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Homepage der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH]

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Über uns

Die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] ist seit 2001 Teil der radikalen Linken in Hannover. Auch wenn es seitdem Umsetzungen (so z.B. 2005 und 2007) und Generationswechsel gegeben hat, versucht die Gruppe weiterhin eine kontinuierliche antifaschistische und linksradikale Politik über Szenegrenzen hinaus wahrnehmbar zu machen.
Im folgenden Text stellen wir uns kurz vor. Für eine ausführlichere Darstellung unserer Positionen empfehlen wir unser Grundsatzpapier von 2008.

STILL ♥’ING ANTIFA!

Wir als antifaschistische Gruppe verstehen uns als Teil einer internationalen Bewegung. Wir machen klassische Antifa-Arbeit und uns dabei nichts vor – Nazis kommen nicht vom Mond sondern aus dieser Gesellschaft! Nur “gegen Nazis” zu sein hilft nicht weiter – weitere Schwerpunkte unserer Praxis sind daher Antikapitalismus und Antirassismus.

“DIE SONNE IST FÜR ALLE DA, DER STRAND NUR FÜR DIE, DIE ES VERDIENT HABEN!” (City of God)

Es kann nicht ausschließlich Kapitalismus für den ganzen Mist verantwortlich gemacht werden. Staat und Nation sind uns ebenso Feind, wie wir für die Abschaffung von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus kämpfen. Diese Ausschluss- und Unterdrückungsmechanismen sorgen gemeinsam und alles andere als isoliert voneinander für die Aufrechterhaltung der bestehenden “Ordnung”.
Wir stellen uns nicht nur gegen sexistische Blumenverkäufer, rassistische Taubenzüchterinnen, antisemitische Esoteriker und gegen den ganzen scheinbar buntscheckigen Haufen, der mit Deutschland kein Problem hat. Im Zentrum der Kritik stehen aber die Verhältnisse, die für diese Erscheinungsformen sorgen.

“WIR KAMEN, WIR SAHEN, WIR TRATEN IHM IN DEN ARSCH” (Dr. Peter Venkman, Ghostbusters I)
Wir organisieren beispielsweise jährlich den antikapitalistischen Block am 1.Mai in Hannover und versuchen damit einen Brückenschlag zu sozialen Kämpfen. Andere gesellschaftliche Gruppen zum Nachdenken aufzufordern, in Kontakt zu kommen und zum Handeln anzuregen ist aber nur ein Teil unserer politischen Praxis. Wir selbst müssen intervenieren, wenn wir die Gesellschaft verändern wollen! Unsere Praxis reicht von Bündnissen, Blockaden und Demonstrationen über Partys, Konzerte und noch viel weiter. Mit unseren monatlichen Antifa-Infoabenden und unseren Infotischen wollen wir nach außen die Transparenz und Regelmäßigkeit transportieren, die für uns als Gruppe wichtig ist.
Wer sagt, unsere Feindschaft zur Allgemeinscheiße und unsere Forderung nach sozialer Revolution sei reine Utopie, hat in Anbetracht der momentane Lage vollkommen recht: Wir sind realistisch und kritisieren das Unmögliche – das Bestehende. Sich und Andere durch Heuchelei und Pseudo-Reformismus zu verarschen, hilft da ebenso wenig weiter wie Verbalradikalismus und besserwisserisches Posing.

“INTERESTING CONCEPT!” (Alf)
Wer nur etwas “gegen Nazis” machen will, ist bei und falsch aufgehoben. In der Verbindung von konkreter Antinazi-Arbeit mit einer revolutionären Agenda liegt unsere Stärke; um radikale Änderungen durchsetzen zu können, muss mensch sich ins Handgemenge werfen! Das geht nur mit verbindlicher Organisierung. Strukturen, in denen es ein ernsthaftes Interesse an verbindlicher Theorie und Praxis gibt, sind kein Bonus sondern unbedingt notwendig, wenn man es ernst meint mit seiner Radikalität. Dennoch und gerade deshalb: Was wir tun, tun wir auch für uns. Im Idealfall bringen sich alle mit ihren Schwerpunkten ein und finden sich in der Praxis der Gruppe wieder.

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