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26.08.07 | Nazi Outing in Langenhagen

26. August 2007 · Antifa, Archiv


Foto

Autonome AntifaschistInnen vor dem Haus von Alfred Brückner

Flugblatt

Antifaschistische Information
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner
Am 15. September 2007 will der Landesverband Niedersachsen der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) seinen zentralen Wahlkampfauftakt im Concress Centrum Hannover abhalten.
Mit hetzerischen und rassistischen Reden sollen die eigenen Mitglieder auf den Wahlkampf für die Landtagswahl 2008 eingestimmt werden. Neben bekannten NPD Funktionären sollen auch Kader der parteifreien Neonazis, den so genannten „Freien Kameradschaften“, zu diesem Anlass als Redner auftreten.

Ihr Nachbar wird vermutlich auch dabei sein, denn es gibt einen
Nazi in ihrer Nachbarschaft!

Der Elektromeister Alfred Brückner ist Spitzenkandidat der NPD Hannover zur Landtagswahl 2008.
Brückner ist schon lange in der NPD aktiv und bekleidete verschiedene Ämter.

Innerhalb der NPD Hannover gilt er als „Arbeitstier“. Die Dienstfahrzeuge seines Elektrobetriebes hat er wiederholt zum Aufhängen von NPD Plakaten zur Verfügung gestellt. Die Wahlplakate lagerten in seinem Haus in der Hackentahlstr. 37 in Langenhagen-Wiesenau.

Alfred Brückner ist Funktionär einer Partei, die sich unverhohlen am Parteiprogramm der NSDAP orientiert. So ist es auch kein Wunder, dass die Feier seines Geburtstages, der um den 20. April (Geburtsdatum von Adolf Hitler) herum liegt, von Nazis als willkommener Anlass für „Führergeburtstagsfeiern“ genommen wird.

Des weiteren ließ Brückner immer wieder junge NPDler für sich arbeiten, um die Jugendlichen auf diese Weise fester an die NPD zu binden.

Die NPD versucht nach außen den Schein einer legalen, bürgerlichen Partei zu vermitteln. Doch gerade ihre jungen AnhängerInnen sind es, die immer wieder durch brutale Gewalttätigkeiten in Erscheinung treten. Im August letzten Jahres schoss ein junger Neonazi aus Langenhagen in der Innenstadt von Hannover einem Jugendlichen mit einer Gaspistole ins Gesicht, sodass dieser ärztlich behandelt werden musste.

Sie dürfen nicht tatenlos dabei zusehen, wie die NPD ungestört ihre rassistische Hetze verbreitet!
Werden sie aktiv – auch in ihrer Nachbarschaft!
Beteiligen sie sich an den Aktivitäten gegen das Nazitreffen am 15. September in Hannover!

Aktive AntifaschistInnen Hannover

Pressemitteilung

Antifa outet Alfred Brückner

Am heutigen Sonntag wurde der Spitzenkandidat der NPD Hannover für die kommenden Landtagswahlen 2008 geoutet.
Autonome AntifaschistInnen zogen heute vor das Haus von Alfred Brückner in Langenhagen-Wiesenau. Mit Feuerwerkskörpern und Sprechchören protestierten sie gegen den langjährigen NPD Funktionär.

Zusätzlich wurden Flugblätter an die Haushalte der angrenzenden Straßen verteilt, in denen die Bevölkerung über die Aktivitäten des NPDlers aufklärt wurde.
In dem verteilten Flugblatt heisst es: “Alfred Brückner ist Funktionär einer Partei, die sich unverhohlen am Parteiprogramm der NSDAP orientiert. So ist es kein Wunder, dass die Feier seines Geburtstages, der um den 20. April (Geburtsdatum von Adolf Hitler) herum liegt, von Nazis als willkommener Anlass für ,Führergeburtstagsfeiern’ genommen wird.”

Explizit wurde auch auf den Wahlkampfauftakt der niedersächsischen NPD am 15. September hingewiesen, der im Hannover Congress Centrum stattfinden soll.

“Mit dem heutigen Outing von Alfred Brückner wollen wir deutlich machen, dass Nazis vor uns keine Ruhe haben. Der Wahlkampfauftakt der NPD in Hannover ist eine Provokation, die nicht unbeantwortet bleibt. Nicht nur am 15. September werden sich die Faschisten mit unserem Widerstand konfrontiert sehen”, kommentierte Sonja Brünzels, Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH], die Aktion.

Mit antifaschistischen Grüßen!

Sonja Brünzels
Pressesprecherin der [AAH]

Berichte

Staatskanzlei mahnt NPD ab
VON VERA KÖNIG

HANNOVER. Mit dem Niedersachsenross auf ihrer Homepage hat die rechtsextremistische NPD für ihren Wahlkampfauftakt am 15. September in Hannover geworben. Heute bekommt sie deshalb eine Abmahnung von der Staatskanzlei.
“Verstoß gegen das Wappengesetz”, begründet Regierungssprecher Olaf Glaeseker, warum er die Juristen eingeschaltet hat. “Das Landeswappen und das Wappentier dürfen nur die Dienststellen des Landes führen. Untersagt ist auch die Verwendung eines dem Landeswappen oder dem Wappentier zum Verwechseln ähnlichen Wappens oder Zeichens.”
Die Werbung für die bislang größte Zusammenkunft der Rechtsextremisten in den alten Bundesländern muss überarbeitet werden. Außer dem Ross zeigt die NPD Fotos der Redner – darunter Neonazi-Führer Christian Worch. Auch Sachsens NPD-Fraktionschef Holger Apfel, der jüngst im Landtag Ausländer als “arrogante Wohlstandsneger” beschimpft hatte, wird sprechen.
Wie die NP berichtete, wollen Stadt und DGB den Rechtsextremisten mit Kundgebung, Demo und einem “Fest für Demokratie” Einhalt gebieten. Ein breites Bündnis unterstützt das ? angefangen von antifaschistischen Gruppen über die CDU bis hin zu Landesbischöfin Margot Käßmann.
Schon im Vorfeld sorgt der Aufmarsch der NPD für Ärger. Gestern Morgen wollten mehrere Vermummte den Spitzenkandidaten der NPD für Hannover “outen”. Mit Feuerwerksköpern und Sprechchören belagerten sie sein Haus in Wiesenau (Langenhagen).
Die Polizei erhielt von Anwohnern mehrere Notrufe und traf am Tatort vier Männer (19, 20 und 25 Jahre) an. Gegenüber der NP bekannte sich später die Antifaschistischen Aktion Hannover zu dem Protest: “Wir wollen deutlich machen, dass Nazis vor uns keine Ruhe haben.”
Neue Presse vom 27.08.07

Protest gegen NPD-Outing

Mit “Bestürzung” hat Landtagspräsident Jürgen Gansäuer (CDU) von einer “Outing”-Aktion der “Aktiven Antifaschisten Hannover” am vergangenen Wochenende in Langenhagen vor dem Wohnhaus eines NPD-Politikers reagiert.
Sie hatten vor dem Haus Knaller gezündet und Nachbarn mit Transparenten auf die Aktivitäten des NPDlers aufmerksam gemacht. “Die Nazis werden vor uns keine Ruhe haben”, sagte eine Sprecherin. Die Polizei nahm die Personalien von vier Antifa-Protestlern auf. Wer Gewalt – gleichgültig, ob physischer oder psychischer Art – gegenüber anderen Personen anwende, stelle sich mit jenen auf eine Stufe, die er vorgebe, bekämpfen zu wollen, sagte Gansäuer.
KSC
taz vom 28.08.07

indymedia

Foto

Autonome AntifaschistInnen vor dem Haus von Alfred Brückner

Autonome AntifaschistInnen vor dem Haus von Alfred Brückner

Flugblatt

Antifaschistische Information
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner
Am 15. September 2007 will der Landesverband Niedersachsen der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) seinen zentralen Wahlkampfauftakt im Concress Centrum Hannover abhalten.
Mit hetzerischen und rassistischen Reden sollen die eigenen Mitglieder auf den Wahlkampf für die Landtagswahl 2008 eingestimmt werden. Neben bekannten NPD Funktionären sollen auch Kader der parteifreien Neonazis, den so genannten „Freien Kameradschaften“, zu diesem Anlass als Redner auftreten.

Ihr Nachbar wird vermutlich auch dabei sein, denn es gibt einen
Nazi in ihrer Nachbarschaft!

Der Elektromeister Alfred Brückner ist Spitzenkandidat der NPD Hannover zur Landtagswahl 2008.
Brückner ist schon lange in der NPD aktiv und bekleidete verschiedene Ämter.

Innerhalb der NPD Hannover gilt er als „Arbeitstier“. Die Dienstfahrzeuge seines Elektrobetriebes hat er wiederholt zum Aufhängen von NPD Plakaten zur Verfügung gestellt. Die Wahlplakate lagerten in seinem Haus in der Hackentahlstr. 37 in Langenhagen-Wiesenau.

Alfred Brückner ist Funktionär einer Partei, die sich unverhohlen am Parteiprogramm der NSDAP orientiert. So ist es auch kein Wunder, dass die Feier seines Geburtstages, der um den 20. April (Geburtsdatum von Adolf Hitler) herum liegt, von Nazis als willkommener Anlass für „Führergeburtstagsfeiern“ genommen wird.

Des weiteren ließ Brückner immer wieder junge NPDler für sich arbeiten, um die Jugendlichen auf diese Weise fester an die NPD zu binden.

Die NPD versucht nach außen den Schein einer legalen, bürgerlichen Partei zu vermitteln. Doch gerade ihre jungen AnhängerInnen sind es, die immer wieder durch brutale Gewalttätigkeiten in Erscheinung treten. Im August letzten Jahres schoss ein junger Neonazi aus Langenhagen in der Innenstadt von Hannover einem Jugendlichen mit einer Gaspistole ins Gesicht, sodass dieser ärztlich behandelt werden musste.

Sie dürfen nicht tatenlos dabei zusehen, wie die NPD ungestört ihre rassistische Hetze verbreitet!
Werden sie aktiv – auch in ihrer Nachbarschaft!
Beteiligen sie sich an den Aktivitäten gegen das Nazitreffen am 15. September in Hannover!

Aktive AntifaschistInnen Hannover

Pressemitteilung

Antifa outet Alfred Brückner

Am heutigen Sonntag wurde der Spitzenkandidat der NPD Hannover für die kommenden Landtagswahlen 2008 geoutet.
Autonome AntifaschistInnen zogen heute vor das Haus von Alfred Brückner in Langenhagen-Wiesenau. Mit Feuerwerkskörpern und Sprechchören protestierten sie gegen den langjährigen NPD Funktionär.

Zusätzlich wurden Flugblätter an die Haushalte der angrenzenden Straßen verteilt, in denen die Bevölkerung über die Aktivitäten des NPDlers aufklärt wurde.
In dem verteilten Flugblatt heisst es: “Alfred Brückner ist Funktionär einer Partei, die sich unverhohlen am Parteiprogramm der NSDAP orientiert. So ist es kein Wunder, dass die Feier seines Geburtstages, der um den 20. April (Geburtsdatum von Adolf Hitler) herum liegt, von Nazis als willkommener Anlass für ,Führergeburtstagsfeiern’ genommen wird.”

Explizit wurde auch auf den Wahlkampfauftakt der niedersächsischen NPD am 15. September hingewiesen, der im Hannover Congress Centrum stattfinden soll.

“Mit dem heutigen Outing von Alfred Brückner wollen wir deutlich machen, dass Nazis vor uns keine Ruhe haben. Der Wahlkampfauftakt der NPD in Hannover ist eine Provokation, die nicht unbeantwortet bleibt. Nicht nur am 15. September werden sich die Faschisten mit unserem Widerstand konfrontiert sehen”, kommentierte Sonja Brünzels, Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH], die Aktion.

Mit antifaschistischen Grüßen!

Sonja Brünzels
Pressesprecherin der [AAH]

Berichte

Staatskanzlei mahnt NPD ab
VON VERA KÖNIG

HANNOVER. Mit dem Niedersachsenross auf ihrer Homepage hat die rechtsextremistische NPD für ihren Wahlkampfauftakt am 15. September in Hannover geworben. Heute bekommt sie deshalb eine Abmahnung von der Staatskanzlei.
“Verstoß gegen das Wappengesetz”, begründet Regierungssprecher Olaf Glaeseker, warum er die Juristen eingeschaltet hat. “Das Landeswappen und das Wappentier dürfen nur die Dienststellen des Landes führen. Untersagt ist auch die Verwendung eines dem Landeswappen oder dem Wappentier zum Verwechseln ähnlichen Wappens oder Zeichens.”
Die Werbung für die bislang größte Zusammenkunft der Rechtsextremisten in den alten Bundesländern muss überarbeitet werden. Außer dem Ross zeigt die NPD Fotos der Redner – darunter Neonazi-Führer Christian Worch. Auch Sachsens NPD-Fraktionschef Holger Apfel, der jüngst im Landtag Ausländer als “arrogante Wohlstandsneger” beschimpft hatte, wird sprechen.
Wie die NP berichtete, wollen Stadt und DGB den Rechtsextremisten mit Kundgebung, Demo und einem “Fest für Demokratie” Einhalt gebieten. Ein breites Bündnis unterstützt das ? angefangen von antifaschistischen Gruppen über die CDU bis hin zu Landesbischöfin Margot Käßmann.
Schon im Vorfeld sorgt der Aufmarsch der NPD für Ärger. Gestern Morgen wollten mehrere Vermummte den Spitzenkandidaten der NPD für Hannover “outen”. Mit Feuerwerksköpern und Sprechchören belagerten sie sein Haus in Wiesenau (Langenhagen).
Die Polizei erhielt von Anwohnern mehrere Notrufe und traf am Tatort vier Männer (19, 20 und 25 Jahre) an. Gegenüber der NP bekannte sich später die Antifaschistischen Aktion Hannover zu dem Protest: “Wir wollen deutlich machen, dass Nazis vor uns keine Ruhe haben.”
Neue Presse vom 27.08.07

Protest gegen NPD-Outing

Mit “Bestürzung” hat Landtagspräsident Jürgen Gansäuer (CDU) von einer “Outing”-Aktion der “Aktiven Antifaschisten Hannover” am vergangenen Wochenende in Langenhagen vor dem Wohnhaus eines NPD-Politikers reagiert.
Sie hatten vor dem Haus Knaller gezündet und Nachbarn mit Transparenten auf die Aktivitäten des NPDlers aufmerksam gemacht. “Die Nazis werden vor uns keine Ruhe haben”, sagte eine Sprecherin. Die Polizei nahm die Personalien von vier Antifa-Protestlern auf. Wer Gewalt – gleichgültig, ob physischer oder psychischer Art – gegenüber anderen Personen anwende, stelle sich mit jenen auf eine Stufe, die er vorgebe, bekämpfen zu wollen, sagte Gansäuer.
KSC
taz vom 28.08.07

indymedia

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