Hildesheim!<br />
Lasst uns gemeinsam die Naziaktion verhindern!</b><!--:--></p>
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		<title>Revolutionärer 1. Mai in Hannover</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 17:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>

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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000756 seconds-->
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300 Menschen beim antikapitalistischen Block – 75 beim FrauenLesbenTrans-Block – Transparentaktion am Uni-Gebäude kritisiert &#8220;Fest für Demokratie&#8221;
Unter dem Motto &#8220;Bagatelldelikt war gestern! Produktionsmittel vergesellschaften! Für die soziale Revolution!&#8221; demonstrierten am 1. Mai in Hannover rund 300 Personen im antikapitalistischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration der IG Metall. Mit einem großen Transparent am Universitätsgebäude am Königsworther Platz [...]]]></description>
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<p><!--:de--><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01plakat.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01plakat.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Plakat" class="alignright" width="100" height="71" /></a><b>300 Menschen beim antikapitalistischen Block – 75 beim FrauenLesbenTrans-Block – Transparentaktion am Uni-Gebäude kritisiert &#8220;Fest für Demokratie&#8221;</b></p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover01.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover01.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Antikapitalistischer Block in Linden" class="alignright" width="100" height="75" /></a>Unter dem Motto &#8220;Bagatelldelikt war gestern! Produktionsmittel vergesellschaften! Für die soziale Revolution!&#8221; demonstrierten am 1. Mai in Hannover rund 300 Personen im antikapitalistischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration der IG Metall.<a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover07.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover07.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Transparentaktion" class="alignright" width="100" height="133" /></a> Mit einem großen Transparent am Universitätsgebäude am Königsworther Platz wurde die Umbenennung der gewerkschaftlichen 1. Mai-Kundgebung zum &#8220;Fest für Demokratie&#8221; kritisiert.<a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover08.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover08.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: FrauenLesbenTrans*-Block" class="alignright" width="100" height="75" /></a> Ein FrauenLesbenTrans-Block mit etwa 75 Teilnehmer_innen richtete sich besonders gegen die kapitalistische Ausbeutungs- und patriachale Machtverhältnisse.</p>
<p>&#8220;Die &#8216;Demokratie&#8217; um die es hier gehen soll, ist nur eine Form kapitalistischer Herrschaft. Wir wollen anstatt eines demokratischen Kapitalismus eine soziale Revolution&#8221;, fasste Sonja Brünzels, Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] zusammen. &#8220;Mit der Parole &#8216;Kampf dem Kapitalismus statt Fest der Demokratie&#8217; wollen wir deutlich machen, dass der Staat, ob demokratisch oder nicht, Teil der Ausbeutung ist, deren Abschaffung im Interesse aller liegt.&#8221;, so Brünzels weiter.</p>
<p>Auf der Demonstration wurden in verschiedenen Redebeiträgen auf die Auswirkungen der Krise eingegangen, sowie die defensive Gewerkschaftspolitik kritisiert.</p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/100501-revolutionaerer-1-mai/">Aufruf lesen</a> | <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/169978.was-heisst-hier-revolutionaer.html">Neues Deutschland: Selbstdarstellung einiger Revolutionären 1. Mai Aktionen bundesweit</a> | <a href="http://de.indymedia.org">Internationale Berichte zum 1. Mai (international)</a></p>
<p><b>Der 1. Mai in Hannover:</b><br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/2007/07-05-01luxus-fuer-alle/">2007</a> | <a href="http://www.antifa-hannover.de/2008/080501push-it-to-the-next-level/">2008</a> | <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/09-05-01naziaufmarsch-verhinder-so-oder-so/">2009</a></p>
<p><b>Fotoauswahl 2010:</b></p>
<table cellpadding="5" cellspacing="5" class="aligncenter">
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover02.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover02.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Antikapitalistischer Block in Linden" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover03.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover03.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: ...um's Ganze! ist mit dabei" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover04.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover04.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Viele Menschen schliessen sich an" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover05.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover05.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Transparent wird entrollt" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover06.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover06.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Antifaschistische Aktion statt Conti-Campus" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover09.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover09.png" title="1. Mai 2010: Impressionen - Spitze des Sternmarsches" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover10.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover10.png" title="1. Mai 2010: Impressionen - IG Metall" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover11.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover11.png" title="1. Mai 2010: Impressionen - Partizan und ihre Freunde" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover12.png" rel="lightbox[935]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01hannover12.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover: Vormerken für nächstes Jahr" class="alignright" width="100" height="75" /></a></td>
</tr>
</table>
<p><!--:--></p>
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		<item>
		<title>Revolutionärer 1. Mai</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 1. Mai 2010; 09:30; ] 

1. Mai 2010 &#124; Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4) &#124; 9.30 Uhr]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">1. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">09:30</td></tr></table><p><!--:de--><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01plakat.png" rel="lightbox[965]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-05-01plakat.png" title="Revolutionärer 1. Mai in Hannover" class="aligncenter" width="300" height="212" /></a></p>
<p>1. Mai 2010 | Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4) | 9.30 Uhr<!--:--></p>
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		</item>
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		<title>Kundgebung &#8220;Stoppt die Repression im Baskenland!&#8221;</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2010/1804kundgebung-gegen-repression/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 10:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antirepression]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 18. April 2010; 15:00; 15:00; 15:00; 15:00; 15:00; 15:00; 15:00; 15:00; ] Am 18. April 2009 verschwand der schwerkranke Jon Anza, ehemaliger politischer Gefangener und Militanter von Euskadi Ta Askatasuna [wiki] (ETA, Baskenland und Freiheit). An diesem Tag stieg er in einen Zug nach Toulouse, um an einem Treffen der Organisation teilzunehmen und Geld zu überbringen. Während der Fahrt verschwand er spurlos.

Wo ist Jon?
Mitte März 2010 tauchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000762 seconds-->
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. April 2010</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr><tr><td colspan="3">15:00</td></tr></table><p><!--:de-->Am 18. April 2009 verschwand der schwerkranke <a href="http://www.antifa.de/cms/content/view/1141/32/">Jon Anza</a>, ehemaliger politischer Gefangener und Militanter von Euskadi Ta Askatasuna <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Euskadi_Ta_Askatasuna">[wiki]</a> (ETA, Baskenland und Freiheit). An diesem Tag stieg er in einen Zug nach Toulouse, um an einem Treffen der Organisation teilzunehmen und Geld zu überbringen. Während der Fahrt verschwand er spurlos.</p>
<p><b>Wo ist Jon?</b><br />
<img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/non-da-jon.png" class="alignright" />Mitte März 2010 tauchte seine Leiche in einem Leichenschauhaus von Toulouse auf. Nach offiziellen Angaben wurde er am 29. April 2009 bewusstlos in einem Park der Stadt gefunden und in ein Krankenhaus gebracht und verstarb hier am 11. Mai. Angeblich hatte der Tote keine Ausweispapiere mit sich getragen, wurde nicht identifiziert und erst jetzt zufällig entdeckt: ein Mitarbeiter des Leichenschauhauses soll einem befreundeten Polizisten von dem unbekannten Toten erzählt haben. Dessen Identifizierung gelang, weil bei den persönlichen Sachen neben 500 Euro auch noch ein Bahnticket für die Hin- und Rückfahrt von Baiona nach Toulouse für den 20. April auftauchte. Es ist schwer sich vorzustellen, wie ein Mann, nach dem in einem politisch brisanten Kontext intensiv gesucht wurde, zehn Monate in einem Leichenschauhaus liegen konnte, obwohl es für unbekannte Tote ein genau vorgeschriebenes Verfahren gibt, das in diesem Fall gleich mehrfach nicht griff. Zweifel an dieser offiziellen Version, sind aus vielen Gründen angebracht: so nannnte die spanische Presse unter Berufung auf spanische „Polizeikreise“ die genaue Summe des Geldbetrages, den Anza angeblich bei sich trug. Wie ist das möglich, wenn sie Anza nie in ihrer Gewalt hatten? Für Anzas Familie ist klar, dass es die Polizei war, die ihn „entführte, folterte und ermordete“. Sie fordert eine zweite, unabhängige Untersuchung der Leiche.</p>
<p><b>Baskische Gefangene ins Baskenland!</b><br />
<img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/aia0310.png" class="alignright" />Im Baskenland herrscht Ausnahmezustand, abgesichert durch eine hohe Polizeidichte: Verbote trafen linke Parteien (z.B. Batasuna <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Batasuna">[wiki]</a>) und Jugendorganisationen (<a href="http://www.independentzia.net84.net/index.php">SEGI</a>, Jarrai), Zeitungen und Radios wie EGIN und Egunkaria wurden geschlossen, tausende linke AktivistInnen wurden festgenommen und mehr als 700 Männer und Frauen sitzen in Gefängnissen im französischen und spanischen Staat. Angehörige und FreundInnen von Gefangenen werden wegen „Unterstützung des Terrorismus“ verurteilt, weil sie Bilder von ihnen aufhängen. Derweil werden, nach Angaben von amnesty international und der UN-Menschenrechtskommission, in spanischen Knästen InsassInnen gefoltert. Der Kampf der linken Unabhängigkeitsbewegung soll damit zerschlagen werden. Doch die Unabhängigkeitsbewegung fordert von der spanischen Regierung, die repressive Politik zu beenden und sich der politischen Auseinandersetzung zu stellen. Die Gefangenen wehren sich auf ihre Art und fordern u.a. die Zusammenlegung aller baskischen Gefangenen im Baskenland.</p>
<p>Weil auch uns im Kampf für ein besseres Leben ohne Unterdrückung und Ausbeutung, Repression entgegen schlägt weil auch wir auf Demonstrationen von der Polizei angegriffen, im Alltag bespitzelt und ausgeforscht und durch Verfahren kriminalisiert werden, wissen wir: Solidarität kennt keine Grenzen!</p>
<p>Deshalb rufen wir auf zu einer Solidaritätskundgebung am Jahrestag des Verschwindens von Jon Anza.</p>
<p><b>So. 18. April 2010 | Spanisches Generalkonsulat Hannover (Bödekerstr. 22, List) | 15 Uhr</p>
<p>Jon Anza presente!<br />
Zusammenlegung des baskischen Gefangenenkollektivs!<br />
Hoch die internationale Solidarität!</b></p>
<p>Es rufen auf: <a href="http://www.info-baskenland.de">Freudinnen und Freunde des Baskenlandes</a>, <a href="http://www.rh-hannover.de.vu">Rote Hilfe Hannover</a>, Antifaschistische Aktion Hannover [AAH].</p>
<hr style="border-top:3px dashed;">
<b>Chronologie der Ereignisse:</b></p>
<p><b>18.04.09:</b> Jon Anza ist verschwunden.<br />
<b>15.05.09:</b> Die Familie gibt das Verschwinden bekannt.<br />
<b>19.05.09:</b> ETA erklärt öffentlich, dass Anza nicht zu einem Treffen mit der Organisation erschienen ist und macht die spanische und französische Regierung für sein Verschwinden verantwortlich.<br />
<b>20.05.09:</b> Der spanische Innenminister Perez Rubalcaba bezeichnet die Anschuldigung der ETA als „Lüge“.<br />
<b>22.05.09:</b> Die linke baskische Unabhängigkeitsbewegung und die Gruppe Pro Amnistia bekräftigen auf einer Pressekonferenz, dass die „glaubhafteste Hypothese eine Entführung durch staatliche Stellen” sei. In den letzten Monaten waren Fälle der Entführung und Bedrohung baskischer ehemaliger politischer Gefangener durch spanische Dienste bekannt geworden.<br />
<b>23.05.09:</b> Freiwillige HelferInnen haben die Gegend zwischen Baiona und Toulouse abgesucht. Sie haben Fotos an jeder Bahnstation im Umkreis aufgehängt. Auf einer ersten Kundgebung in Hendaia forderten sie Aufklärung darüber, was passiert war.<br />
<b>28.05.09:</b> Die Staatsanwaltschaft informiert, dass die Videoaufzeichnungen der betreffenden Bahnhöfe nicht gespeichert worden sei.<br />
<b>29.05.09:</b> Tausende stellen auf den monatlichen Manifestationen, zu denen Etxerat, die Organisation der Familien der baskischen, politischen Gefangenen, aufruft, die Frage nach dem Verbleib von Jon.<br />
<b>13.06.09:</b> Koldo Anza nennt das Verschwinden seines Bruders vor 4.000 Demonstranten in Donostia eine „neue Etappe des <a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/itoiz/ak.htm">schmutzigen Krieges</a> im 21. Jahrhundert“.<br />
<b>16.09.09:</b> Der spanische Innenminister besteht erneut darauf, nichts mit dem Verschwinden Jon Anzas zu tun zu haben. Stattdessen unterstellt er, der schwerkranke Mann habe sich mit Geldern der ETA aus dem Staub gemacht.<br />
<b>Juni &#8211; Juli 2009:</b> Das Bild des verschwundenen Aktivisten und die Frage “Wo ist Jon?” sind auf jedem der vielen Sommerfeste im Baskenland präsent. In vielen Orten finden Demonstrationen statt.<br />
<b>Ende August 2009:</b> Der PNV Politiker Egibar fragt den span. Innenminister, ob spanische Polizei Anza auf französischem Terrain festgenommen habe. Rubalcaba antwortete nicht. Bei anderer Gelegenheit sagt er jedoch gegenüber der Presse, das Verschwinden sei ein internes Problem von ETA, es sei „offensichtlich, dass die span. Sicherheitskräfte (FSE) nichts damit zu tun hätten“.<br />
<b>19.09.09:</b> „Wo ist Jon?“ 2000 DemonstrantInnen fragen in Baiona nach dem Schicksal des Verschwundenen. Spanische und französische Polizeikräfte hatten die Durchführung der Demo massiv behindert.<br />
<b>02.10.09:</b> Die baskische Zeitung GARA meldet, dass Jon von, auf französischem Territorium operierender, spanischer Polizei festgenommen wurde. Nach Informationen der Zeitung sei er während illegaler Verhöre gestorben.<br />
<b>12.03.10:</b> Die Leiche von Jon Anza wird in einem Leichenschauhaus von Toulouse entdeckt.<!--:--></p>
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		<title>Party zum 8. Mai</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 8. Mai 2010; 23:00; 23:00; ] Anlässlich des 65. Jahrestages der Niederschlagung des Nationalsozialismus in Europa feiert die Antifaschistische Aktion
Hannover [AAH] eine Party. Neben günstigen Cocktails wird es musikalische Unterstützung vom Elektrischen Widerstand (Techno/Minimal aus Hannover) geben. Der Erlös kommt linken Strukturen und Projekten zu gute.

Line-Up:
eSte &#038; march. (Elektrischer Widerstand, Hannover)
Jan Gotti (Hannover)

Eintritt 3 €

Sa. 8. Mai 2010 &#124; &#124; UJZ [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">8. Mai 2010</td></tr><tr><td colspan="3">23:00</td></tr><tr><td colspan="3">23:00</td></tr></table><p><!--:de-->Anlässlich des 65. Jahrestages der Niederschlagung des Nationalsozialismus in Europa feiert die Antifaschistische Aktion<br />
Hannover [AAH] eine Party. Neben günstigen Cocktails wird es musikalische Unterstützung vom Elektrischen Widerstand (Techno/Minimal aus Hannover) geben. Der Erlös kommt linken Strukturen und Projekten zu gute.</p>
<p>Line-Up:<br />
<a href="http://www.myspace.com/elektrischerwiderstandev">eSte &#038; march</a>. (Elektrischer Widerstand, Hannover)<br />
Jan Gotti (Hannover)</p>
<p>Eintritt 3 €</p>
<p><b>Sa. 8. Mai 2010 | | <a href="http://www.ujz-korn.de" title="">UJZ Korn</a> | 23 Uhr</b><!--:--></p>
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		<title>Den Opfern rechter Gewalt eine Stimme geben! &#8211; Demo</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<title>Den Opfern rechter Gewalt eine Stimme geben! &#8211; Mahnwache</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<title>Gedenkkundgebung am Auschwitzgedenktag (Nachtrag)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000751 seconds-->
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Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als &#8220;Auschwitzgedenktag&#8221; offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.

Auf dem [...]]]></description>
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<p><!--:de--><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" rel="lightbox[876]"><img src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" class="alignright" height="200" width="300" alt="" /></a>Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als &#8220;Auschwitzgedenktag&#8221; offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.<br />
<!--:--><span id="more-876"></span><!--:de--><br />
Auf dem Friedhof steht das Denkmal für 28 Säuglinge, Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen. Diese wurden in einem &#8220;Fremdvölkischen Kinderpflegeheim&#8221; in Großburgwedel ermordet. An diesem Denkmal wurden Kränze niedergelegt.<br />
Am sogenannten <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/grossburgwedel-deutsche-taeter-keine-opfer/">Volkstrauertag</a> wurde auf dem Friedhof den getöteten Soldaten der Stadt gedacht. Als bekannt wurde, dass unter den Geehrten die <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/SS-Leute-gehoerten-zu-Einheiten-die-Kriegsverbrechen-veruebten">Namen von SS-Angehörigen</a> waren, wurden diese <a href="http://www.neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Sechs-Namen-bleiben-verhuellt">notdürftig abgeklebt</a>. Die Gedenkveranstaltung wurde dennoch durchgeführt. &#8220;<a href="http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=11:grossburgwedel-ehrt-ss-maenner&#038;catid=1:aktion&#038;Itemid=2">Die deutschen Opfer sind uns näher, die anderen dürfen nicht vergessen werden.</a>&#8221; hatten evangelischer Pastor und katholischer Pfarrer gemeinsam erklärt.</p>
<p>Einige Zeit später wurde <a href="http://www.haz.de/HAZ/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Unbekannte-zerstoeren-umstrittenes-Mahnmal-fuer-Kriegstote">das Denkmal von Unbekannten zerstört</a>.</p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/100127auschwitzgedenktag-grossburgwedel/">» Weiterlesen</a><!--:--></p>
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		<title>27.01.10 &#124; Auschwitzgedenktag in Großburgwedel</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Mobilisierungsflugblatt
27. Januar: Auschwitz Gedenktag
Gedenken heisst kämpfen!
Es war der 27. Januar 1945 an dem die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite.
Als die Alliierten dort ankamen, fanden sie nur noch 7600 Überlebende vor. Mehr als eine Million Menschen wurden hier vorher von den Deutschen ermordet.
Seitdem sind nun genau 65 Jahre vergangen und es kann keine Rede davon [...]]]></description>
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<p><!--:de--><br />
<h3>Mobilisierungsflugblatt</h3>
<p><b>27. Januar: Auschwitz Gedenktag<br />
Gedenken heisst kämpfen!</b></p>
<p>Es war der 27. Januar 1945 an dem die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite.<br />
Als die Alliierten dort ankamen, fanden sie nur noch 7600 Überlebende vor. Mehr als eine Million Menschen wurden hier vorher von den Deutschen ermordet.<br />
Seitdem sind nun genau 65 Jahre vergangen und es kann keine Rede davon sein, dass die Welt von nationalsozialis-tischem Gedankengut befreit ist. Immer noch finden gewalttätige Übergriffe auf Personen statt, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Immer noch müssen Menschen sterben, weil diese Gesellschaft Tag für Tag Nazis hervorbringt.<br />
Wir gedenken am 27. Januar allen Opfern deutscher Konzentrationslager. Der Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz bietet dafür einen angemessenen Rahmen, da Auschwitz als Synonym für die Verbrechen des deutschen Faschismus steht. Wir, als AntifaschistInnen, verstehen es als unsere Pflicht die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis aufrecht zu erhalten, um so den Opfern würdig zu gedenken.<br />
Leider kann ein Gedenktag als Mahnmal der Geschichte – dass sie sich nicht wiederhole – nicht ausreichen, um die Wurzeln des Faschismus endgültig zu kappen. Diese Gesellschaft, angetrieben vom Gegeneinander der Konkurrenz und unterteilt durch das Freund-Feind-Konstrukt von Volk und Nationen, schließt eine Wiederholung der Geschichte eben nicht aus. Aufarbeitung der Vergangenheit würde bedeuten, eben jene Umstände, welche Auschwitz ermöglichten, grundlegend abzuschaffen. Dies ist bis heute in der Welt nicht geschehen, weshalb wir uns für die befreite Gesellschaft, jenseits von Kapital und Nation einsetzen. Deshalb wollen wir in diesem Sinne von Gedenken einen Kranz in Großburgwedel niederlegen.<br />
Auf dem ursprünglich zweiteiligen Denkmal für die „Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft von 1933-1945“ waren auf dem größeren Teil Wehrmachtsoldaten und sogar SS-Angehörige sowie ein SD-Mann der Stadt erwähnt. Zur Zeit steht dort nur noch der kleinere Teil, der den wahren Opfern des NS gewidmet ist. 28 Säuglinge die an den Folgen von Unterernährung und Vernachlässigung in einem „Fremdvölkischen Pflegeheim“ im Stadtteil Großburgwedel dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen sind auf diesem namentlich erwähnt.<br />
Bereits vor der Einweihung des Denkmals am Volkstrauertag war dieses aufgrund der erwähnten SS- und SD-Angehörigen umstritten. Eine SchülerInnen-AG des örtlichen Gymnasiums hatte zuvor mehrere Beispiele für die Verbrechen des Naziregimes vor Ort recherchiert. Doch wurde durch eine Mehrheit von CDU und FDP im Stadtrat die weitere Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt im NS sowie die Errichtung eines Denkmals für die tatsächlichen Opfer verhindert. Das Denkmal wurde wie geplant eingeweiht, lediglich die Namen der SS- und SD-Angehörigen wurden notdürftig überklebt. Durch ein solches Verhalten wird klar, wer den BurgwedelerInnen die passenderen „Opfer“ sind. Der deutsche Opfermythos vollzieht sich hier in reinster Form, statt den wahren Opfern des deutschen Faschismus zu gedenken werden die „Opfer“ in den eigenen Reihen gesucht. Dies ist ein unzumutbarer Zustand, den es gilt anzuklagen!<br />
Die SchülerInnen der AG stießen bei ihren Recherchen unter anderem auf die Namen von vier Sintis, die zeitweise in Großburgwedel untergebracht waren und später auf den Todeslisten von Auschwitz auftauchten. Auch Anna Adler, eine Sintizza aus Großburgwedel, wird hier genannt. Über 60 Menschen mit Behinderungen wurden eingesperrt. Mindestens einer von ihnen wurde Opfer der Euthanasie. Der jüdische Arzt Dr. Albert David beging Selbstmord statt sich von der Gestapo abführen zu lassen. Die Namen von Mitgliedern einer jüdischen Familie aus Großburgwedel, die seit 1795 im Ort lebte, tauchen auf den Todeslisten von Theresienstadt und Auschwitz auf. Diese sind jedoch alle nicht auf dem Denkmal erwähnt.<br />
» Diesen und allen weiteren Opfern der Deutschen in Auschwitz und anderswo wollen wir am 27.01.2010 um 17:15 Uhr gemeinsam am kleineren Teil des Denkmals auf dem Großburgwedeler Friedhof gedenken. Zur gemeinsamen Anfahrt treffen wir uns um 16:20 Uhr in Hannover vor dem Hauptbahnhof.</p>
<h3>Fotos</h3>
<p><center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kranz der AAH: Im Gedenken an die wahren Opfer - Gedenken heißt Kämpfen!" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" width="400" height="267" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel02.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kundgebung auf dem Freidhof" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel02.png" width="400" height="300" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel03.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Redebeiträge werden verlesen" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel03.png" width="400" height="300" /></a><br />
</center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel04.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kranz wird niedergelegt." src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel04.png" width="400" height="300" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel05.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Blumen am Denkmal." src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel05.png" width="400" height="300" /></a></center></p>
<h3>Redebeitrag</h3>
<p>Es ist schön, dass sich heute am 27. Januar doch ein paar Menschen zusammengefunden haben, um zusammen den Opfern  von deutschen Konzentrationslagern zu gedenken. Wie am neunten November, dem Gedenktag an die Novemberpogrome, geht an solchen Tagen immer die gleiche kleine Menschenmenge auf die Straße. Die Tendenz nimmt stetig ab.<br />
Wir sind heute jedoch nicht allein hier, um im Schatten eines Denkmals für deutsche Soldaten den 14 jüdischen Säuglingen zu gedenken, die dem deutschen Faschismus zum Opfer fielen. Vielmehr wollen wir für ein Gedenken plädieren dem Taten folgen sollen.</p>
<p>Hielten es so manche Intellektuelle, die aus Deutschland flüchten konnten und später aus der Emigration nach Deutschland zurückkehrten, für unmöglich, dass es weiterhin Antisemiten gäbe, mussten sie dies sehr schnell verneinen. Wie der jüdische Intellektuelle Theodor Wiesengrund Adorno sorgen auch wir uns heute um das Fortbestehen von faschistischen Tendenzen in der Demokratie. Dies liegt nicht einzig allein daran, dass ehemalige Täter mehrheitlich in den Dienst von Militär, Justiz und Politik des jungen Deutschlands übernommen wurden oder überzeugte Nationalsozialisten weiter existierten und existieren. Vielmehr muss erkannt werden, dass jene gesellschaftlichen Verhältnisse, welche die massenhafte Vernichtung von Unschuldigen erst ermöglichten, weiter bestehen. Seit dem deutschen Faschismus hat sich in der BRD einiges getan: So brannte im März 1993 das erste mal wieder in Lübeck, Schleswig-Holstein eine Synagoge. So wurde das Recht auf Asyl, eine Lehre aus Nazi-Deutschland, im Mai 1993 vom Parlament mit zweidrittel Mehrheit abgeschafft. So führte Deutschland 2001 unter rot-grün das erste mal wieder Krieg in Afghanistan und tut dies weiterhin. Antisemitische und rassistische Hetze auf der Straße lässt sich weithin als deutsche Realität beschreiben. Weiterhin werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Aussehen Opfer von Gewalt. Dieser Hetze stehen manche Forderungen in den Parlamenten mit nichten nach.<br />
Wer sich dies anschaut, kann sagen, dass Deutschland sich von seiner Praxis wenig von anderen Ländern unterscheidet. Deutschland eine ganz normale Demokratie, eine ganz normale Nation, ein ganz normaler Staat. Deutschland führt Krieg, Deutschland schiebt ab.</p>
<p>Wir sehen den Schwur von Buchenwald (der da heißt): „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung“ als nicht verwirklicht an. Vielmehr gibt sich die so genannte „geläuterte Nation“ als ein verantwortungsbewusster Akteur der Weltgesellschaft, der sich selbst die Schuld eingesteht und doch im gleichen Moment verlauten lässt, dass der Nationalsozialismus das schlimmste sei, was Deutschland in seiner Geschichte je widerfahren sei. So besagte Gerhard Schröder 2004: der „Sieg der Alliierten war kein Sieg über Deutschland, sondern ein Sieg für Deutschland.“ Durch  jene Entkontextulisierung, die den achten Mai 45 für sich als Befreiung anstatt als das was es für die deutsche Bevölkerung war: eine Niederlage, interpretiert, wird ein positiver Bezug auf die deutsche Nation unbeschwerter als je zuvor: Man feiert sich als Weltmeister der Aufarbeitung.<br />
Genau an diesem Punkt der Geschichte ist ein problemloses Gedenken der eigenen Opfer möglich und wird in ganz Deutschland wie auch hier in Burgwedel praktiziert. Dass um persönliche Angehörige getrauert werden soll, soll an diesem Punkt nicht bestritten werden. Vielmehr soll dieses kollektive Betrauern der eigenen Opfer, die nationale Inszenierung der Gedenkfeier hier heute skandalisiert werden, die schon längst zum deutschen Alltag gehört. Eine standfeste Nation, welche in schlechten Zeiten einfach näher zusammenrückt und einen Staat beansprucht, welcher in der Weltpolitik mitmischt, benötigt eine möglichst einheitliche Kultur. Eben jene einheitliche Gedenkkultur wird hier und anderswo gepflegt: Der Nationalsozialismus als Bezugspunkt der Nation. Mittels des Vergleichs und der Aussage, dass auch Deutsche im Krieg ihr Leben ließen und viele unwissentlich den Nazis nachliefen, werden deutsche Nazis zu ebenbürtigen Opfern erklärt. Noch mehr: Sie, die überlebenden Deutschen, hätten nun die erschwerende Schuld zu tragen, was sie zu zeitlosen Opfern macht.</p>
<p>Es muss sich eingestanden werden, dass sich die Forderung aus jenem Schwur von Buchenwald(die da heißt):„Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“ nicht  verwirklicht hat und auch momentan nicht in Aussicht steht. Somit steht einer Wiederholung der Geschichte alles zur Verfügung, was es benötigte: Eine Welt, eingeteilt in Nationen und Staaten, die die Ausbeutung von Menschen und ihre gegenseitige Feindschaft mittels der Konkurrenz schürt, und einem Antisemitismus, der sich tagtäglich beobachten lässt.<br />
Die so genannte „Aufarbeitung der Vergangenheit“ und die „Zerstörung des Nazismus in seinen Wurzeln“, hieße eben diese Verhältnisse abzuschaffen, sie einzureißen.<br />
In diesem Sinne gedenken wir heute den Opfern der deutschen Verbrechen und enden mit den Worten: Nie wieder Deutschland &#8211;  Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.</p>
<h3>Presse</h3>
<p><b>Auschwitzgedenktag: AntifaschistInnen planen Gedenken an Naziopfer<br />
Trauerveranstaltung auf dem Friedhof in Großburgwedel in der Region Hannover</b></p>
<p>Am Mittwoch, den 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, der Auschwitzgedenktag. AntifaschistInnen rufen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf. Sonja Brünzels von der Antifaschistischen Aktion Hannover: &#8220;Am Auschwitzgedenktag wollen wir denen Gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren.&#8221;</p>
<p>Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) Hannover und die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] rufen für Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 17.15 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung auf den Friedhof in Großburgwedel. Auf dem Friedhof steht das Denkmal für 28 Säuglinge, Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen. Diese wurden in einem &#8220;Fremdvölkischen Kinderpflegeheim&#8221; in Großburgwedel ermordet. Hier sollen Kränze niedergelegt werden.<br />
&#8220;Wir gedenken den Opfern des deutschen Faschismus und nicht den Soldaten von Wehrmacht und SS.&#8221; kommentiert Sonja Brünzels das Vorhaben.</p>
<p>Am sog. <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/grossburgwedel-deutsche-taeter-keine-opfer/">Volkstrauertag</a> wurde auf dem Friedhof den getöteten Soldaten der Stadt gedacht. Als bekannt wurde, dass unter den Geehrten die <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/SS-Leute-gehoerten-zu-Einheiten-die-Kriegsverbrechen-veruebten">Namen von SS-Angehörigen</a> waren, wurden diese <a href="http://www.neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Sechs-Namen-bleiben-verhuellt">notdürftig abgeklebt</a>. Die Gedenkveranstaltung wurde dennoch durchgeführt. &#8220;<a href="http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=11:grossburgwedel-ehrt-ss-maenner&#038;catid=1:aktion&#038;Itemid=2">Die deutschen Opfer sind uns näher, die anderen dürfen nicht vergessen werden.</a>&#8221; hatten evangelischer Pastor und katholischer Pfarrer gemeinsam erklärt.<br />
&#8220;Allein das Vorhaben NS-Opfer wie KZ-Häftlinge, ZwangsarbeiterInnen und politische Gefangene gemeinsam mit Wehrmachtsoldaten und SS-Leuten ehren zu wollen, ist ein Skandal.&#8221; so die AAH-Sprecherin und abschließend &#8220;Unser Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist verbunden mit dem Gedenken an diejenigen, die heute von Nazis verfolgt, angegriffen und getötet werden. Für uns heisst Gedenken auch kämpfen &#8211; kämpfen gegen den alltäglichen Rassismus, gegen einen rechten Konsens in der Gesellschaft und gegen die Aktionen und Aufmärsche von Neonazis.&#8221;</p>
<p>Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17.15 Uhr auf dem Friedhof in Großburgwedel (Thönser Straße, 30938 Burgwedel).</p>
<p>Eigene Pressemitteilung vom 22. Januar 2010<!--:--></p>
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