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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; Gedenken</title>
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	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]</description>
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		<title>Gedenkkundgebung am Auschwitzgedenktag (Nachtrag)</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 22:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000788 seconds-->
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Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als &#8220;Auschwitzgedenktag&#8221; offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.

Auf dem [...]]]></description>
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<p><!--:de--><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" rel="lightbox[876]"><img src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" class="alignright" height="200" width="300" alt="" /></a>Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als &#8220;Auschwitzgedenktag&#8221; offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.<br />
<!--:--><span id="more-876"></span><!--:de--><br />
Auf dem Friedhof steht das Denkmal für 28 Säuglinge, Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen. Diese wurden in einem &#8220;Fremdvölkischen Kinderpflegeheim&#8221; in Großburgwedel ermordet. An diesem Denkmal wurden Kränze niedergelegt.<br />
Am sogenannten <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/grossburgwedel-deutsche-taeter-keine-opfer/">Volkstrauertag</a> wurde auf dem Friedhof den getöteten Soldaten der Stadt gedacht. Als bekannt wurde, dass unter den Geehrten die <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/SS-Leute-gehoerten-zu-Einheiten-die-Kriegsverbrechen-veruebten">Namen von SS-Angehörigen</a> waren, wurden diese <a href="http://www.neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Sechs-Namen-bleiben-verhuellt">notdürftig abgeklebt</a>. Die Gedenkveranstaltung wurde dennoch durchgeführt. &#8220;<a href="http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=11:grossburgwedel-ehrt-ss-maenner&#038;catid=1:aktion&#038;Itemid=2">Die deutschen Opfer sind uns näher, die anderen dürfen nicht vergessen werden.</a>&#8221; hatten evangelischer Pastor und katholischer Pfarrer gemeinsam erklärt.</p>
<p>Einige Zeit später wurde <a href="http://www.haz.de/HAZ/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Unbekannte-zerstoeren-umstrittenes-Mahnmal-fuer-Kriegstote">das Denkmal von Unbekannten zerstört</a>.</p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/100127auschwitzgedenktag-grossburgwedel/">» Weiterlesen</a><!--:--></p>
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		<title>27.01.10 &#124; Auschwitzgedenktag in Großburgwedel</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Mobilisierungsflugblatt
27. Januar: Auschwitz Gedenktag
Gedenken heisst kämpfen!
Es war der 27. Januar 1945 an dem die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite.
Als die Alliierten dort ankamen, fanden sie nur noch 7600 Überlebende vor. Mehr als eine Million Menschen wurden hier vorher von den Deutschen ermordet.
Seitdem sind nun genau 65 Jahre vergangen und es kann keine Rede davon [...]]]></description>
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<p><!--:de--><br />
<h3>Mobilisierungsflugblatt</h3>
<p><b>27. Januar: Auschwitz Gedenktag<br />
Gedenken heisst kämpfen!</b></p>
<p>Es war der 27. Januar 1945 an dem die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite.<br />
Als die Alliierten dort ankamen, fanden sie nur noch 7600 Überlebende vor. Mehr als eine Million Menschen wurden hier vorher von den Deutschen ermordet.<br />
Seitdem sind nun genau 65 Jahre vergangen und es kann keine Rede davon sein, dass die Welt von nationalsozialis-tischem Gedankengut befreit ist. Immer noch finden gewalttätige Übergriffe auf Personen statt, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Immer noch müssen Menschen sterben, weil diese Gesellschaft Tag für Tag Nazis hervorbringt.<br />
Wir gedenken am 27. Januar allen Opfern deutscher Konzentrationslager. Der Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz bietet dafür einen angemessenen Rahmen, da Auschwitz als Synonym für die Verbrechen des deutschen Faschismus steht. Wir, als AntifaschistInnen, verstehen es als unsere Pflicht die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis aufrecht zu erhalten, um so den Opfern würdig zu gedenken.<br />
Leider kann ein Gedenktag als Mahnmal der Geschichte – dass sie sich nicht wiederhole – nicht ausreichen, um die Wurzeln des Faschismus endgültig zu kappen. Diese Gesellschaft, angetrieben vom Gegeneinander der Konkurrenz und unterteilt durch das Freund-Feind-Konstrukt von Volk und Nationen, schließt eine Wiederholung der Geschichte eben nicht aus. Aufarbeitung der Vergangenheit würde bedeuten, eben jene Umstände, welche Auschwitz ermöglichten, grundlegend abzuschaffen. Dies ist bis heute in der Welt nicht geschehen, weshalb wir uns für die befreite Gesellschaft, jenseits von Kapital und Nation einsetzen. Deshalb wollen wir in diesem Sinne von Gedenken einen Kranz in Großburgwedel niederlegen.<br />
Auf dem ursprünglich zweiteiligen Denkmal für die „Opfer von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft von 1933-1945“ waren auf dem größeren Teil Wehrmachtsoldaten und sogar SS-Angehörige sowie ein SD-Mann der Stadt erwähnt. Zur Zeit steht dort nur noch der kleinere Teil, der den wahren Opfern des NS gewidmet ist. 28 Säuglinge die an den Folgen von Unterernährung und Vernachlässigung in einem „Fremdvölkischen Pflegeheim“ im Stadtteil Großburgwedel dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen sind auf diesem namentlich erwähnt.<br />
Bereits vor der Einweihung des Denkmals am Volkstrauertag war dieses aufgrund der erwähnten SS- und SD-Angehörigen umstritten. Eine SchülerInnen-AG des örtlichen Gymnasiums hatte zuvor mehrere Beispiele für die Verbrechen des Naziregimes vor Ort recherchiert. Doch wurde durch eine Mehrheit von CDU und FDP im Stadtrat die weitere Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt im NS sowie die Errichtung eines Denkmals für die tatsächlichen Opfer verhindert. Das Denkmal wurde wie geplant eingeweiht, lediglich die Namen der SS- und SD-Angehörigen wurden notdürftig überklebt. Durch ein solches Verhalten wird klar, wer den BurgwedelerInnen die passenderen „Opfer“ sind. Der deutsche Opfermythos vollzieht sich hier in reinster Form, statt den wahren Opfern des deutschen Faschismus zu gedenken werden die „Opfer“ in den eigenen Reihen gesucht. Dies ist ein unzumutbarer Zustand, den es gilt anzuklagen!<br />
Die SchülerInnen der AG stießen bei ihren Recherchen unter anderem auf die Namen von vier Sintis, die zeitweise in Großburgwedel untergebracht waren und später auf den Todeslisten von Auschwitz auftauchten. Auch Anna Adler, eine Sintizza aus Großburgwedel, wird hier genannt. Über 60 Menschen mit Behinderungen wurden eingesperrt. Mindestens einer von ihnen wurde Opfer der Euthanasie. Der jüdische Arzt Dr. Albert David beging Selbstmord statt sich von der Gestapo abführen zu lassen. Die Namen von Mitgliedern einer jüdischen Familie aus Großburgwedel, die seit 1795 im Ort lebte, tauchen auf den Todeslisten von Theresienstadt und Auschwitz auf. Diese sind jedoch alle nicht auf dem Denkmal erwähnt.<br />
» Diesen und allen weiteren Opfern der Deutschen in Auschwitz und anderswo wollen wir am 27.01.2010 um 17:15 Uhr gemeinsam am kleineren Teil des Denkmals auf dem Großburgwedeler Friedhof gedenken. Zur gemeinsamen Anfahrt treffen wir uns um 16:20 Uhr in Hannover vor dem Hauptbahnhof.</p>
<h3>Fotos</h3>
<p><center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kranz der AAH: Im Gedenken an die wahren Opfer - Gedenken heißt Kämpfen!" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel01.png" width="400" height="267" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel02.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kundgebung auf dem Freidhof" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel02.png" width="400" height="300" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel03.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Redebeiträge werden verlesen" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel03.png" width="400" height="300" /></a><br />
</center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel04.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Kranz wird niedergelegt." src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel04.png" width="400" height="300" /></a></center><br />
<center><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel05.png" rel="lightbox[852]"><img alt="Blumen am Denkmal." src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-01-27grossburgwedel05.png" width="400" height="300" /></a></center></p>
<h3>Redebeitrag</h3>
<p>Es ist schön, dass sich heute am 27. Januar doch ein paar Menschen zusammengefunden haben, um zusammen den Opfern  von deutschen Konzentrationslagern zu gedenken. Wie am neunten November, dem Gedenktag an die Novemberpogrome, geht an solchen Tagen immer die gleiche kleine Menschenmenge auf die Straße. Die Tendenz nimmt stetig ab.<br />
Wir sind heute jedoch nicht allein hier, um im Schatten eines Denkmals für deutsche Soldaten den 14 jüdischen Säuglingen zu gedenken, die dem deutschen Faschismus zum Opfer fielen. Vielmehr wollen wir für ein Gedenken plädieren dem Taten folgen sollen.</p>
<p>Hielten es so manche Intellektuelle, die aus Deutschland flüchten konnten und später aus der Emigration nach Deutschland zurückkehrten, für unmöglich, dass es weiterhin Antisemiten gäbe, mussten sie dies sehr schnell verneinen. Wie der jüdische Intellektuelle Theodor Wiesengrund Adorno sorgen auch wir uns heute um das Fortbestehen von faschistischen Tendenzen in der Demokratie. Dies liegt nicht einzig allein daran, dass ehemalige Täter mehrheitlich in den Dienst von Militär, Justiz und Politik des jungen Deutschlands übernommen wurden oder überzeugte Nationalsozialisten weiter existierten und existieren. Vielmehr muss erkannt werden, dass jene gesellschaftlichen Verhältnisse, welche die massenhafte Vernichtung von Unschuldigen erst ermöglichten, weiter bestehen. Seit dem deutschen Faschismus hat sich in der BRD einiges getan: So brannte im März 1993 das erste mal wieder in Lübeck, Schleswig-Holstein eine Synagoge. So wurde das Recht auf Asyl, eine Lehre aus Nazi-Deutschland, im Mai 1993 vom Parlament mit zweidrittel Mehrheit abgeschafft. So führte Deutschland 2001 unter rot-grün das erste mal wieder Krieg in Afghanistan und tut dies weiterhin. Antisemitische und rassistische Hetze auf der Straße lässt sich weithin als deutsche Realität beschreiben. Weiterhin werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Aussehen Opfer von Gewalt. Dieser Hetze stehen manche Forderungen in den Parlamenten mit nichten nach.<br />
Wer sich dies anschaut, kann sagen, dass Deutschland sich von seiner Praxis wenig von anderen Ländern unterscheidet. Deutschland eine ganz normale Demokratie, eine ganz normale Nation, ein ganz normaler Staat. Deutschland führt Krieg, Deutschland schiebt ab.</p>
<p>Wir sehen den Schwur von Buchenwald (der da heißt): „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung“ als nicht verwirklicht an. Vielmehr gibt sich die so genannte „geläuterte Nation“ als ein verantwortungsbewusster Akteur der Weltgesellschaft, der sich selbst die Schuld eingesteht und doch im gleichen Moment verlauten lässt, dass der Nationalsozialismus das schlimmste sei, was Deutschland in seiner Geschichte je widerfahren sei. So besagte Gerhard Schröder 2004: der „Sieg der Alliierten war kein Sieg über Deutschland, sondern ein Sieg für Deutschland.“ Durch  jene Entkontextulisierung, die den achten Mai 45 für sich als Befreiung anstatt als das was es für die deutsche Bevölkerung war: eine Niederlage, interpretiert, wird ein positiver Bezug auf die deutsche Nation unbeschwerter als je zuvor: Man feiert sich als Weltmeister der Aufarbeitung.<br />
Genau an diesem Punkt der Geschichte ist ein problemloses Gedenken der eigenen Opfer möglich und wird in ganz Deutschland wie auch hier in Burgwedel praktiziert. Dass um persönliche Angehörige getrauert werden soll, soll an diesem Punkt nicht bestritten werden. Vielmehr soll dieses kollektive Betrauern der eigenen Opfer, die nationale Inszenierung der Gedenkfeier hier heute skandalisiert werden, die schon längst zum deutschen Alltag gehört. Eine standfeste Nation, welche in schlechten Zeiten einfach näher zusammenrückt und einen Staat beansprucht, welcher in der Weltpolitik mitmischt, benötigt eine möglichst einheitliche Kultur. Eben jene einheitliche Gedenkkultur wird hier und anderswo gepflegt: Der Nationalsozialismus als Bezugspunkt der Nation. Mittels des Vergleichs und der Aussage, dass auch Deutsche im Krieg ihr Leben ließen und viele unwissentlich den Nazis nachliefen, werden deutsche Nazis zu ebenbürtigen Opfern erklärt. Noch mehr: Sie, die überlebenden Deutschen, hätten nun die erschwerende Schuld zu tragen, was sie zu zeitlosen Opfern macht.</p>
<p>Es muss sich eingestanden werden, dass sich die Forderung aus jenem Schwur von Buchenwald(die da heißt):„Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“ nicht  verwirklicht hat und auch momentan nicht in Aussicht steht. Somit steht einer Wiederholung der Geschichte alles zur Verfügung, was es benötigte: Eine Welt, eingeteilt in Nationen und Staaten, die die Ausbeutung von Menschen und ihre gegenseitige Feindschaft mittels der Konkurrenz schürt, und einem Antisemitismus, der sich tagtäglich beobachten lässt.<br />
Die so genannte „Aufarbeitung der Vergangenheit“ und die „Zerstörung des Nazismus in seinen Wurzeln“, hieße eben diese Verhältnisse abzuschaffen, sie einzureißen.<br />
In diesem Sinne gedenken wir heute den Opfern der deutschen Verbrechen und enden mit den Worten: Nie wieder Deutschland &#8211;  Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.</p>
<h3>Presse</h3>
<p><b>Auschwitzgedenktag: AntifaschistInnen planen Gedenken an Naziopfer<br />
Trauerveranstaltung auf dem Friedhof in Großburgwedel in der Region Hannover</b></p>
<p>Am Mittwoch, den 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, der Auschwitzgedenktag. AntifaschistInnen rufen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf. Sonja Brünzels von der Antifaschistischen Aktion Hannover: &#8220;Am Auschwitzgedenktag wollen wir denen Gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren.&#8221;</p>
<p>Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) Hannover und die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] rufen für Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 17.15 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung auf den Friedhof in Großburgwedel. Auf dem Friedhof steht das Denkmal für 28 Säuglinge, Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen. Diese wurden in einem &#8220;Fremdvölkischen Kinderpflegeheim&#8221; in Großburgwedel ermordet. Hier sollen Kränze niedergelegt werden.<br />
&#8220;Wir gedenken den Opfern des deutschen Faschismus und nicht den Soldaten von Wehrmacht und SS.&#8221; kommentiert Sonja Brünzels das Vorhaben.</p>
<p>Am sog. <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/grossburgwedel-deutsche-taeter-keine-opfer/">Volkstrauertag</a> wurde auf dem Friedhof den getöteten Soldaten der Stadt gedacht. Als bekannt wurde, dass unter den Geehrten die <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/SS-Leute-gehoerten-zu-Einheiten-die-Kriegsverbrechen-veruebten">Namen von SS-Angehörigen</a> waren, wurden diese <a href="http://www.neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Sechs-Namen-bleiben-verhuellt">notdürftig abgeklebt</a>. Die Gedenkveranstaltung wurde dennoch durchgeführt. &#8220;<a href="http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=11:grossburgwedel-ehrt-ss-maenner&#038;catid=1:aktion&#038;Itemid=2">Die deutschen Opfer sind uns näher, die anderen dürfen nicht vergessen werden.</a>&#8221; hatten evangelischer Pastor und katholischer Pfarrer gemeinsam erklärt.<br />
&#8220;Allein das Vorhaben NS-Opfer wie KZ-Häftlinge, ZwangsarbeiterInnen und politische Gefangene gemeinsam mit Wehrmachtsoldaten und SS-Leuten ehren zu wollen, ist ein Skandal.&#8221; so die AAH-Sprecherin und abschließend &#8220;Unser Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist verbunden mit dem Gedenken an diejenigen, die heute von Nazis verfolgt, angegriffen und getötet werden. Für uns heisst Gedenken auch kämpfen &#8211; kämpfen gegen den alltäglichen Rassismus, gegen einen rechten Konsens in der Gesellschaft und gegen die Aktionen und Aufmärsche von Neonazis.&#8221;</p>
<p>Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17.15 Uhr auf dem Friedhof in Großburgwedel (Thönser Straße, 30938 Burgwedel).</p>
<p>Eigene Pressemitteilung vom 22. Januar 2010<!--:--></p>
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		<title>Infoupdate Dresden</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 10. Februar 2010; 20:00; ] Der aktuelle Stand zu den geplanten Aktionen in Dresden. Die letzte Möglichkeit noch Bustickets zu kaufen oder tauschen. Pflichttermin für alle, die mit Bussen aus Hannover nach Dresden fahren

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Avanti Hannover.

Mi. 10. Februar 2010 &#124; UJZ Korn &#124; 20 Uhr]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">10. Februar 2010</td></tr><tr><td colspan="3">20:00</td></tr></table><p><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/antifa2.png" class="alignright" />Der aktuelle Stand zu den geplanten Aktionen in Dresden. Die letzte Möglichkeit noch Bustickets zu kaufen oder tauschen. <b>Pflichttermin</b> für alle, die mit Bussen aus Hannover nach Dresden fahren</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a href="http://www.avanti-projekt.de">Avanti Hannover</a>.</p>
<p><b>Mi. 10. Februar 2010 | <a href="http://www.ujz-korn.de">UJZ Korn</a> | 20 Uhr</b></p>
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		<title>Dresden calling</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 21:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000779 seconds-->
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Am 13. Februar 2010 soll in Dresden, nach dem Willen der Nazis erneut, einer der grössten Naziaufmärsche in Europa stattfinden. Von 1998 bis 2007 ist die Zahl der AufmarschteilnehmerInnen fast stetig gestiegen. Während der Aufmarsch immer schon eine verbindende Funktion innerhalb der deutschen extremen Rechten hatte, ist in den letzten Jahren auch verstärkte Teilnahme von [...]]]></description>
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<p><!--:de--><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/aia0110.png" class="alignright" width="259" height="125" />Am 13. Februar 2010 soll in Dresden, nach dem Willen der Nazis erneut, einer der grössten Naziaufmärsche in Europa stattfinden. Von 1998 bis 2007 ist die Zahl der AufmarschteilnehmerInnen fast stetig gestiegen. Während der Aufmarsch immer schon eine verbindende Funktion innerhalb der deutschen extremen Rechten hatte, ist in den letzten Jahren auch verstärkte Teilnahme von Nazis aus dem europäischen Ausland zu beobachten.</p>
<p>Aus Hannover mobilisieren wir zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Dresden. Zusammen mit <a href="http://dresden2010.hopto.org">Gruppen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg</a>, werden Busse organisiert um möglichst vielen AntifaschistInnen den Weg nach Dresden möglich zu machen. Die Mobilisierung soll zudem durch Veranstaltungen ergänzt werden. So unterschiedlich die Ansprüche der verschiedenen Mobilisierungen an Inhalt und Praxis sind, so klar muss sein, dass der Naziaufmarsch in Dresden nicht ohne Widerstand bleiben darf!</p>
<p><b>Auf nach Dresden! Naziaufmarsch stören! Opfermythen angreifen!</p>
<p>Update: Razzien gegen AntifaschistInnen</b><br />
<img src="http://www.antifa-hannover.de/media/solidaritaet.png" class="alignright" alt="" />Am Dienstag, dem 19.1.2010, ging die Polizei mit Razzien in Berlin und Dresden gegen das bundesweite <a href="http://www.dresden-nazifrei.com">Bündnis &#8220;Dresden Nazifrei&#8221;</a> vor, das Massenblockaden gegen den, für den 13. Februar 2010 geplanten, Neonaziaufmarsch in Dresden organisiert. Betroffen waren der <a href="http://www.antifa-versand.de">Antifa-Shop Red Stuff in Berlin</a> und ein <a href="http://www.dielinke-in-sachsen.de">Büro in der Landesgeschäftsstelle der Linkspartei in Dresden</a>.</p>
<p>Die Polizei beschlagnahmte sämtliches Material der geplanten Proteste gegen den Neonaziaufmarsch und begründete ihre Aktion damit, der Aufruf zur Blockade des Aufmarsches sei eine Straftat. Diesen Aufruf unterstützen inzwischen über 230 Organisationen sowie rund 1.000 Einzelpersonen. Auch die Bündnishomepage wurde unter <a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/Sperrandrohung-LKA-Sachsen1.pdf">fadenscheinigen Begründungen</a> abgeschaltet. Mittlerweile ist die Homepage unter <a href="http://www.dresden-nazifrei.com">neuer Domain wieder im Netz</a>.<br />
<!--:--><!--:en--><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/aia0110.png" class="alignright" width="259" height="125" />Am 13. Februar 2010 soll in Dresden, nach dem Willen der Nazis erneut, einer der grössten Naziaufmärsche in Europa stattfinden. Von 1998 bis 2007 ist die Zahl der AufmarschteilnehmerInnen fast stetig gestiegen. Während der Aufmarsch immer schon eine verbindende Funktion innerhalb der deutschen extremen Rechten hatte, ist in den letzten Jahren auch verstärkte Teilnahme von Nazis aus dem europäischen Ausland zu beobachten.</p>
<p>Aus Hannover mobilisieren wir zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Dresden. Zusammen mit <a href="http://dresden2010.hopto.org">Gruppen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg</a>, werden Busse organisiert um möglichst vielen AntifaschistInnen den Weg nach Dresden möglich zu machen. Die Mobilisierung soll zudem durch Veranstaltungen ergänzt werden. So unterschiedlich die Ansprüche der verschiedenen Mobilisierungen an Inhalt und Praxis sind, so klar muss sein, dass der Naziaufmarsch in Dresden nicht ohne Widerstand bleiben darf!</p>
<p><b>Auf nach Dresden! Naziaufmarsch stören! Opfermythen angreifen!</p>
<p>Update: Razzien gegen AntifaschistInnen</b><br />
<img src="http://www.antifa-hannover.de/media/solidaritaet.png" class="alignright" alt="" />Am Dienstag, dem 19.1.2010, ging die Polizei mit Razzien in Berlin und Dresden gegen das bundesweite <a href="http://www.dresden-nazifrei.de">Bündnis &#8220;Dresden Nazifrei&#8221;</a> vor, das Massenblockaden gegen einen für den 13.2.2010 geplanten Neonaziaufmarsch in Dresden plant. Betroffen waren der <a href="http://www.antifa-versand.de">Antifa-Shop Red Stuff in Berlin</a> und ein <a href="http://www.dielinke-in-sachsen.de">Büro in der Landesgeschäftsstelle der Linkspartei in Dresden</a>.</p>
<p>Die Polizei beschlagnahmte sämtliches Material der geplanten Proteste gegen den Neonaziaufmarsch und begründete ihre Aktion damit, der Aufruf zur Blockade des Aufmarsches sei eine Straftat. Ihn unterstützen inzwischen über 230 Organisationen sowie rund 1.000 Einzelpersonen.<br />
<!--:--><span id="more-784"></span><!--:de--><br />
<b>Antifa-Bus</b><br />
Die letzte Möglichkeit Karten für den Bus zu bekommen, ist am 10. Februar bei dem Infoupdate zu Dresden. </p>
<p>Weitere Busse werden u.a. von <a href="http://www.avanti-projekt.de/hannover">Avanti Hannover</a>, <a href="http://www.solid-niedersachsen.de/wordpress/?p=187">['solid]</a> und <a href="http://www.gruene-hannover.de/suchen/3297459.html">Grüne Jugend</a>.<!--:--><!--:en--><br />
<b>Antifa-Bus</b><br />
Die Karten für den Bus kosten 20 €. Ihr bekommt sie bei folgenden Vorverkaufstellen und bei unseren Veranstaltungen und Infotischen vor dem 13. Februar:</p>
<ul>
<li>&middot; Infoladen Korn, Kornstr. 28-30, 30167 Hannover</li>
<li>&middot; <a href="http://www.annabee.de">Annabee Buchladen</a>, Stephanusstraße 12-14, 30449 Hannover</li>
<li>&middot; <a href="http://www.internationalismus.de">Internationalismus Buchladen</a>, Engelbosteler Damm 4, 30167 Hannover</li>
</ul>
<p>Vorbestellungen für Karten können uns <a href="http://www.antifa-hannover.de/kontakt/">per Mail</a> mitgeteilt werden. Neben dem Antifa-Bus werden auch weitere Busse aus Hannover organisiert.</p>
<p><b>Infoveranstaltungen</b><br />
Im Rahmen des <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/11/aia0110/">Antifa Info Abends im Januar</a> wird es Informationen zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dresden geben<!--:--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brandanschläge im wiedervereinigten Deutschland</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/301109vortrag-brandanschlaege/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 30. November 2009; 19:00; ] Vortrag mit Dr. Benjamin Ortmeyer zu den Brandanschlägen in den 90er Jahren. 

Mo. 30. November 2009 &#124; UJZ Korn &#124; 19 Uhr]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">30. November 2009</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><p>Vortrag mit Dr. Benjamin Ortmeyer zu den Brandanschlägen in den 90er Jahren. </p>
<p><b>Mo. 30. November 2009 | <a href="http://www.ujz-korn.de">UJZ Korn</a> | 19 Uhr</b></p>
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		<title>Demo: &#8220;Mölln &#8217;92 – Gedenken und anklagen!&#8221;</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2009/211109demo-moelln/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 21. November 2009; 11:00; 11:00; ] AntifaschistInnen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg rufen zur Gedenkdemo an die Opfer der rassistischen Brandanschläge von 1992 auf:
Am 23. November 1992 werden im Luftkurort Mölln, Schleswig-Holstein, Molotowcocktails in zwei Wohnhäuser geworfen. In den Flammen der faschistischen Anschläge sterben die 51-jährige Bahide Arslan, die zehnjährige Yeliz und die 14-jährige Ayse Yilmaz. Was für ein Leben diese [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">21. November 2009</td></tr><tr><td colspan="3">11:00</td></tr><tr><td colspan="3">11:00</td></tr></table><p><a href="http://moelln92.blogsport.de"><img alt="" src="http://moelln92.blogsport.de/images/anima2.gif" class="aligncenter" width="450" height="115" /></a><a href="http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de">AntifaschistInnen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg</a> rufen zur Gedenkdemo an die Opfer der rassistischen Brandanschläge von 1992 auf:</p>
<blockquote><p>Am 23. November 1992 werden im Luftkurort Mölln, Schleswig-Holstein, Molotowcocktails in zwei Wohnhäuser geworfen. In den Flammen der faschistischen Anschläge sterben die 51-jährige Bahide Arslan, die zehnjährige Yeliz und die 14-jährige Ayse Yilmaz. Was für ein Leben diese drei Menschen heute führen würden, können wir nicht erahnen. Zusammen mit ihren Familien und Freunden möchten wir ihnen in diesen Tagen gedenken. Im gleichen Atemzug wollen wir jenen, die damals wie heute ihre eigene Rolle in diesem Drama nicht verstehen wollen, zurufen: „Hört auf mit eurem tatenlosen Gedenken! Es ist eine Entehrung der Ermordeten!“</p>
<p>[...]</p>
<p>Es gilt, den Kampf gegen den Nationalismus, insbesondere des deutschen, und folglich auch den Kampf gegen Rassismus und Faschismus wieder in das Bewusstsein der Menschen zu rücken! Kommt zur Demonstration! Seid entschlossen, seid laut!<br />
Nationalfahnen jeglicher Art wären für diesen Anlass unangemessen und sind daher auf der Demo nicht erwünscht.<br />
Für die Freiheit, für das Leben!<br />
Gegen Rassismus und Naziterror!</p></blockquote>
<p><a href="http://moelln92.blogsport.de/aufruf/">» den ganzen Aufruf lesen</a></p>
<p><b>Sa. 21. November 2009 | Bahnhofsvorplatz (Mölln) | 11 Uhr</b></p>
<p><a href="http://moelln92.blogsport.de">Sonderseite</a></p>
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		<title>Grossburgwedel: &#8220;Deutsche Täter sind keine Opfer!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannover]]></category>

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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000786 seconds-->
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Am heutigen Sonntag, dem sogennanten Volkstrauertag, wurde in Grossburgwedel bei Hannover ein Denkmal für die &#8220;Opfern von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft von 1933-1945&#8243; eingeweiht. Selten wird die Verdrehung der Geschichte so offen und schamlos inszeniert wie an diesem Tag im Speckgürtel von Hannover.
Denn in erster Linie sind damit die toten Soldaten aus der Stadt gemeint, [...]]]></description>
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<p><img alt="" src="../../../media/antifa2.png" class="alignright" width="147" height="195" />Am heutigen Sonntag, dem sogennanten Volkstrauertag, wurde in Grossburgwedel bei Hannover ein <a href="http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/1/taeter-und-opfer-auf-einem-stein/">Denkmal</a> für die &#8220;Opfern von Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft von 1933-1945&#8243; eingeweiht. Selten wird die Verdrehung der Geschichte so offen und schamlos inszeniert wie an diesem Tag im Speckgürtel von Hannover.<br />
Denn in erster Linie sind damit die toten Soldaten aus der Stadt gemeint, die als Angehörige der Nazi-Wehrmacht einen imperialistischen Krieg führten und nicht die zahlreichen dokumentierten Fälle in denen Menschen aus rassistischen und antisemitischen Gründen getötet und deportiert wurden.</p>
<p>Doch nicht nur Wehrmachtssoldaten sind die Lieblings&#8221;opfer&#8221; in Grossburgwedel. Auch die Namen von mindestens <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/SS-Leute-gehoerten-zu-Einheiten-die-Kriegsverbrechen-veruebten">fünf SS-Angehörigen</a> und einem Mitglied des Sicherheitsdienstes (SD) stehen auf dem Denkmal.<span id="more-568"></span></p>
<p>Nach Interventionen u.a. von der <a href="http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=11:grossburgwedel-ehrt-ss-maenner&#038;catid=1:aktion&#038;Itemid=2">Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover</a>, wurden diese Namen notdürftig <a href="http://neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/Im-Norden/Burgwedel/Sechs-Namen-bleiben-verhuellt">mit Klebeband unkenntlich</a> gemacht.<br />
In Burgwedel verhindert in erster Linie die CDU/FDP Mehrheit im Stadtrat eine weitere Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt von 1933 bis &#8217;45 und die Erinnerung an die tatsächlichen Opfer der Nazis.<br />
Dies scheint nicht zu verwundern, ist doch der Oberbürgermeister Vorstandsmitglied der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_W%C3%B6hler">General Wöhler</a> Stiftung&#8221;, deren Namenspatron 1948 in Nürnberg als Kriegsverbrecher verurteilt wurde.</p>
<p><b>Exkurs Volkstrauertag:</b><br />
Seit 1952 findet in der BRD jedes Jahr, der sogenannte Volkstrauertag statt. Dieser Feiertag soll dazu dienen den Toten beider Weltkriege zu gedenken: den Deutschen, aber auch deren GegnerInnen. Wie kaum ein anderer Gedenktag öffnet dieses Datum der Verdrehung der Geschichte und der Verkehrung von Tätern zu Opfern Tür und Tor.<br />
Besonders, da heute immer öfter den &#8220;Opfern&#8221; der DDR gedacht wird, verwischen zunehmend Grenzen. Der NS-verharmlosende Vergleich von DDR und Drittem Reich scheint perfekt. Durch die Vermischung verschiedener wirklicher und vermeintlicher Opfergruppen und Zeitepochen verschwinden Ursache und Wirkung von Krieg und Massenmord in NS-Deutschland. Deutschland kann sich unverblümt als Opfer inszenieren und setzt die Ermordeten der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern in eine Reihe mit denen, die diesen Horror verwirklichten.<br />
So auch in Grossburgwedel, wenn kein Problem darin gesehen wird, Wehrmachtssoldaten und NS-Opfern, WiderstandskämpferInnen und Bundeswehrsoldaten in einer Veranstaltung zu gedenken.</p>
<p>AntifaschistInnen verteilten vor Ort Flugblätter, die mit mit folgenden Worten endeten:</p>
<blockquote><p>Wir verstehen uns in der Tradition des antifaschistischen Widerstands gegen den deutschen Faschismus. Wir sind heute hier um gegen die Gleichsetzung von TäterInnen und Opfern zu protestieren. Wir gedenken nicht der deutschen Täter. Wir gedenken der Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, Homosexuellen, aber auch der unzähligen Kommunistinnen und Kommunisten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und bekennenden Christinnen und Christen, die gegen den faschistischen Terror kämpfend, ihr Leben lassen mussten.<br />
Wir gedenken den Soldatinnen und Soldaten der Anti-Hitler-Koalition sowie der PartisanInnen und Partisanen, die im Kampf für die Befreiung Europas ums Leben kamen.</p>
<p><b>Gedenken heisst antifaschistisch kämpfen &#8211; hier und heute!</b></p></blockquote>
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