Die AAH stand seit drei Jahren für den Versuch, über linke Grabenkämpfe und Strömungen hinweg antikapitalistische und antifaschistische Praxis zu leisten.
Im Laufe der Zeit wurden aber konzeptionell unterschiedliche politische Ansätze immer schwieriger zu verbinden. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns bewusst dafür entschieden, unsere Praxis über klassische Antifa-Arbeit auszuweiten, wurden die damit notwendigerweise verbundenen inhaltlichen Auseinandersetzungen nicht ausreichend geführt.
Dies führte seit geraumer Zeit mehr und mehr zu einer Einschränkung der politischen Handlungsfähigkeit und Effektivität, was eine generelle Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit innerhalb der Gruppe zur Folge hatte.
Deshalb hat sich ein Teil der Gruppe entschieden, sich zukünftig nicht mehr in der AAH zu organisieren. Die versäumten Diskussionen und Positionierungen werden Bestandteil der (Neu-)Findung sowohl der AAH als auch der neuen Gruppe sein.
Beide Gruppen werden weiterhin dort, wo es sich anbietet, zusammenarbeiten und schlicht auf unterschiedlichen Wegen versuchen, dem gemeinsamen Ziel der revolutionären Überwindung des Kapitalismus und der Etablierung einer herrschaftsfreien Gesellschaft näher zu kommen.
Deutschland wird also auch in Zukunft keine Ruhe vor uns haben!
“…und irgendwann laufen wir zusammen durch den Monsun”
(Tokio Hotel, 2006)
Zum letzten Mal in dieser Form: eure AAH





