Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als “Auschwitzgedenktag” offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.
Auf dem Friedhof steht das Denkmal für 28 Säuglinge, Kindern polnischer Zwangsarbeiterinnen. Diese wurden in einem “Fremdvölkischen Kinderpflegeheim” in Großburgwedel ermordet. An diesem Denkmal wurden Kränze niedergelegt.
Am sogenannten Volkstrauertag wurde auf dem Friedhof den getöteten Soldaten der Stadt gedacht. Als bekannt wurde, dass unter den Geehrten die Namen von SS-Angehörigen waren, wurden diese notdürftig abgeklebt. Die Gedenkveranstaltung wurde dennoch durchgeführt. “Die deutschen Opfer sind uns näher, die anderen dürfen nicht vergessen werden.” hatten evangelischer Pastor und katholischer Pfarrer gemeinsam erklärt.
Einige Zeit später wurde das Denkmal von Unbekannten zerstört.





