Gestern nahm der Prozess gegen die drei angeklagten Anitmilitaristen Axel, Florian und Oliver sein Ende. Die drei Genossen wurden am Mittag zu je 3,5 und 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, als Mitglieder der „militanten Gruppe“ an einer versuchten Brandstiftung an Bundeswehrfahrzeugen beteiligt gewesen zu sein.
In Hamburg (200), in Bremen (ca. 100) und Berlin (800-1000) gingen Menschen auf die Straße um gegen die Kriminalisierung des antimilitaristischen Widerstands und linker Bewegung zu protestieren.
In Hannover wurden ebenfalls Aktionen durchgeführt. Diese waren Teil eines bundesweiten dezentralen Tag X-Konzepts.
Einen Überblick zu den verschiedenen Aktionen gibt es auf indymedia.



Sie informierten über die Hintergründe des Urteils gegen die drei Antimilitaristen.


An zwei Brücken in alternativen Stadtvierteln Hannovers wurden Transparente aufgehängt, die zur Solidarität mit den Angeklagten aufriefen.

In der Nacht auf Samstag wurden in diesen Stadtteilen zusätzlich Wandzeitungen plakatiert, die ausführlicher auf den Hintergrund des Verfahrens als Teil der alltäglichen Repression gegen Linke eingingen.
Den Verurteilten gilt weiterhin unsere Solidarität und den Repressionsorganen sei versichert, dass wir uns weder durch dieses noch durch 100 weitere von unserem Kampf abhalten lassen!






