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	<title>~» antifaschistische aktion hannover [aah] «~ &#187; Antifa</title>
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	<description>Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]</description>
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		<title>Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000791 seconds-->
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Während andere von Sommerpause reden, gibt es im kommenden Monat zwei Events gegen die Linke auf die Straße geht.
Sommerbiwak in Hannover
Die 1. Panzerdivision will am 7. August ihr jährliches Sommerbiwak unter Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung feiern, obwohl auch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die deutsche Geschichte nicht aufgearbeitet wurde und [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" rel="lightbox[1188]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" title="Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!" class="alignright" width="150" /></a>Während andere von Sommerpause reden, gibt es im kommenden Monat zwei Events gegen die Linke auf die Straße geht.</p>
<p><b>Sommerbiwak in Hannover</b><br />
Die 1. Panzerdivision will am 7. August ihr jährliches Sommerbiwak unter Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung feiern, obwohl auch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die deutsche Geschichte nicht aufgearbeitet wurde und Soldat_innen wieder für deutsche Interessen töten.</p>
<p><b>Naziaufmarsch in Bad Nenndorf</b><br />
Am 14. August wollen Neonazis in Bad Nenndorf Geschichtsrevisionismus betreiben und deutschen Soldaten, welche angeblich von Alliierten gefoltert und ermordet wurden, gedenken. Damit versuchen sie die deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs als Opfer darzustellen.<br />
Doch wer eine Waffe für den Erhalt des Faschismus in die Hand nimmt, ist kein Opfer!</p>
<p>Zusammen mit dem Bündnis gegen Rechts wollen wir aus der Reihe tanzen, statt im Gleichschritt zu marschieren. Deshalb rufen wir auf die Aktionenen gegen Sommerbiwak und Naziaufmarsch zu unterstützen!</p>
<p>Mehr Infos gibt es auf den Sonderseiten zu <a href="http://antimilitarismus.blogsport.de/sommerbiwak-2010/">Sommerbiwak</a> und <a href="http://badnenndorf.blogsport.de/">Bad Nenndorf</a>.</p>
<p><b>Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!<br />
Lasst uns die Verhältnisse zum tanzen bringen!</b></p>
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		<title>Bremen: Kein Tag für Deutschland! Kein Tag für die Nation!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 2. Oktober 2010; ] Während auf den Straßen noch schwarz-rot-geil sich selbst feiert, finden anders wo schon die Planungen für die Fortsetzung dessen statt, nur diesmal rein staatlich organisiert. Dieses Jahr ist Bremen der Austragungsort der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Zum letzten mal war Bremen 1994 Gastgeber dieser Spiele. Damals, Kohl war noch Bundeskanzler, brannten im Steintorviertel [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">2. Oktober 2010</td></tr></table><p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/plakat0310bremen.jpg" rel="lightbox[1177]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/plakat0310bremen.jpg" title="Plakat Bremen am 02. Oktober 2010" class="alignright" width="200" height="254" /></a>Während auf den Straßen noch schwarz-rot-geil sich selbst feiert, finden anders wo schon die Planungen für die Fortsetzung dessen statt, nur diesmal rein staatlich organisiert. Dieses Jahr ist Bremen der Austragungsort der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Zum letzten mal war Bremen 1994 Gastgeber dieser Spiele. Damals, Kohl war noch Bundeskanzler, brannten im Steintorviertel die Barrikaden, Supermärkte wurden geplündert und Tausende auf den Straßen zeigten der Nation was sie von ihrer Selbstinszenierung hielten.<br />
Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Nicht trotz sondern wegen Auschwitz bombte Rot-Grün 1999 im Kosovo herum und spätestens seit der Männer-Fußball-WM sind &#8220;wir&#8221; auch wieder Weltmeister im Feiern des nationalen Kollektivs. Es ist schon länger her, dass Sozialabbau, Lohnkürzungen, Abschiebungen und Krieg solch ein schönes Sommermärchen waren&#8230;<br />
Trotz alle dem hat sich in Bremen und bundesweit nun ein Bündnis gebildet. Mit Veranstaltungen, Aktionen und einer bundesweiten Groß-Demo am 2. Oktober wollen die beteiligten Gruppen deutlich machen, das ein schönes Leben nur jenseits von Staat, Nation, Kapital und (Lohn)Arbeit zu haben ist.</p>
<p>Mehr Infos auf der <a href="http://bremen310.hopto.org">Sonderseite</a>.</p>
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		<title>Rave: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 6. August 2010; 18:00; ] Am 14. August wollen Neonazis in Bad Nenndorf Geschichtsrevisionismus betreiben und deutschen Soldaten, welche angeblich von Alliierten gefoltert und ermordet wurden, gedenken. Damit versuchen sie die deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs als Opfer darzustellen.
Doch wer eine Waffe für den Erhalt des Faschismus in die Hand nimmt, ist kein Opfer!
Und während Neonazis am 14. August um [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">6. August 2010</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p>Am 14. August wollen Neonazis in Bad Nenndorf Geschichtsrevisionismus betreiben und deutschen Soldaten, welche angeblich von Alliierten gefoltert und ermordet wurden, gedenken. Damit versuchen sie die deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs als Opfer darzustellen.<br />
Doch wer eine Waffe für den Erhalt des Faschismus in die Hand nimmt, ist kein Opfer!<br />
Und während Neonazis am 14. August um ihre Wehrmachtssoldaten trauern wollen, feiert die 1. Panzerdivision am 07. August ihr jährliches Sommerbiwak unter Billigung von weiten Teilen der Bevölkerung, obwohl auch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges die deutsche Geschichte nicht aufgearbeitet wurde und Soldat_innen wieder für deutsche Interessen töten.<br />
Wir wollen aus der Reihe tanzen, statt im Gleichschritt zu marschieren, deswegen <a href="http://badnenndorf.blogsport.de">stellen wir uns in Bad Nenndorf den Neonazis in den Weg</a> und <a href="http://antimilitarismus.blogsport.de/sommerbiwak-2010/">machen die Feierlichkeiten der 1.Panzerdivision in Hannover zum Desaster</a>!</p>
<p><b>Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!<br />
Lasst uns die Verhältnisse zum tanzen bringen!</b></p>
<p>Rave mit DJ Jan Gotti und <a href="http://rosarauschen.tk">Rosa Rauschen</a> (Liveact).</p>
<p><a href="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" rel="lightbox[1167]"><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/archiv/2010/10-08-06flyer.png" class="aligncenter" width="400" height="566" /></a></p>
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		<title>Gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 14. August 2010; ] Unter dem Motto „Dresden nach Bad Nenndorf holen!“ ruft das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ zu Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch am 14. August d.J. in Bad Nenndorf auf. Rund drei Monate vor dem sog. „Trauermarsch“ der Neonazis in Bad Nenndorf appellieren wir an die zivilgesellschaftlichen Kräfte, gemeinsam den Aufmarsch zu verhindern. Die Massenaktionen gegen den europaweit größten [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">14. August 2010</td></tr></table><p>Unter dem Motto „Dresden nach Bad Nenndorf holen!“ ruft das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ zu Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch am 14. August d.J. in Bad Nenndorf auf. Rund drei Monate vor dem sog. „Trauermarsch“ der Neonazis in Bad Nenndorf appellieren wir an die zivilgesellschaftlichen Kräfte, gemeinsam den Aufmarsch zu verhindern. Die Massenaktionen gegen den europaweit größten Naziaufmarsch am 13. Februar d.J. in Dresden zeigen, dass es möglich ist, die wichtigen Aufmärsche der Neoanzis komplett zu verhindern.</p>
<p>Mehr Infos auf der Sonderseite <a href="http://badnenndorf.blogsport.de">badnenndorf.blogsport.de</a>.</p>
<p><b>Sa. 14. August 2010 | Bad Nenndorf | ab 8 Uhr</b></p>
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		<title>Antira Turnier</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 20:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 26. Juni 2010; 10:30; ] Der Arbeitskreis "96-Fans gegen Rechts" pfeift an gegen Faschismus und Rassismus.

Wir sind mit unserem Infotisch am Start.

Sa. 26. Juni 2010 &#124; 10.30 Uhr &#124; Mehrkampfanlage am Niedersachsenstadion]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">10:30</td></tr></table><p><!--:de-->Der Arbeitskreis &#8220;96-Fans gegen Rechts&#8221; pfeift an gegen Faschismus und Rassismus.</p>
<p>Wir sind mit unserem <a href="http://www.antifa-hannover.de/infotisch">Infotisch</a> am Start.</p>
<p><b>Sa. 26. Juni 2010 | 10.30 Uhr | Mehrkampfanlage am Niedersachsenstadion</b><!--:--></p>
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		<title>Antifakundgebung in Eschede</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2010/antifakundgebung-in-eschede/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 19. Juni 2010; 12:00; ] "Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede"

Hintergrundinfos

12 Uhr  &#124; Eschede]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">19. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">12:00</td></tr></table><p><!--:de-->&#8220;Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede&#8221;</p>
<p><a href="http://antifa-lg.de/docs/091022.htm">Hintergrundinfos</a></p>
<p>12 Uhr  | Eschede<!--:--></p>
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		<title>Bericht: Nazigewalt in Tostedt eskaliert</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2010/nazigewalt-in-tostedt/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[<!--Searching /home/aah/public_html/media/distro: found 0 images in 0.000804 seconds-->
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In den letzten Wochen und Monaten kam es in mehreren Orten des niedersächsischen Landkreises Harburg zu gewalttätigen Übergriffen von Nazis an jungen Antifschist_innen. Während die Polizei und die Öffentlichkeit das Problem verharmlosen oder ignorieren, wollen wir die Geschehnisse öffentlich machen, um zu verdeutlichen, unter welchem Druck die Betroffenen vor Ort stehen und wie die bürgerliche [...]]]></description>
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<p><!--:de--><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/solidaritaet.png" class="alignright" width="130" height="150" />In den letzten Wochen und Monaten kam es in mehreren Orten des niedersächsischen Landkreises Harburg zu gewalttätigen Übergriffen von Nazis an jungen Antifschist_innen. Während die Polizei und die Öffentlichkeit das Problem verharmlosen oder ignorieren, wollen wir die Geschehnisse öffentlich machen, um zu verdeutlichen, unter welchem Druck die Betroffenen vor Ort stehen und wie die bürgerliche Öffentlichkeit einfach wegschaut.<!--:--><span id="more-1122"></span><!--:de--></p>
<p>In der Vergangenheit kam es immer wieder zu gewalttätigen Aktionen der örtlichen Naziszene, die zumeist in Kameradschaften organisiert ist, doch stellen die Übergriffe der letzten Wochen eine neue Dimension der Gewaltausübung dar. Am frühen Morgen des 24. April drangen zwei vermummte Angreifer in das Haus eines jugendlichen Antifaschisten ein und attackierten ihn und weitere Genoss_innen, welche bei ihm zu Gast waren.</p>
<p>Gegen 6 Uhr morgens wurden die Jugendlichen aus dem Schlaf gerissen, als die Vordertür des Wohnhauses in Hollenstedt gewaltsam eingetreten wurde und die beiden Angreifer in den Eingangsbereich stürmten, während eine dritte Person in einem Auto vor dem Haus wartete, um den beiden eine schnelle Flucht vom Tatort zu ermöglichen. Einer der Angreifer versuchte mehrmals eine Gaspistole abzufeuern, der zweite stürmte ins Wohnzimmer und gab eine Ladung Pfefferspray in den Raum ab, in dem sich die Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt aufhielten. Bewaffnet mit einem Schlagring gingen die beiden Angreifer auf die im Raum befindlichen Personen los, schlugen und traten gezielt auf die Köpfe der am Boden liegenden Personen ein und fügten diesen mehrere Platzwunden, einen Bruch, sowie zahlreiche Blessuren und Prellungen zu.</p>
<p>Bei den Angreifern soll es sich um Mattes Wehber und Bastian Dehnert handeln, die bereits mehrfach durch fremdenfeindliche Parolen, sowie tätliche Übergriffe auf alternative Jugendliche aufgefallen sind. Beide sind Mitglieder der Tostedter Kameradschaft „Gladiator Germania“, zudem gilt Mattes Wehber als führendes Mitglied des „Nationalen Wiederstandes Tostedt“.</p>
<p>Die Polizei wertete hingegen den Angriff mit einem offensichtlich neonazistischen Hintergrund im Polizeibericht zu einem persönlichen Streit herab. Mit dieser Taktik versucht die Polizei eindeutig, das Naziproblem in Tostedt und Umgebung zu leugnen. Letztendlich machen es die staatlichen Stellen somit erst möglich, dass junge Antifaschist_innen in der Region mittlerweile um ihr Leben fürchten müssen.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt der Gewaltspirale wurde schließlich am Pfingstsonntag erreicht, als rund 15 militante Nazis eine Wohngemeinschaft in der Gemeinde Wistedt attackierten. Erneut war das eindeutig politische Motiv der Tat nicht zu übersehen, doch die Polizei wertete die geplante Gewalttat der Nazis als eine „Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Jugendgruppen“, wodurch zunehmend die Opfer rechter Gewalt verleugnet und zu Täter_innen umgedeutet werden.</p>
<p>Bereits in der Vergangenheit wurde das Gebäude Ziel von Naziattacken. Mehrfach wurden vor dem Anwesen nazistische Hetzparolen und Drohungen gegröhlt, Scheiben wurden zertrümmert. Und auch der jüngste Vorfall kam nicht überraschend. Bereits am Vorabend der Tat versammelte sich in Wistedt eine Gruppe Nazis, schmierte Parolen und kündigte die geplante Attacke lauthals an. Auch am darauf folgenden Tag neigte man nicht zu verborgenem Vorgehen. Wenige Stunden vor dem Angriff versammelten sich die beteiligten Nazis, weithin sichtbar, vor dem Jugendzentrum in Tostedt und zogen von dort aus ins benachbarte Wistedt.</p>
<p>Dort angekommen, verschafften sich die bewaffneten Nazis, in den frühen Morgenstunden, gewaltsam Zugang zu dem Wohnhaus. Mit brachialer Gewalt schlugen die Angreifer auf Körper und Köpfe der Betroffenen ein. Die Bilanz des Überfalls: zwei Schwerverletzte, die im Krankenhaus notversorgt werden mussten. Zuvor hatten die Angreifer ihre Opfer mit Spaten traktiert. „Der ganze Flur war voller Blut“ berichteten Zeug_innen des Angriffs im Nachhinein.</p>
<p>Angesichts der Vorfälle werfen nicht nur die, in den polizeilichen Pressemitteilungen verbreiteten, Einschätzungen Fragen auf. Zweifelhaft ist auch der von den Behörden praktizierte Umgang mit den Betroffenen. Opferschutz scheint hier ein Fremdwort. Anstatt sich auf die Suche nach den Angreifern zu begeben versuchten die Einsatzkräfte der Polizei, welche den Ort des Geschehens erreichten, stattdessen ihrerseits das Gebäude zu stürmen. In dem Wohnhaus hatte sich zu diesem Zeitpunkt eine größere Gruppe Antifaschist_innen versammelt, welche den Betroffenen zu Hilfe geeilt war. Eine Begründung für das gewählte Vorgehen lieferten die eingesetzten Beamten hingegen nicht, anscheinend wollten sie die Personalien der Antfaschist_innen feststellen.</p>
<p>Als Reaktion auf die Ereignisse des Vortages formierte sich am Pfingstmontag eine Spontandemonstration in Tostedt. In Sprechchören wurde auf die gewaltsamen Aktivitäten der Naziszene aufmerksam gemacht. Diese versuchte während der Demonstration, an welcher sich rund 100 Personen beteiligten, dann auch die Antifaschist_innen anzugreifen, was nur mühsam von der Polizei unterbunden werden konnte, die daraufhin einige Mitglieder der „Gladiator Germania“ vorübergehend festnahm.</p>
<p>Inwieweit diese Vorkommnisse den öffentlichen Diskurs in der Region beeinflussen, sodass nicht länger die Augen vor dem Problem extrem gewaltbereiter Nazis verschlossen werden, bleibt abzuwarten und ist äußerst fraglich. Für die Antifaschist_innen ergeben sich derweil auf Grund der Angriffe immer neue Probleme, die nicht gerade auf eine hohe Solidaritätsbereitschaft in der Bevölkerung schließen lassen: Den Betroffenen in Wistedt wurde aufgrund der Attacke der Mietvertrag inzwischen fristlos gekündigt.</p>
<p>Weitere Infos zur Situation in Tostedt und Umgebung unter <a href="http://krautdetection.blogsport.de">krautdetection.blogsport.de</a><!--:--></p>
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		<title>Nazikundgebung in Hannover verhindern!</title>
		<link>http://www.antifa-hannover.de/2010/040610/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kundgebung]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 4. Juni 2010; 18:00; ] Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke angemeldet. 

Der DGB hat an verschiedenen Punkten in der Innenstadt ab 18 Uhr Gegenkundgebungen angemeldet.

- Schillerdenkmal (Kreuzung Georgstraße / Schillerstraße)
- Bahnhofsvorplatz (Ende Bahnhofstraße, kommunaler Bereich)
- Kreuzung Ständehausstraße / Georgstraße
- Kreuzung Lister [...]]]></description>
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<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">4. Juni 2010</td></tr><tr><td colspan="3">18:00</td></tr></table><p><!--:de-->Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke angemeldet. </p>
<p>Der DGB hat an verschiedenen Punkten in der Innenstadt ab 18 Uhr Gegenkundgebungen angemeldet.</p>
<p>- Schillerdenkmal (Kreuzung Georgstraße / Schillerstraße)<br />
- Bahnhofsvorplatz (Ende Bahnhofstraße, kommunaler Bereich)<br />
- Kreuzung Ständehausstraße / Georgstraße<br />
- Kreuzung Lister Meile / Berliner Allee</p>
<p><b>Nazis? No way &#8211; nicht in Hannover, nicht in Hildesheim!<br />
Lasst uns gemeinsam die Naziaktion verhindern!</b><!--:--></p>
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		<title>Hildesheim: Keine Zukunft für Nazis!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 20:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Neonazis am 5. Juni 2010 in Hildesheim einen Aufmarsch durchführen und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Unter demselben Motto fand schon am 6. Juni 2009 in Pinneberg ein Aufmarsch statt. Mit dem geplanten Aufmarsch in Hildesheim soll daran angeknüpft und versucht werden, einen weiteren [...]]]></description>
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<p><!--:de--><img alt="" src="http://www.antifa-hannover.de/media/antifa2.png" class="alignright" width="147" height="195" />Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Neonazis am 5. Juni 2010 in Hildesheim einen Aufmarsch durchführen und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen.<br />
Unter demselben Motto fand schon am 6. Juni 2009 in Pinneberg ein Aufmarsch statt. Mit dem geplanten Aufmarsch in Hildesheim soll daran angeknüpft und versucht werden, einen weiteren jährlichen Naziaufmarsch in Norddeutschland zu etablieren. Schon im letzten Jahr haben die Nazis angekündigt, ihren „Tag der deutschen Zukunft“ jährlich in einem anderen norddeutschen Bundesland durchzuführen. Nach Schleswig-Holstein ist nun Niedersachsen an der Reihe.</p>
<p>Sorgen wir dafür, dass ihre Hoffnungen zerplatzen und verhindern den rassistischen Aufmarsch in Hildesheim!<br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/100605hildesheim/">» Weiterlesen</a></p>
<p>Update: Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke in Hannover angemeldet.</p>
<p><b>Kommt zur Infoveranstaltung in Hannover, verhindert die Nazikundgebung auf dem Kröpcke und fahrt mit uns nach Hildesheim um den Naziaufmarsch zu verhindern:</b><br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/020610infoveranstaltung/">Mi. 02. Juni 2010: Info- und Mobilisierungsveranstaltung, Hannover</a><br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/040610/">Fr. 04. Juni 2010: Nazikundgebung verhindern, Hannover</a><br />
<a href="http://www.antifa-hannover.de/2010/050610hildesheim/">Sa. 05. Juni 2010: Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Hildesheim</a></p>
<p><!--:--></p>
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		<title>Hildesheim: Keine Zukunft für Nazis</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 20:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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Aufruf niedersächsischer Antifagruppen:
Keine Zukunft für Nazis!
Den Naziaufmarsch in Hildesheim verhindern!
Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Neonazis am 5. Juni 2010 in Hildesheim einen Aufmarsch durchführen und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Unter demselben Motto fand schon am 6. Juni 2009 in Pinneberg ein Aufmarsch statt. Mit dem geplanten Aufmarsch in [...]]]></description>
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<p><!--:de--><br />
<h3>Aufruf niedersächsischer Antifagruppen:</h3>
<p><b>Keine Zukunft für Nazis!<br />
Den Naziaufmarsch in Hildesheim verhindern!</b></p>
<p>Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Neonazis am 5. Juni 2010 in Hildesheim einen Aufmarsch durchführen und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen.<br />
Unter demselben Motto fand schon am 6. Juni 2009 in Pinneberg ein Aufmarsch statt. Mit dem geplanten Aufmarsch in Hildesheim soll daran angeknüpft und versucht werden, einen weiteren jährlichen Naziaufmarsch in Norddeutschland zu etablieren. Schon im letzten Jahr haben die Nazis angekündigt, ihren „Tag der deutschen Zukunft“ jährlich in einem anderen norddeutschen Bundesland durchzuführen. Nach Schleswig-Holstein ist nun Niedersachsen an der Reihe.</p>
<p>Anmelder des Aufmarsches ist der langjährige Naziaktivist Dieter Riefling aus Coppengrave. Riefling war in der 1995 verbotenen Nazipartei FAP und im neonazistischen Netzwerk „Blood &#038; Honour“, deren deutsche Sektion im Jahr 2000 verboten wurde, aktiv. Heute gehört er dem Führungskreis sog. „Freier Kameradschaften“ in Niedersachsen an und gilt als Anführer der Nazistrukturen rund um Hildesheim. Für die NPD trat er erfolglos als Kandidat zu Wahlen an.<br />
Bundesweit wird von verschiedenen Nazigruppen aus dem Kameradschaftsspektrum und von NPDGliederungen auf diesen Termin hingewiesen. Norddeutsche Nazikameradschaften erhoffen sich im „Tag der deutschen Zukunft“ einen weiteren regelmäßig stattfindenden Aufmarsch, neben den jährlichen Veranstaltungen in Lübeck und Bad Nenndorf.<br />
Sorgen wir dafür, dass ihre Hoffnungen zerplatzen und verhindern den rassistischen Aufmarsch in Hildesheim!</p>
<p><b>„Deutsche Zukunft“? Bleib mir vom Leib damit!</b></p>
<p>Hinter der Parole einer „Deutschen Zukunft“ steckt nichts anderes als eine neonazistische Ideologie. Im Mittelpunkt dieser steht die Idee von „Rassen“ und „Völkern“ mit angeblich „unverwechselbaren Nationaleigenschaften“. In der Tradition der Nationalsozialisten konstruieren Neonazis „die Nation“ auf der Basis ethnisch-kultureller Homogenität als exklusive Abstammungs- und Volksgemeinschaft. Die biologistisch definierte „Volksgemeinschaft“, die an ihrem angestammten Platz („Heimat“) verortet ist, gilt es laut NPD und anderer Nazis zu schützen und jede Form von „Vermischung“ zu verhindern.</p>
<p>Mit der Ideologie von der Ungleichheit der Menschheit zielen die Neonazis auf die Entrechtung, Ausgrenzung und Eliminierung des als „fremd“ definierten. Mord und Totschlag sind ständige Begleiter der neonazistischen Ideologie.</p>
<p>Mit dem Aufmarsch wollen die Nazis in Hildesheim auch an rassistische Einstellungen in der Gesellschaft anknüpfen. Dabei appellieren sie einerseits an das rassistische Gedankengut des neonazistischen Klientels und andererseits zeigen sich große Schnittmengen mit bürgerlich-rassistischen Diskursen, wie zuletzt losgetreten z.B. durch den SPD-Politiker und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin oder immer aktuell vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.</p>
<p>Reaktionäre Positionen sind heute auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft weit verbreitet. Egal ob Autoritätshörigkeit, rassistische Gesetze gegen Migrant_innen und Flüchtlinge, Nationalismus oder der Glaube an das Recht des Stärkeren verbindet große Teile der deutschen Gesellschaft, damals und heute.</p>
<p>Das kapitalistische Prinzip der Ausbeutung, Ausgrenzung und Konkurrenz zeigt sich in rassistischen Ansichten, die von großen Teilen der Gesellschaft geteilt und befürwortet werden. So treiben diese Ansichten etablierte Parteien mit voran. Schon vor über 15 Jahren wurde das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft. Ein europaweites, paramilitärisches Grenzregime zur Abwehr von Flüchtlingen wurde aufgebaut. Menschen ohne deutschen Pass und Migrant_innen leiden unter einer Vielzahl von Formen von staatlich organisiertem Rassismus und anderen Diskriminierungen, wie den Lagerzwang für Migrant_innen, der Arbeits- und Reiseverbote für Flüchtlinge, Forderungen einer weiteren Ausweitung des gewalttätigen Abschiebeapparates und weiterer staatlicher Zwangsmaßnahmen. Darin erkennen die Nazis eine Verwirklichung eigener Wünsche von rassistischer Ausgrenzung und Gewalt, die es aus ihrer Sicht zu verstärken gilt.</p>
<p>Identitätsstiftend bildet das Konstrukt der „Nation” die Klammer um Ausgrenzung und Verwertung. Die Einteilung von Menschen in „wir” und „die Anderen”, „nützlich” und „unnütz” ist dabei ein Element. Nazis und bürgerliche Gesellschaft unterscheiden sich an dieser Stelle primär durch die Definition von „Nation”. Zum einen als „Gemeinschaft von Blut und Boden”, zum anderen als Zusammenschluss mit demokratischem Anstrich, der je nach Bedarf wirtschaftlich, kulturell oder regional definiert wird. Beides hat eine explizite Abgrenzung nach „außen” zur Folge.</p>
<p>Das große Potential an rechten Einstellungen in der Bevölkerung ist nicht nur für die NPD Anknüpfungspunkt, sondern auch für andere Parteien. Vielmehr ist die demokratische Praxis und Meinung abhängig von den äußeren Verhältnissen. So werden Bürger_innen und Nazis in unregelmäßigen Abständen in kapitalistischen Gesellschaften mit Fragen konfrontiert, auf welche beide Antworten präsentieren. Dabei kann sich eine bürgerliche Moral im Endeffekt nicht gegen wirtschaftliche Veränderungen durchsetzen. Gerade in Krisenzeiten werden auch von Demokrat_innen reaktionäre Lösungsansätze geliefert, die gegen das eigene Selbstverständnis gehen. So nehmen Wohlstandchauvinismus und Sozialdarwinismus zu. Kampagnen wie &#8220;Kinder statt Inder&#8221;, die aktuelle Hetze gegen Erwerbslose durch den Bundesaußenminister Guido Westerwelle oder der Ausbau des Überwachungsstaats stellen in diesem Sinne politische Diskurse dar, die an rechten Einstellungen in der Bevölkerung anknüpfen.</p>
<p><b>Nazis bekämpfen!<br />
Für eine freie, solidarische Gesellschaft!</b></p>
<p>Wir rufen Euch dazu auf, sich am 5. Juni 2010 an den antifaschistischen Aktion in Hildesheim zu beteiligen und den Naziaufmarsch gemeinsam zu verhindern.</p>
<p>Wir werden nicht hinnehmen, dass der Naziaufmarsch von der Polizei durchgesetzt wird und rufen zu vielfältigen Aktionen dagegen auf.<br />
Jeglicher Protest und Widerstand gegen Neonazis ist nicht nur legitim, sondern notwendig. Ihre Ideologie und ihr Handeln sind in letzter Konsequenz tödlich für alle Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen.<br />
Wer Neonazis mit Menschen gleichsetzt, die sich gegen diese mörderische Ideologie stellen, betreibt praktische Verharmlosung der Vergangenheit und der Gegenwart. Antifaschismus bedeutet neben der Aufklärung über die Ursprünge, Erscheinungsformen und Gefahren faschistischer Ideologie auch immer direkte und frühzeitige Gegenwehr gegen Anhänger_innen dieser Überzeugungen.</p>
<p>Unsere Politik endet nicht mit dem Kampf gegen Naziaufmärsche. Uns geht es nicht ausschließlich darum, der NPD oder anderen Nazigruppen entgegenzutreten, sondern sich jedem rassistischen und nationalistischen Denken und Handeln zu widersetzen &#8211; egal wo und wie es sich zeigt.<br />
Neben der Notwendigkeit, den Nazis das Leben so schwer wie möglich zu machen, gilt es auch, die Ursachen zu bekämpfen, die zur Entwicklung rechter Einstellungen führen. Um diese Ursachen zu bekämpfen, ist es wichtig, die Perspektive einer emanzipatorischen Gesellschaft zu formulieren und voranzutreiben.</p>
<p><b>STÖREN! – BLOCKIEREN! – VERHINDERN!</b></p>
<p><a href="http://www.nazisblockieren.tk">www.nazisblockieren.tk</a></p>
<p><a href="http://www.antifacafe.de.vu">Antifaschistisches Plenum und Jugend Antifa Aktion (JAA)</a>, Braunschweig; Antifa AK in Alerta!, Hannover; Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]; <a href="http://www.aka-hildesheim.tk">AK Antifaschismus [AKA]</a> Hildesheim; <a href="http://www.antifa-lg.de">Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen</a>; Antifa Cafe Oldenburg;<br />
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