<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>antifaschistische aktion hannover [aah]</title>
	<atom:link href="http://www.antifa-hannover.de/tag/2002/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.antifa-hannover.de</link>
	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH].</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Oct 2011 19:27:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Rassistischer Übergriff der Polizeidirektion Mitte</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/rassistischer-uebergriff-durch-polizei/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/rassistischer-uebergriff-durch-polizei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/?p=2140</guid>
		<description><![CDATA[In der Nacht vom 21.08. zum 22.08.2011 kam es im Bereich des Hauptbahnhofes zu einem rassistischen Übergriff von Polizisten der Polizeidirektion Mitte (Herschelwache) auf einen senegalesischen Studenten der Universität Hannover. Dem Opfer wird "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorgeworfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2002/02-11-16algermissen07.jpg" rel="lightbox[2140]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2002/02-11-16algermissen07.jpg" title="Deutsche Realitäten angreifen! Stoppt rassistische Polizeigewalt!" class="alignright" width="200" /></a><b>In der Nacht vom 21.08. zum 22.08.2011 kam es im Bereich des Hauptbahnhofes zu einem rassistischen Übergriff von Polizisten der Polizeidirektion Mitte (Herschelwache) auf einen senegalesischen Studenten der Universität Hannover. Dem Opfer wird &#8220;Widerstand gegen die Staatsgewalt&#8221; vorgeworfen.</b></p>
<p>Der Student war dabei die Diskothek <i>Mambo</i> mit einem Getränk zu verlassen, als der Türsteher in darauf aufmerksam machte dass er das Getränk nicht mitnehmen könnte. Im Verlauf des folgenden, ruhigen Gesprächs zwischen Türsteher und Opfer wurde der Senegalese von hinten von zwei Polizisten überwältigt und mit Schlagstöcken geschlagen. Die Polizisten beschuldigten ihn später die Diskothek entgegen der Anweisung des Türstehers betreten zu wollen. Der Student zog sich bei diesem Vorfall mehrere Hämatome zu und wurde mit auf die Wache genommen. Eine Zeugin des Übergriffs wurde unter Androhung eines Platzverweises von den Polizisten weggeschickt.</p>
<p>Dass dieser Übergriff eindeutig rassistisch motiviert war zeigen Beleidigungen und Schikanen der Polizisten wie die Frage danach ob das Opfer ?Sonnencreme [bräuchte]&#8220;.</p>
<p>Dies ist nicht der erste rassistische Übergriff von Polizisten, insbesondere der Herschelwache, in Hannover. Vor zweieinhalb Jahren wurde ein Mann aus Togo von besagter Wache nackt herausgeschickt nachdem er nur aufgrund seines Aufenthaltes in einem Wettbüro in dem die Polizei einen Drogendealer vermutete festgenommen wurde.</p>
<p>Im letzten Jahr wurden 5 Polizisten die der Polizeidirektion Mitte angehören angezeigt, da sie ausserhalb ihrer Dienstzeit einen Studenten mit libanesischem Migrationshintergrund brutal niedergeschlagen haben sollen. Auch dieser Vorfall war offensichtlich rassistisch motiviert, die Polizisten antworteten nach einem kurzen Wortwechsel der von den Polizisten ausging auf die Frage des Studenten ob man sich kenne: &#8220;So einen Kanaken wie dich will ich gar nicht kennen&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/rassistischer-uebergriff-durch-polizei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antifa Info Abend zu Aussageverweigerung und Anquatschversuchen</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2073-autosave/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2073-autosave/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 19:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2073-autosave/</guid>
		<description><![CDATA[In der letzten Zeit ist es vermehrt zu Versuchen der Behörden gekommen, politisch Aktive und Leute aus deren Umfeld anzuquatschen und zur Zusammenarbeit zu nötigen. Das soll ihnen helfen Informationen über Menschen aus politischen Zusammenhängen zu sammeln.
Aktuell gibt es ein vermehrtes staatliches Interesse Informant_innen in linken Zusammenhängen anzuwerben. Der niedersächsische Innenminister hat mehrfach in Interviews beklagt, dass die linke Szene so schwer für die Repressionsorgane zu durchblicken sei. Er kündigte an, dem entgegen zu wirken, indem vermehrt Spitzel angeworben oder eingeschleust werden. Damit liegt er im bundes- weiten Trend. Bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>In der letzten Zeit ist es vermehrt zu Versuchen der Behörden gekommen, politisch Aktive und Leute aus deren Umfeld anzuquatschen und zur Zusammenarbeit zu nötigen. Das soll ihnen helfen Informationen über Menschen aus politischen Zusammenhängen zu sammeln.</b></p>
<p>Aktuell gibt es ein vermehrtes staatliches Interesse Informant_innen in linken Zusammenhängen anzuwerben. Der niedersächsische Innenminister hat mehrfach in Interviews beklagt, dass die linke Szene so schwer für die Repressionsorgane zu durchblicken sei. Er kündigte an, dem entgegen zu wirken, indem vermehrt Spitzel angeworben oder eingeschleust werden. Damit liegt er im bundes- weiten Trend. Bei mehreren uns bekannten Fällen handelte es sich um Personen, die sich am Rand der Szene oder im subkulturellen Umfeld bewegen. Die Repressionsorgane zielen darauf ab, Menschen zur Zusammenarbeit zu überreden, die sich am Rand der politischen Szene bewegen und unauffällig tiefer einsteigen könnten. Die einzig richtige Reaktion auf Anwerbeversuche ist das sofortige Ablehnen jedes Gesprächs. Nicht selten werden aus den gewonnenen Informationen abenteuerliche Anklagekonstruktionen gegen Einzelne oder Gruppen konstruiert.</p>
<p><b>Wir wollen uns im Rahmen der Veranstaltung über Sinn, Abläufe sowie Reaktionen auf Anquatschversuche informieren und austauschen.</b></p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit <a href="http://larage.blogsport.de">La Rage Hannover</a> und der <a href="http://rhhannover.blogsport.de">Roten Hilfe Hannover</a>.</p>
<h3 style="text-align:center;">Do. 20. Oktober 2011 | <a href="http://www.ujz-korn.de">UJZ Korn</a> | 20 Uhr</h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2073-autosave/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Partei hat immer Recht</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision-11/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision-11/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision-11/</guid>
		<description><![CDATA[Wie in jedem Jahr feierte das <a href="http://www.ujz-korn.de">UJZ Korn</a> seinen Geburtstag mit einem Hoffest - dieses Mal am 27. August. Eine Parade durch den Stadtteil leitete die Feierlichkeiten ein. Wir beteiligten uns mit einem Propagandawagen an der Parade und sendeten der Korn unsere besten Glückwünsche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade13.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade13.jpg" title="Die Partei hat immer Recht!" width="150" class="alignright" /></a>Das CXVIII. Plenum der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] sendet herzliche Grüße an die Kornparade und fordert: <i>„Heraus zur Parade! Heraus zur Feierei! Heraus zur Unterstützung des UJZ Korn!“</i> und wurde so ihrem langjährigen Spitznamen als <em>Die Partei</em> mehr als gerecht.</p>
<p><b>Bewegung braucht Kontinuität</b><br />
Seit 39 Jahren wird das Gebäude in der Kornstraße als unabhängiges Jugendzentrum genutzt. Unabhängig, weil es seit 39 Jahren gegen den gesellschaftlichen Mainstream steht. Es ist ein Gebäude in dem kollektive Praxis selbst organisiert gedacht, geplant und gelebt werden. Das muss gefeiert werden! Deshalb sind wir heute in Bewegung!</p>
<p><b>Bewegung braucht Organisierung</b><br />
Auch wir haben Kontinuität, schließlich feierten wir in diesem Jahr unseren zehnten Geburtstag. Seit der Gründung unserer Gruppe als politisches Projekt, haben wir uns immer wieder mit Parties, Konzerten und politischen Veranstaltungen in die Korn eingebracht. Thematisch sind und waren unsere Schwerpunkte: Antikapitalismus und Soziale Kämpfe sowie ein Antifaschismus, der über „gegen Nazis“-sein hinaus geht.</p>
<p><b>Bewegung braucht Geschichte</b><br />
Internationale Arbeiter_innenbewegung, Oktoberrevolution 1917 in Russland, Novemberrevolution 1918 im Deutschen Reich, der Kampf gegen den faschistischen Putsch in Spanien 1936-1939, militanter Widerstand von Partisan_innen gegen die deutsche Besetzung in vielen Ländern Europas &#8211; dies sind nur einige unserer geschichtlichen Anknüpfungspunkte.</p>
<p><b>Kommt in Bewegung!</b></p>
<h1>Fotos</h1>
<p><center><br />
<table>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade01.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade01.jpg" title="27. August 2011: Kornparade" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade02.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade02.jpg" title="27. August 2011: Kornparade" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade03.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade03.jpg" title="27. August 2011: Seriös und trotzdem revolutionär." width="150"/></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade04.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade04.jpg" title="27. August 2011: Wessen Straße ist die Straße?" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade05.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade05.jpg" title="27. August 2011: Propagandawagen deluxe" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade06.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade06.jpg" title="27. August 2011: Zukunftsorientiert trotz Regenwetter!" width="150"/></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade07.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade07.jpg" title="27. August 2011: Straße frei!" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade08.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade08.jpg" title="27. August 2011: Ankunft am Stumpf" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade09.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade09.jpg" title="27. August 2011: Zwischenkundgebung und Konzert mit T-34 am Stumpf" width="150"/></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade10.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade10.jpg" title="27. August 2011: Zwischenkundgebung und Konzert mit T-34 am Stumpf" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade11.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade11.jpg" title="27. August 2011: Auf dem Weg durch den Stadtteil" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade12.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade12.jpg" title="27. August 2011: (Nicht ganz) 99 Luftballons" width="150"/></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade13.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade13.jpg" title="27. August 2011: Die Partei hat immer Recht!" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade14.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade14.jpg" title="27. August 2011: Gegen Polizeibrutalität Partei ergreifen" width="150"/></a></td>
<td><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade15.jpg" rel="lightbox[2134]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2011/kornparade15.jpg" title="27. August 2011: Straße frei für die Partei" width="150"/></a></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision-11/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Partei hat immer Recht</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 17:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2123-revision/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kundgebung zum Tag des Flüchtlings</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/300911/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/300911/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/?p=2113</guid>
		<description><![CDATA[Fluchtursachen gibt es viele: politische, sexuelle, religiöse oder Minderheitenverfolgung, Armut und Hunger, Naturkatastrophen, unsichere politische Konstellationen und fehlende Zukunftschancen sind nur einige davon. Oft sind sie durch Kolonialismus und durch fortbestehende internationale wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten verursacht, doch nur wenige der Fluchtursachen bieten zumindest die theoretische Chance, langfristig in Deutschland bleiben zu dürfen. Viele Asylsuchende leben seit 10 Jahren oder länger in unsicheren Verhältnissen mit Kettenduldungen, die nur einige Wochen oder Monate gültig sind, und an deren Ende der ungewisse Weg zur Ausländerbehörde steht, die über Aufenthaltsverlängerung oder Abschiebung entscheidet. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fluchtursachen gibt es viele: politische, sexuelle, religiöse oder Minderheitenverfolgung, Armut und Hunger, Naturkatastrophen, unsichere politische Konstellationen und fehlende Zukunftschancen sind nur einige davon. Oft sind sie durch Kolonialismus und durch fortbestehende internationale wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten verursacht, doch nur wenige der Fluchtursachen bieten zumindest die theoretische Chance, langfristig in Deutschland bleiben zu dürfen. Viele Asylsuchende leben seit 10 Jahren oder länger in unsicheren Verhältnissen mit Kettenduldungen, die nur einige Wochen oder Monate gültig sind, und an deren Ende der ungewisse Weg zur Ausländerbehörde steht, die über Aufenthaltsverlängerung oder Abschiebung entscheidet. Andere sind als Asylbewerber_innen oder Kontingentflüchtlinge anerkannt und haben einen sichere(re)n Status.</p>
<p>Viele der betroffenen Menschen haben keine Erlaubnis zu arbeiten. Etliche müssen in isoliert gelegenen und schlecht ausgestatteten Lagern leben, oft müssen sie sich mit mehreren unbekannten Leuten, mit denen sie nicht einmal die gleiche Sprache sprechen, ein Zimmer und Bad teilen und haben keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung. Statt Bargeld bekommen sie Wertgutscheine, was sie in der freien Wahl ihrer Lebensmittel und Güter beschneidet<br />
und sie beim Einkauf weiteren Diskriminierungen aussetzt.<br />
Die meisten derjenigen, die es bis nach Deutschland geschafft haben, haben keine langfristige rechtlich sichere Perspektive hier. Sie leben in Unsicherheit und oft isoliert von der so genannten Mehrheitsgesellschaft. Bereits im Herkunftsland erlittene Traumata können kaum behandelt werden, im Gegenteil werden sie durch die Unsicherheit unter Umständen sogar verstärkt. In diesen prekären Situationen wählen sie unterschiedliche Formen des Umgangs, eine davon ist der Kampf gegen diese Bedingungen.<br />
Als Anfang der 1990er Jahre Asylbewerberheime und Wohnhäuser von als ausländisch wahrgenommenen Personen und Familien brannten, reagierte die Politik: Sie verstümmelte das Grundrecht auf Asyl zur Unkenntlichkeit, indem sie eine Regelung einführte, nach der jede Person, die Asyl sucht und im Verlauf ihrer Flucht ein sicheres Land betreten hat, kein Asyl nach dem Grundgesetz erhalten kann und ggf. sogar &#8220;zurückgeschoben&#8221; wird. Alle Länder, die an Deutschland grenzen, gelten dabei als sicher. So sehen sich einige Flüchtende gezwungen, ihre Identität oder ihren Fluchtweg zu verschleiern, doch ohne nachweisbare Identität erlangen sie niemals einen sicheren Aufenthaltsstatus. Gleiches gilt natürlich für die große Zahl der Verfolgten oder Familien aus Kriegsgebieten, die keine Möglichkeit hatten, ihre Pässe mitzunehmen und für diejenigen, die niemals einen Ausweis besaßen.<br />
Nun haben wir die rassistischen Aussagen von Sarrazin, eine Familienministerin, die Theoretikern aus dem neurechten Spektrum nahesteht und einen „Extremismus“-Diskurs, der Gegner_innen von Rassismus und Antisemitismus mit Neonazis gleichsetzen will.<br />
Umso wichtiger ist es, sich mit der Situation derer Auseinanderzusetzen, die in Deutschland, statt Unterstützung zu erfahren, staatlichen Schikanen und alltäglichem Rassismus ausgesetzt sind und ihre Kämpfe um Gerechtigkeit und Teilhabe zu unterstützen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Fr. 30. September 2011 | Schillerdenkmal (Innenstadt) | 15 Uhr</h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/300911/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kundgebung zum Tag des Flüchtlings</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision-2/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision-2/</guid>
		<description><![CDATA[Fluchtursachen gibt es viele: politische, sexuelle, religiöse oder Minderheitenverfolgung, Armut und Hunger, Naturkatastrophen, unsichere politische Konstellationen und fehlende Zukunftschancen sind nur einige davon. Oft sind sie durch Kolonialismus und durch fortbestehende internationale wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten verursacht, doch nur wenige der Fluchtursachen bieten zumindest die theoretische Chance, langfristig in Deutschland bleiben zu dürfen. Viele Asylsuchende leben seit 10 Jahren oder länger in unsicheren Verhältnissen mit Kettenduldungen, die nur einige Wochen oder Monate gültig sind, und an deren Ende der ungewisse Weg zur Ausländerbehörde steht, die über Aufenthaltsverlängerung oder Abschiebung entscheidet. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fluchtursachen gibt es viele: politische, sexuelle, religiöse oder Minderheitenverfolgung, Armut und Hunger, Naturkatastrophen, unsichere politische Konstellationen und fehlende Zukunftschancen sind nur einige davon. Oft sind sie durch Kolonialismus und durch fortbestehende internationale wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten verursacht, doch nur wenige der Fluchtursachen bieten zumindest die theoretische Chance, langfristig in Deutschland bleiben zu dürfen. Viele Asylsuchende leben seit 10 Jahren oder länger in unsicheren Verhältnissen mit Kettenduldungen, die nur einige Wochen oder Monate gültig sind, und an deren Ende der ungewisse Weg zur Ausländerbehörde steht, die über Aufenthaltsverlängerung oder Abschiebung entscheidet. Andere sind als Asylbewerber_innen oder Kontingentflüchtlinge anerkannt und haben einen sichere(re)n Status.</p>
<p>Viele der betroffenen Menschen haben keine Erlaubnis zu arbeiten. Etliche müssen in isoliert gelegenen und schlecht ausgestatteten Lagern leben, oft müssen sie sich mit mehreren unbekannten Leuten, mit denen sie nicht einmal die gleiche Sprache sprechen, ein Zimmer und Bad teilen und haben keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung. Statt Bargeld bekommen sie Wertgutscheine, was sie in der freien Wahl ihrer Lebensmittel und Güter beschneidet<br />
und sie beim Einkauf weiteren Diskriminierungen aussetzt.<br />
Die meisten derjenigen, die es bis nach Deutschland geschafft haben, haben keine langfristige rechtlich sichere Perspektive hier. Sie leben in Unsicherheit und oft isoliert von der so genannten Mehrheitsgesellschaft. Bereits im Herkunftsland erlittene Traumata können kaum behandelt werden, im Gegenteil werden sie durch die Unsicherheit unter Umständen sogar verstärkt. In diesen prekären Situationen wählen sie unterschiedliche Formen des Umgangs, eine davon ist der Kampf gegen diese Bedingungen.<br />
Als Anfang der 1990er Jahre Asylbewerberheime und Wohnhäuser von als ausländisch wahrgenommenen Personen und Familien brannten, reagierte die Politik: Sie verstümmelte das Grundrecht auf Asyl zur Unkenntlichkeit, indem sie eine Regelung einführte, nach der jede Person, die Asyl sucht und im Verlauf ihrer Flucht ein sicheres Land betreten hat, kein Asyl nach dem Grundgesetz erhalten kann und ggf. sogar &#8220;zurückgeschoben&#8221; wird. Alle Länder, die an Deutschland grenzen, gelten dabei als sicher. So sehen sich einige Flüchtende gezwungen, ihre Identität oder ihren Fluchtweg zu verschleiern, doch ohne nachweisbare Identität erlangen sie niemals einen sicheren Aufenthaltsstatus. Gleiches gilt natürlich für die große Zahl der Verfolgten oder Familien aus Kriegsgebieten, die keine Möglichkeit hatten, ihre Pässe mitzunehmen und für diejenigen, die niemals einen Ausweis besaßen.<br />
Nun haben wir die rassistischen Aussagen von Sarrazin, eine Familienministerin, die Theoretikern aus dem neurechten Spektrum nahesteht und einen „Extremismus“-Diskurs, der Gegner_innen von Rassismus und Antisemitismus mit Neonazis gleichsetzen will.<br />
Umso wichtiger ist es, sich mit der Situation derer Auseinanderzusetzen, die in Deutschland, statt Unterstützung zu erfahren, staatlichen Schikanen und alltäglichem Rassismus ausgesetzt sind und ihre Kämpfe um Gerechtigkeit und Teilhabe zu unterstützen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Fr. 30. September 2011 | Schillerdenkmal (Innenstadt) | 15 Uhr</h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auto Draft</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 20:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2113-revision/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antifa Info Abend September</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2072-autosave/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2072-autosave/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 16:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2072-autosave/</guid>
		<description><![CDATA[Wir laden euch ein, mit uns den Film „La Haine“ (Hass) an zu schauen. Im Bezug auf die momentanen sozialen Unruhen in Griechenland und England, gewinnt der 1995 gedrehte Film wieder an Aktualität.
Der Film soll die Zeit der Unruhen von 1993 wiederspiegeln, damals war der Auslöser der Krawalle der Tod des 16 Jährigen Makomé Bowole, der auf einer Pariser Polizei Wache erschossen wurde. Im Film, wurde der wahre Grund durch ein fiktives Ereignis ersetzt, hier wurde ein Jungendlicher von der Polizei brutal misshandelt und kämpft nun im Krankenhaus um sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wir laden euch ein, mit uns den Film „La Haine“ (Hass) an zu schauen. Im Bezug auf die momentanen sozialen Unruhen in Griechenland und England, gewinnt der 1995 gedrehte Film wieder an Aktualität.</b><br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/media/aia0911.png" rel="lightbox[2111]"><img src="http://www.antifa-hannover.de/media/aia0911.png" alt="" width="200" class="alignright" /></a>Der Film soll die Zeit der Unruhen von 1993 wiederspiegeln, damals war der Auslöser der Krawalle der Tod des 16 Jährigen Makomé Bowole, der auf einer Pariser Polizei Wache erschossen wurde. Im Film, wurde der wahre Grund durch ein fiktives Ereignis ersetzt, hier wurde ein Jungendlicher von der Polizei brutal misshandelt und kämpft nun im Krankenhaus um sein Leben.<br />
Vor diesem Hintergrund zeigt der Film das Leben von drei Jugendlicher, die in den Banlieues leben. Ihre Umgebung und ihr Leben ist geprägt von Gewalt, Drogen, rassistischer Polizei Willkür, Eintönigkeit und Perspektivlosigkeit.<br />
Als sie einen Ausflug in die Pariser Innenstadt unternehmen, unternehmen sie auch gleichzeitig einen Ausflug in eine andere, eine luxuriösere Welt, in die sie nicht hinein passen. Dies wird ihnen auch von der Polizei klar gemacht, die sie festnimmt und einem brutalen Machtspielchen aussetzt.<br />
Der Film zeigt  sehr anschaulich wieso soziale Unruhen entstehen. Faktoren wie rassistische Polizeiwillkür, die großen Unterschiede zwischen arm und reich und die Perspektivlosigkeit vieler &#8211; grade migrantischer &#8211; Jugendlicher werden gut dargestellt.</p>
<p><b>Wir laden auch ein nach dem Film über die Zustände in Deutschland zu reden und ob es auch hier zu solchen Unruhen kommen kann oder wird.</b></p>
<h3 style="text-align:center;">Do. 15. September 2011 | <a href="http://www.ujz-korn.de">UJZ Korn</a> | 20 Uhr</h3>
<p><center><object width="400" height="330"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q70QQj0KHwQ?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q70QQj0KHwQ?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="330" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></center></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2072-autosave/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Naziaufmarsch in Bad Nenndorf verhindern!</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/2046-autosave/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/2046-autosave/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/2011/2046-autosave/</guid>
		<description><![CDATA[Am Samstag, den 06. August 2011 wollen Nazis ihren jährlich geplanten Aufmarsch in Bad Nenndorf durchführen. Unter dem Deckmantel des Gedenkens an gefolterte Insassen eines britischen Internierungslagers in der Stadt wollen sie erneut ihre diskriminierende Hetze auf die Straße tragen – dies gilt es entschlossen zu verhindern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am <a href="http://www.antifa-hannover.de/2011/0608011/">Samstag, den 06. August 2011</a> wollen Nazis ihren jährlich geplanten Aufmarsch in Bad Nenndorf durchführen. Unter dem Deckmantel des Gedenkens an gefolterte Insassen eines britischen Internierungslagers in der Stadt wollen sie erneut ihre diskriminierende Hetze auf die Straße tragen – dies gilt es entschlossen zu verhindern!</strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.antifa-hannover.de/media/antifa2.png" alt="" width="147" />Bereits seit 2006 marschieren die Nazis jährlich in Bad Nenndorf auf. Heute ist der Aufmarsch die größte regelmäßig stattfindende Naziveranstaltung Norddeutschlands und spricht eine breite Schicht der extremen Rechten an. 2010 folgten dem Aufruf des Anmelders Marcus Winter etwa 800 – 900 Nazis. Als Anlass für den Trauermarsch, welcher bereits bis in das Jahr 2030 jährlich angemeldet ist, dient den Nazis das „Gedenken“ an gefolterte Insassen des sogenannten Wincklerbads, eines Verhörlagers der britischen Armee in der Zeit von 1945 bis 1947. In diesem Lager, in dem neben NS-Kriegsverbrechern beispielsweise auch vermeintliche kommunistische Spione interniert waren, kam es zu Misshandlungen durch das Wachpersonal, wodurch sich die britische Regierung 1947 dazu genötigt sah, das Lager zu schließen und Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen einzuleiten. Den Nazis dient dies als Vorwand, um deutsche Schuld während der Zeit des Nationalsozialismus zu negieren und ihre Thesen der „Alliierten Terrorherrschaft“ zu verbreiten. Da es sich bei der Thematik des deutschen Opfermythos um ein Thema handelt, bei dem innerhalb der Naziszene Einigkeit herrscht und mit dem sich interne Differenzen überbrücken lassen, hat dieser regelmäßige Aufmarschversuch in Bad Nenndorf eine nicht zu unterschätzende Binnenwirkung auf die Naziszene.<br />
Desto wichtiger stellt sich also der Protest gegen den Aufmarsch und möglichst seine dauerhafte Verhinderung dar. Mehrere Bündnisse rufen zum Protest gegen die Nazis auf und in den vergangenen Jahren gelang es immer wieder Menschen sich mit kreativen Aktionen auf der geplanten Naziroute aktiv gegen den Aufmarsch zur Wehr zu setzen. Auch in der Bevölkerung der Kleinstadt selber hat der Protest gegen die Nazis in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, was sich beispielsweise an der gestiegen Aktivität des lokalen Bündnisses „Bad Nenndorf ist bunt“ ablesen lässt.<br />
Aus Hannover und Göttingen bietet ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, studentischen und linksradikalen Gruppen die Möglichkeit an, organsiert mit Bussen die relativ kurze Strecke nach Bad Nenndorf zu bewältigen. Auch wir organisieren in Kooperation mit dem AStA der Uni Hannover einen dieser Busse.<br />
Karten für die einfache Fahrt am 06. August nach Bad Nenndorf in diesem Bus kosten 3€ und sind sowohl im <a href="http://www.asta-hannover.de">AStA der Uni Hannover</a>, als auch im Infoladen Korn zu erwerben.</p>
<p>Mehr Infos zu Bad Nenndorf gibt es auf der <a href="http://badnenndorf.blogsport.de">Sonderseite</a>.</p>
<h3>Fahrt mit uns nach Bad Nenndorf! Den Naziaufmarsch verhindern – ein für alle Mal!</h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/2046-autosave/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungsreihe zur Krise in der Euro-Zone</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2011/veranstaltungsreihe-zur-krise-in-der-euro-zone/</link>
		<comments>http://www.antifa-hannover.de/2011/veranstaltungsreihe-zur-krise-in-der-euro-zone/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kämpfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.antifa-hannover.de/?p=2105</guid>
		<description><![CDATA[Frisch aus der - zumindest veranstaltungstechnischen - Sommerpause kehren wir mit einer kleinen Veranstaltungsreihe zur Krise in der Euro-Zone zurück. Wir wollen dabei mit euch sowohl grundsätzliches zum Zusammenhang zwischen Krise und Kapitalismus beleuchten, als auch die Veränderung von Geschlechterverhältnissen und Klassenstruktur, sowie das staatliche Krisenmanagment betrachten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Frisch aus der &#8211; zumindest veranstaltungstechnischen &#8211; Sommerpause kehren wir mit einer kleinen Veranstaltungsreihe zur Krise in der Euro-Zone zurück. Wir wollen dabei mit euch sowohl grundsätzliches zum Zusammenhang zwischen Krise und Kapitalismus beleuchten, als auch die Veränderung von Geschlechterverhältnissen und Klassenstruktur, sowie das staatliche Krisenmanagment betrachten.</b></p>
<h2>Die Krise ist tot. Lang lebe die Krise!</h2>
<p><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/antifa2.png" class="alignright" width="147" />Als die Finanzmärkte im Jahr 2007 implodierten, war der Schock groß. Ratlosigkeit machte sich breit. Schnell griff die Krise der Finanzmärkte auch auf die Realwirtschaft über; ganze Nationalökonomien drohten zu kollabieren und taten es teilweise auch: Island war als erstes dran und weitere sollten folgen. Milliardenschwere Konjunkturprogramme, welche fast 5% der Weltwirtschaftsleistung umfassten, wurden im Eiltempo zusammengeschnürt, um marode Banken und Betriebe vor dem Ruin zu retten.<br />
Schon kurz darauf versprachen PolitikerInnen und sogenannte WirtschaftsexpertInnen, dass die Krise mehr oder minder überstanden sei. Vor allem Deutschland gerierte sich als krisenfest, „die Wirtschaft“ verzeichnete wieder Wachstum; der kapitalistische Normalbetrieb schien wieder am laufen. Die Milliardenverschuldungen und Rettungspakete konnten dabei die Krisendynamik in ihrem Fortlauf tatsächlich kurzfristig abbremsen, mittlerweile scheint es allerdings so, als käme die Krise mit voller Wucht zurück; dem staatlichen Krisenmanagement wurden die systemimmanenten Schranken aufgezeigt. Selbst der als krisensicher geltenden USA wurde vor kurzem ihr Top-Rating aberkannt, über Frankreich kursieren weiterhin Gerüchte über eine Abstufung.<br />
Die Verschuldung vieler Staaten ist nicht mehr ausdehnbar, liegt teilweise weit über 100% ihres BIP und kann zu weiteren Staatsbankrotten führen. Sparmaßnahmen hingegen können zu einer Rezession führen, wie das Beispiel Griechenland zeigt. Die bürgerliche Politik steckt offensichtlich in einer Zwickmühle.<br />
Abseits der herrschenden Klasse scheint die Ratlosigkeit ähnlich groß. Weder die ikonisierte Linke in Griechenland, noch die rioterprobten ArbeiterInnen in Frankreich scheinen adäquate Antworten zur Verhinderung staatlicher Krisenpolitik und die Abwälzung der Krisenlasten auf die proletarisierten und prekarisierten Massen gefunden zu haben. Die sozialchauvinistische und rassistische Politik der Merkel-Regierung scheint hierzulande zu fruchten. Statt seine eigenen Bedürfnisse in die Hand zu nehmen, tritt man noch weiter nach unten, seien es »Pleitegriechen« oder eben »Sozialschmarotzer«. Unkontrollierbare Unruhen wie in London als Antowort sind schon länger keine Seltenheit. Staatliche Repressionspolitik wird zunehmend autoritärer und entbehrt sich demokratischer Legitimation; in Österreich wird von einer Partei ein Verbot der Gewerkschaften gefordert.</p>
<h2>Krise? What the fuck?</h2>
<p>Mit unserer Veranstaltungsreihe wollen wir ein wenig Licht ins Wirrwarr der Krisenrhetorik bringen und dabei verschiedene Aspekte beleuchten.</p>
<p>In unserer ersten Veranstaltung soll eine allgemeine Einführung in die Kapitalismuskritik im Zentrum stehen und die Worthülse »kapitalistische Krise« mit Inhalten gefüllt werden. Was passiert im so genannten »Normalbetrieb«? Welchen Stellenwert haben kapitalistische Krisen und was sind die Folgen von Krisen?</p>
<p>Mo., 12.09.2011, 20 Uhr, UJZ Korn: Kapitalismus und Krise: Eine Einführung.<br />
Mit Dr. Athanasios Karathanassis</p>
<p>In unserer zweiten Veranstaltung sollen die Auswirkungen auf Klassenstruktur und soziale Bewegungen am Beispiel Griechenlands illustriert werden. Was passiert in einer globalen Krise mit den Klassenverhältnissen? Welche Veränderungen lassen sich momentan beobachten und welche Auswirkungen haben diese für aktuelle Soziale Bewegungen? Was sind mögliche Handlungsspielräume?</p>
<p>Mi., 14.09.2011, 20 Uhr, UJZ Korn: Griechenland und die Europakrise. Analyse und Gegenperspektiven.<br />
Mit Karl Heinz Roth</p>
<p>Unsere dritte Veranstaltung nimmt die Geschlechterverhältnisse in kapitalistischen Gesellschaften ins Auge. Es sollen die Veränderung von Geschlechterverhältnissen durch kapitalistische Krisen beleuchtet werden. Welche Auswirkungen haben der Abbau des Sozialstaates und die Privatisierungsprozesse fernab von Gendermainstreamingprozessen?</p>
<p>Mo., 26.09.2011, 20 Uhr, UJZ Korn: Das Geschlecht der Krise.<br />
Mit Tove Soiland</p>
<p>Unsere vierte und vorerst letzte Veranstaltung soll einen Vergleich zwischen Euro-Krise und der Krise in den USA ziehen. Sowohl die USA als auch die Staaten der Eurozone versuchen die Krise in den Griff zu bekommen. Dabei bedienen sie sich unterschiedlicher Strategien. Zusammenhänge von USA- und Euro-Krise sollen geklärt werden und der Frage nach gegangen werden, warum die unterschiedlichen Politiken zwar je nach Perspektive Sinn machen und dennoch zum Scheitern verurteilt sind.</p>
<p>Mi., 28.09.2011, 20 Uhr, UJZ Korn: Einstürzende Schuldentürme. Die Staatsschuldenkrise in der USA und EU im Vergleich.<br />
Mit Tomasz Konicz</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antifa-hannover.de/2011/veranstaltungsreihe-zur-krise-in-der-euro-zone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

