Love 2 blockIn diesem Jahr wollen Neonazis in Bad Nenndorf zum Winklerbad marschieren. Wir sagen: “Läuft nicht!” Nach dem Erfolg vom letzten Jahr rufen wir mit vielen weiteren Gruppen und Einzelpersonen dazu auf den Aufmarsch auch 2014 zu blockieren.

Termine für Hannover:

Alle weiteren Infos gibt es bei der Initiative »Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf«

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Krieg dem Krieg - überall!Wir melden uns zu den Ereignissen in der Ukraine zu Wort, auch wenn wir über die Frage der richtigen Strategie und der richtigen Bündnispartner_innen für Antikriegsaktionen nicht in allen Details einig sind. Wir hegen ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber einfachen Antworten, gegen die Tendenz, entweder für den Westen oder für Russland sein zu sollen, für oder gegen den Maidan oder Anti-Maidan, für oder gegen die umstrittenen Montagsmahnwachen.
An den Antikriegsdemonstrationen am 31. Mai werden wir uns beteiligen, schreiben hier aber keinen „Aufruf“, sondern einen Kommentar, in dem wir unsere Überlegungen zum Ukrainekonflikt zur Diskussion stellen. Sie markieren einen Zwischenstand unserer eigenen, auch mit und in diesem Kommentar fortgesetzten, Diskussion.

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Zur Eröffnung der Mobilisierung für den Turiner Juli und den “Herbst der Kämpfe” der europäischen sozialen Bewegungen

Als Aktivist_innen der Interventionistischen Linken (D/AT) und der Koalition der Sozialen Zentren (I) sind wir uns schon auf vielen Straßen und Plätzen überall in Europa begegnet. Zusammen mit anderen haben wir begonnen, unsere Diskussionen und unsere Kämpfe über die nationalstaatlichen Grenzen hinaus auf eine transnationale Perspektive zu öffnen. Selbstverständlich greifen wir dabei auf den Internationalismus zurück, den wir so, mit all’ seinen Erfolgen und mit all’ seinen Niederlagen, zu unserem gemeinsamen Erbe machen.

Die Rolle der Linken in den Bewegungen der Plätze und den Kämpfen für Demokratie hat heute schon neue Verhältnisse und Beziehungen geschaffen. Die assambleas, die Plattformen der Solidarität und die sozialen Netzwerke sind Versuche, die Zentren der Macht aufzulösen und eine neue gemeinsame Existenz zu schaffen, sie hauchen unseren Kämpfen neues Leben ein. Indem wir lernen, die dabei gewonnenen Erfahrungen in unsere Fantasie und in unsere Praktiken zu übersetzen, beziehen wir uns schon auf Europa als auf unseren gemeinsamen Horizont.

Die Krise fordert uns heraus, uns als Linke erneut für eine wirkliche gesellschaftliche Transformation einzusetzen. Seit sich unsere Wege während der Frankfurter Blockupy-Tage des Jahres 2012 gekreuzt haben, verspüren wir das dringende Bedürfnis, mit neuen Formen der sozialen und politischen Zusammenarbeit zu experimentieren, einem Austausch, der uns ermöglichen soll, unsere militante Subjektivität konstitutiv in eine europäische Perspektive einzubringen. Aufbauend auf gemeinsamen Erfahrungen, zu denen viele andere beitragen haben, legen wir hier einen ersten Versuch vor, die Punkte zusammenzubringen, über die wir uns weiter verständigen wollen, untereinander und mit Allen, die sich daran beteiligen wollen. Eine transnationale Perspektive als Raum, um Atem zu holen.

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Refugee Protest Hannover in Solidarity with Refugee Movement in the World.Am Nachmittag des 24. Mai haben ca. 40 Refugees ein Protestcamp in Hannover am Weißekreuzplatz (hinter dem Pavillon am Raschplatz) aufgebaut.
Die Ausbeutung des afrikanischen Kontinents durch Unternehmen und Institutionen sowie Sanktionen und Kriege fordern Millionen Tote. Deutschland hat durch seine Stellung als EU-Vormacht, Frontex-Chef und Erschaffer der Dublin Abkommen die Möglichkeit Flüchtlinge zu kontrollieren.
In Deutschland angekommen, erwartet die Menschen schleichender Tod in Lagern, Diskriminierung durch die sog. Residenzpflicht, Racial Profiling und Terror durch die Abschiebemaschinerie. Frauen und Kinder sind durch diese Maßnahmen besonders hart betroffen.

Berichterstattung aus dem Camp mit Videos und Pressemitteilungen läuft über die Seite http://ageeb1999.wordpress.com. Wer das Camp unterstützen möchte, schaut direkt beim Camp vorbei.

Kampagne

Anfang der 1990er Jahre eskalierte der Krieg des türkischen Staates gegen die kurdische Bevölkerung. Unter dem Vorwand der „Terrorismusbekämpfung“ wurden 4.​000 Dörfer zerstört, das Vieh getötet, Felder und Wälder verbrannt, die Bewohner_innen vertrieben oder verhaftet und gefoltert. Die Zahl der Morde durch “unbekannte Täter” aus dieser Zeit beziffern Menschenrechtsorganisationen auf rund 17.​000. Immer wieder werden verscharrte Leichen entdeckt oder getötete und in Brunnen geworfene Menschen geborgen.
Wie stark die traditionell guten deutsch-​türkischen Beziehungen waren, zeigten die umfangreichen Waffengeschenke aus den Beständen der Nationalen Volksarmee der ehemaligen DDR an die türkische Armee, eine mediale Kampagne gegen die Arbeiterpartei Kurdistans PKK in der Türkei und in Deutschland, die faktische Abschaffung des Asylrechts und das Betätigungsverbot der PKK im Jahre 1993.

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Im Sommer nach Dresden: No TddZ!

Am 07. Juni wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet den Versuch unternehmen, in Dresden einen Aufmarsch unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ zu veranstalten. Seit nunmehr 6 Jahren versuchen Neonazis, den sogenannten “Tag der Deutschen Zukunft” zu etablieren. Nachdem dieser bisher ausschließlich in Norddeutschland stattfand, soll er dieses Jahr nach Dresden ziehen. Einerseits wollen die Organisatoren um Thomas Wullf, Dieter Riefling und Maik Müller mit einer erfolgreichen Großdemo die Misserfolge der Trauermärsche im Februar ausbügeln, andererseits versuchen sie, auch hier an rassistische Ressentiments im Mainstream durch rechtspopulistische Stimmungsmache anzudocken.

Als Teil der IL unterstützen wir den Aufruf “Keine Zukunft für Nazis!” und rufen alle auf, mit uns zusammen nach Dresden zu fahren und den Aufmarsch zu blockieren.
Alle Informationen gibt es auf der Sonderseite www.no-tddz.org

Antifa Auswärts
Der aus Hannover geplante Bus wird leider nicht zu Stande kommen. Organisiert eure Anreise eigenständig.


Es wird heiss im Mai: Blockupy ruft zu einem internationalen may of solidarity, einem Mai der Solidarität.
Neben Rom, Mailand, Brüssel, Madrid und vielen anderen europäischen Städten werden auch in Deutschland ab dem 14. Mai bis zur Europawahl in dutzenden Städten Aktionen, Veranstaltungen und Kundgebungen organisiert und am 17. Mai zentral in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart Aktionen zivilen Ungehorsams umgesetzt. Im Vordergrund stehen die Verbindungen der alltäglichen Kämpfe – um Wohnraum, um Arbeitsbedingen, um Anerkennung und gegen rechte Propaganda, gegen sexistischen Blacklash und für wirkliche Demokratie und Solidarität – mit der Troikapolitik, der Krise, der autoriätren Sparpolitik in Europa.

Für Hannover wollen wir euch auf folgende Termine hinweisen:

Umbrella Uprising
Umbrella Uprising: Blockupy MobizeitungEbenfalls in Hannover erhältlich, ist die Blockupy Zeitung Umbrella Uprising. Ihr findet sie in Zentren, Kneipen und an vielen anderen Orten in und um Hannover:
Zwei Gespenster gehen um in Europa: der Spuk der Austerität und der Geist des Widerstands. Die etablierten Mächte nutzen die Krise für eine weitere Verschärfung ihrer rücksichtslosen und rückhaltlosen Politik. Die als »Rettungsschirme« verharmlosten Armutsprogramme bedrohen in Südeuropa das Leben von Millionen Menschen und die Gespenstergeschichten von Standort und Konkurrenzfähigkeit dienen auch im anderen Teil Europas zur Rechtfertigung der sozialen Abwärtsspirale. Fast überall dominiert der Fluch der kapitalistischen Krise den Alltag: Zukunftsängste, Konkurrenzdruck, Ohnmacht und Perspektivlosigkeit bestimmen unser Leben. Doch der Widerstand von unten breitet sich genauso schnell aus wie die Austerität von oben. Die Bewegungen erobern lautstark die Plätze, Straßen, Viertel und Städte – in Griechenland, Spanien, Bosnien, der Türkei und anderswo. Dabei ist der neue Poltergeist kein Geist, der stets verneint: Eine neue Solidarität der Vielen löst die Konkurrenz der Einzelnen ab, Formen des kollektiven Eigentums treten an die Stelle des Reichtums der Wenigen. Durch ganz Europa schallt es unüberhörbar: »No nos representan!«, »Ihr repräsentiert uns nicht!«, »Real democracy ya«.

Wer keine mehr bekommen hat, holt sie sich als PDF oder blättert online.

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