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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; Bildungsproteste</title>
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	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]</description>
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		<title>Hannover brennt: Studierende besetzen Audimax</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Am 17. November demonstrierten mehr als 3000 Menschen in Hannover. Die Unzufriedenheit mit der herrschenden Bildungspolitik wurde deutlich zum Ausdruck gebracht.
Auf einer Vollversammlung der Studierenden der Uni Hannover wurde das Audimax, der größte Vorlesungsraum besetzt. Ein entsprechender Antrag wurde vorher mit großer Mehrheit beschlossen. Damit wurde in Hannover nun erneut ein Freiraum geschaffen, an dem [...]]]></description>
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<p><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-06-15wz.png" class="alignright" width="146" height="153" />Am 17. November <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Sprints-und-Sprueche-fuer-die-Bildung">demonstrierten mehr als 3000 Menschen in Hannover</a>. Die Unzufriedenheit mit der herrschenden Bildungspolitik wurde deutlich zum Ausdruck gebracht.<br />
Auf einer Vollversammlung der Studierenden der Uni Hannover wurde <a href="http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/600-Studenten-besetzen-in-Hannover-das-Audimax">das Audimax, der größte Vorlesungsraum besetzt</a>. Ein entsprechender Antrag wurde vorher mit großer Mehrheit beschlossen. Damit wurde in Hannover nun erneut ein Freiraum geschaffen, an dem Protest und Widerstand gegen die zunehmende kapitalistische Umstrukturierung des Bildungssektors organisiert und entwickelt werden kann.<span id="more-591"></span></p>
<p>Die Studierenden und deren SympathisantInnen stehen in einer Reihe mit <a href="http://de.indymedia.org/2009/11/265631.shtml">ähnlichen Besetzungsaktionen in verschiedenen Städten in und außerhalb der Bundesrepublik</a>. Damit wurde in Hannover nun <a href="http://de.indymedia.org/2009/06/253543.shtml">erneut Freiräume</a> geschaffen, um den Protest und Widerstand gegen die zunehmende kapitalistische Umstrukturierung des Bildungssektors zu entwickeln und organisieren. Zur damaligen Besetzung des Schneiderbergs unterstützten wir die BesetzerInnen mit einer eigenen <a href="http://www.antifa-hannover.de/2009/06/09-06-15wandzeitungbildung/">Wandzeitung</a>.</p>
<p>Die BesetzerInnen haben eine <a href="http://unsereunihannover.blogsport.de">Sonderseite</a> eingerichtet. Kurzmeldungen gibt es über den <a href="http://twitter.com/hannoverbrennt">Ticker</a>.</p>
<p><b>Wir wünschen den BesetzerInnen alle Kraft der Welt um die Besetzung und den Kampf gegen dieses Bildungssystem erfolgreich zu führen!</b></p>
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		<title>15.06.09 &#124; Wandzeitung zu Bildungsprotesten</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 19:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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An den Unis, in den Schulen und Betrieben gärt es. Vom 15. bis zum 19. Juni werden Schulen und Universitäten in ganz Deutschland bestreikt und besetzt. Und nicht nur in Deutschland tragen die Betroffenen der Zurichtung durch die Bildungssysteme ihre Wut auf die Straße: Unter anderem in Griechenland, Mexiko, Spanien, Italien und Frankreich schließen sich [...]]]></description>
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<p><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2009/09-06-15wz.png" class="alignright" width="146" height="153" />An den Unis, in den Schulen und Betrieben gärt es. Vom 15. bis zum 19. Juni werden Schulen und Universitäten in ganz Deutschland bestreikt und besetzt. Und nicht nur in Deutschland tragen die Betroffenen der Zurichtung durch die Bildungssysteme ihre Wut auf die Straße: Unter anderem in Griechenland, Mexiko, Spanien, Italien und Frankreich schließen sich Schüler_innen, Student_innen und Auszubildende zusammen. Sie protestieren gegen den unerträglichen Normalzustand der Gesellschaft, der diese Kämpfe verbindet. Diese finden nicht ohne Grund an Schulen und Universitäten statt; hier findet die Weichenstellung, die Aussortierung und Elitenbildung, die Aufwertung der Arbeitskraft, statt. Hier wird entschieden, wer von der Pole Position und wer als Bummelletzte_r in ein Rennen starten darf, das weder Spaß macht, noch ein schönes Leben ermöglicht.</p>
<p>Wer, wie im Aufruf zum Bildungsstreik 2009, meint, »dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind«, hat Recht.</p>
<p>(Aus-)Bildung in dieser Gesellschaft dient nur einem Ziel: Der profitabelsten Ausbeutung unserer Arbeitskraft. Deswegen liegt beispielsweise das B-Team auch daneben, wenn sie »echte Chancengleicheit« fordern – das Problem ist nicht die Startaufstellung, sondern das Rennen selbst.</p>
<p>Die Proteste gegen die Zustände, nicht nur im Bildungsbereich, erschöpfen sich leider viel zu oft in solchen »Verbesserungsvorschlägen« und »konstruktiver Kritik«. Uns und euch sollte es aber um viel mehr gehen: Die Forderung nach gerechter, selbstbestimmter, freier Bildung funktioniert nur mit der Forderung nach einer Gesellschaft, in der die in der die Konkurrenz abgeschafft ist.</p>
<p><b>Dieser Protest darf sich nicht in Demonstrationen und Bittbriefen erschöpfen, sondern muss auf allen Ebenen geführt werden.<br />
Wir fordern keine kleineren Klassen, wir fordern die klassenlose Gesellschaft!<br />
Nicht nur in der Schule, in der Uni und im Betrieb – überall!</b></p>
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		<title>14.11.08 &#124; Protest und Widerstand sind gerechtfertigt – nicht kriminell!</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2008/081114pm_bildungsproteste/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2008/081114pm_bildungsproteste/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 19:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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Pressemitteilung
Antifaschistische Aktion Hannover fordert Richtigstellung der Geschehnisse bei der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden und ein Stop der Hetze gegen antifaschistische Gruppen.
Nach der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden gegen die zunehmenden Verschlechterung im Bildungsbereich am vergangenen Mittwoch (12.11.08) wird vor allem durch CDU und FDP massiv gegen die TeilnehmerInnen gehetzt. Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] wendet [...]]]></description>
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<p><!--:de--><br />
<h3>Pressemitteilung</h3>
<p><b>Antifaschistische Aktion Hannover fordert Richtigstellung der Geschehnisse bei der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden und ein Stop der Hetze gegen antifaschistische Gruppen.</b><br />
Nach der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden gegen die zunehmenden Verschlechterung im Bildungsbereich am vergangenen Mittwoch (12.11.08) wird vor allem durch CDU und FDP massiv gegen die TeilnehmerInnen gehetzt. Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] wendet sich gegen die Kriminalisierung des legitimen antikapitalistischen Protests und fordert: &#8220;Protest und Widerstand sind gerechtfertigt – nicht kriminell!&#8221;<br />
8500 Menschen demonstrierten am vergangenen Mittwoch in Hannover gegen die zunehmende Verschlechterung im Bildungssektor. In einer Pressemitteilung sprechen Bernd Althusmann (CDU) und Jörg Bode (FDP) davon, dass „die Schülerdemonstration offenbar von extremen politischen Gruppierungen missbraucht“ wurde. Dieser Sicht der Dinge schliesst sich die Berichterstattung der Donnerstagsausgaben der lokalen Presse (Neue Presse, Bild und HAZ) an und stellt die Berichterstattung über vermeintliche &#8220;Gewalt&#8221; von &#8220;Linksextremisten&#8221; und &#8220;der &#8216;Antifa&#8217;&#8221; in den Vordergrund.</p>
<p>Die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] erklärt dazu:<br />
AntifaschistInnen und ausserparlamentarische Linke beteiligten sich an der Demonstration. Hierunter auch AktivistInnen der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH].<br />
Auf Höhe des Landtages kam es zu einem spontanen Ausbruch aus der Demo in Richtung Regierungsgebäude. Diese Aktion wurde von SchülerInnen und Studierenden durchgeführt, die ihrer Wut über die zunehmenden neoliberalen Umbau im Bildungssektor Luft machen wollten. Sonja Brünzels, Sprecherin der [AAH] dazu: &#8220;CDU und FDP wollen politsch-unliebsame Gruppen für das symbolische Eindringen in die Bannmeile verantwortlich machen. Es soll wohl nicht sein, was nicht sein darf: Den Betroffenen ihrer Politik soll die Legitimität des Protests abgesprochen werden.&#8221;<br />
Kritik übt die Antifa-Gruppe auch an der Berichterstattung der hannöverschen Presse. &#8220;Während sich die grossen Zeitungen in Hannover an den Spaltungsversuchen in &#8216;gute&#8217; und &#8216;böse&#8217; Demonstrierende beteiligen, finden Übergriffe der Polizei auf jugendliche DemonstrationsteilnehmerInnen wie sie <a href="http://www.schulaction.org/?q=node/121">von Augenzeugen geschildert</a> werden keine Erwähnung.&#8221;<br />
Die Gruppe geht davon aus, dass die momentane Presseberichterstattung vielmehr das Ziel hätte eine Entsolidarisierung unter den SchülerInnen voranzutreiben. So wird z.B. die Distanzierung des Landesschülerrats von der Demo in Hannover verbreitet, ohne dass dieser etwas mit der Organisation der Demonstration zu tun gehabt hätte.</p>
<p>In Richtung der DemonstrationsteilnehmerInnen sagt Brünzels abschliessend: &#8220;Wir begrüssen die geschlossene Aktion als ein Zeichen des Protestes gegen die Zustände, denen Studierende und SchülerInnen tatgtäglich in Universität und Schule ausgesetzt sind.&#8221;</p>
<h3>Berichte</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.rf-news.de/archiv/News_Item.2008-11-14.3848">rf-news.de</li>
</ul>
<p><!--:--><!--:en--><b>Antifaschistische Aktion Hannover fordert Richtigstellung der Geschehnisse bei der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden und ein Stop der Hetze gegen antifaschistische Gruppen.</b><br />
Nach der Demonstration von SchülerInnen und Studierenden gegen die zunehmenden Verschlechterung im Bildungsbereich am vergangenen Mittwoch (12.11.08) wird vor allem durch CDU und FDP massiv gegen die TeilnehmerInnen gehetzt. Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] wendet sich gegen die Kriminalisierung des legitimen antikapitalistischen Protests und fordert: &#8220;Protest und Widerstand sind gerechtfertigt – nicht kriminell!&#8221;<br />
8500 Menschen demonstrierten am vergangenen Mittwoch in Hannover gegen die zunehmende Verschlechterung im Bildungssektor. In einer Pressemitteilung sprechen Bernd Althusmann (CDU) und Jörg Bode (FDP) davon, dass „die Schülerdemonstration offenbar von extremen politischen Gruppierungen missbraucht“ wurde. Dieser Sicht der Dinge schliesst sich die Berichterstattung der Donnerstagsausgaben der lokalen Presse (Neue Presse, Bild und HAZ) an und stellt die Berichterstattung über vermeintliche &#8220;Gewalt&#8221; von &#8220;Linksextremisten&#8221; und &#8220;der &#8216;Antifa&#8217;&#8221; in den Vordergrund.</p>
<p>Die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] erklärt dazu:<br />
AntifaschistInnen und ausserparlamentarische Linke beteiligten sich an der Demonstration. Hierunter auch AktivistInnen der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH].<br />
Auf Höhe des Landtages kam es zu einem spontanen Ausbruch aus der Demo in Richtung Regierungsgebäude. Diese Aktion wurde von SchülerInnen und Studierenden durchgeführt, die ihrer Wut über die zunehmenden neoliberalen Umbau im Bildungssektor Luft machen wollten. Sonja Brünzels, Sprecherin der [AAH] dazu: &#8220;CDU und FDP wollen politsch-unliebsame Gruppen für das symbolische Eindringen in die Bannmeile verantwortlich machen. Es soll wohl nicht sein, was nicht sein darf: Den Betroffenen ihrer Politik soll die Legitimität des Protests abgesprochen werden.&#8221;<br />
Kritik übt die Antifa-Gruppe auch an der Berichterstattung der hannöverschen Presse. &#8220;Während sich die grossen Zeitungen in Hannover an den Spaltungsversuchen in &#8216;gute&#8217; und &#8216;böse&#8217; Demonstrierende beteiligen, finden Übergriffe der Polizei auf jugendliche DemonstrationsteilnehmerInnen wie sie <a href="http://www.schulaction.org/?q=node/121">von Augenzeugen geschildert</a> werden keine Erwähnung.&#8221;<br />
Die Gruppe geht davon aus, dass die momentane Presseberichterstattung vielmehr das Ziel hätte eine Entsolidarisierung unter den SchülerInnen voranzutreiben. So wird z.B. die Distanzierung des Landesschülerrats von der Demo in Hannover verbreitet, ohne dass dieser etwas mit der Organisation der Demonstration zu tun gehabt hätte.</p>
<p>In Richtung der DemonstrationsteilnehmerInnen sagt Brünzels abschliessend: &#8220;Wir begrüssen die geschlossene Aktion als ein Zeichen des Protestes gegen die Zustände, denen Studierende und SchülerInnen tatgtäglich in Universität und Schule ausgesetzt sind.&#8221;</p>
<p>Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] vom <!--:--></p>
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