Polizei kriminalisiert den Antimilitaristischen Widerstand in Hannover. Keine Ruhe für KriegstreiberInnen – ob auf dem Sommerbiwak oder anderswo.
Kommt zur Solidaritätsdemo!
Fr. 21. August 2009 | 19 Uhr | Limmerstraße (vor Edeka)
Am 28. August 2009 soll in Hannover erneut das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision stattfinden. Wie schon in den letzten Jahre, wurden neben Demonstrationen und Kundgebungen auch 2009 kreative und militante Aktionen im Vorfeld durchgeführt.
So wurden Kriegsdenkmäler rosa eingefärbt um den Zusammenhang zwischen Militär und Patriachat aufzudecken und anzugreifen. Desweiteren gab es einen versuchten Anschlag auf den “Rosenpavillon” im Stadtpark (Berichte: HAZ, NP). Dem Ort an dem sich beim Sommerbiwak Militärs und die Prominenz die Klinke in die Hand geben.
Am heutigen Morgen drangen Beamte des Staatschutzes und der Bereitschaftspolizei in eine Wohnung in Hannover ein. Sie nahmen einen der Bewohner fest. Ihm wird “versuchte Brandstiftung” vorgeworfen.
Es wurden verschiedene Gegenstände (Computer, Kleidung usw.) beschlagnahmt. Der Aktivist wurde festgenommen und auf die Polizeiwache gebracht. Hier wurde ihm DNA entnommen. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuss.
Wir rufen auf:
Keine Kriminalierung des antimiltaristischen Widerstands!
Sommerbiwak bleibt scheisse!
Solidarität ist eine Waffe!
Informiert euch zu den Protesten gegen das Sommerbiwak und antimilitaristischen Aktionen in Hannover!






