13. August 2010 · Antifa
| Am 20. August findet um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im UJZ Kornstraße statt. Dort werden auch Tickets für den geplanten Bus gekauft werden können (Preis 12 Euro). Ein_e Vertreter_in des Antifa-Bündnisses S4 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Dortmunder Naziszen, die aktuelle Situation und informiert selbstverständlich über den anstehenden Widerstand gegen den Naziaufmarsch am 4. September 2010.
Infos zu Dortmund gibt es bei den beiden Antifa-Bündnissen s4 und Dortmund stellt sich quer |
Für Samstag, den 4. September 2010 mobilisieren Dortmunder Nazis zum sechsten Mal in Folge europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Die Demonstration ist für die extreme Rechte ein günstiger Anlass, ihren Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus zu propagieren. So leugnen etwa die Nazis bis heute konsequent die historische Tatsache, dass mit dem Angriffskrieg der Wehrmacht gegen Polen die Kriegsschuld am 2. Weltkrieg bei Deutschland liegt. Dieses Ereignis steht auch in direktem Zusammenhang mit dem Antikriegstag, der aus einer Gewerkschaftsinitiative 1957 hervor ging und sich gegen die Wiederbewaffnung der Bundeswehr richtete. Eine Positionierung gegen Kriege ist auch heute noch aktuell: Die Bundeswehr setzt in weiten Teilen der Welt deutsche Wirtschaftsinteressen mit Waffengewalt durch.
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Tags:Antikriegstag·Antimilitarismus·Demonstration·Dortmund
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Während auf den Straßen noch schwarz-rot-geil sich selbst feiert, finden anders wo schon die Planungen für die Fortsetzung dessen statt, nur diesmal rein staatlich organisiert. Dieses Jahr ist Bremen der Austragungsort der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung. Zum letzten mal war Bremen 1994 Gastgeber dieser Spiele. Damals, Kohl war noch Bundeskanzler, brannten im Steintorviertel die Barrikaden, Supermärkte wurden geplündert und Tausende auf den Straßen zeigten der Nation was sie von ihrer Selbstinszenierung hielten.
Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Nicht trotz sondern wegen Auschwitz bombte Rot-Grün 1999 im Kosovo herum und spätestens seit der Männer-Fußball-WM sind “wir” auch wieder Weltmeister im Feiern des nationalen Kollektivs. Es ist schon länger her, dass Sozialabbau, Lohnkürzungen, Abschiebungen und Krieg solch ein schönes Sommermärchen waren…
Trotz alle dem hat sich in Bremen und bundesweit nun ein Bündnis gebildet. Mit Veranstaltungen, Aktionen und einer bundesweiten Groß-Demo am 2. Oktober wollen die beteiligten Gruppen deutlich machen, das ein schönes Leben nur jenseits von Staat, Nation, Kapital und (Lohn)Arbeit zu haben ist.
Achtet auf Ankündigungen zu Terminen in Hannover.
Mehr Infos auf der Sonderseite.
Tags:Antikapitalismus·Antimilitarismus·bundesweit·Demonstration
Der Protest gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision sollte bereits am Vortag der Feierlichkeiten beginnen. Mit einer Rave-Parade wollte das Bündnis gegen Rechts unter dem Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ am Stadtpark vorbei in die Innenstadt ziehen.
Diese Losung aus dem Schwur der Häftlinge des KZ Buchenwald gilt heute wie damals. Mit dem Rave sollte sowohl die am Samstag stattfindenden Proteste gegen das Sommerbiwak, als auch den Widerstand gegen den geplanten Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am kommenden Wochenende unterstützt werden.
Denn „die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Mit dieser Welt haben weder das Sommerbiwak als Werbefeier für deutsche Auslandseinsätze, noch Naziaufmärsche etwas zu tun. Beides sind krasse Gegensätze zu der Vorstellung einer solidarischen Welt ohne Unterdrückung und Diskriminierung. » Weiterlesen
Tags:Antimilitarismus·Bad Nenndorf·Demonstration·Solidarität·Sommerbiwak
In den letzten Wochen und Monaten kam es in mehreren Orten des niedersächsischen Landkreises Harburg zu gewalttätigen Übergriffen von Nazis an jungen Antifschist_innen. Während die Polizei und die Öffentlichkeit das Problem verharmlosen oder ignorieren, wollen wir die Geschehnisse öffentlich machen, um zu verdeutlichen, unter welchem Druck die Betroffenen vor Ort stehen und wie die bürgerliche Öffentlichkeit einfach wegschaut. » Weiterlesen
Tags:Niedersachsen
Unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wollen Neonazis am 5. Juni 2010 in Hildesheim einen Aufmarsch durchführen und ihr rassistisches und nationalistisches Gedankengut auf die Straße tragen.
Unter demselben Motto fand schon am 6. Juni 2009 in Pinneberg ein Aufmarsch statt. Mit dem geplanten Aufmarsch in Hildesheim soll daran angeknüpft und versucht werden, einen weiteren jährlichen Naziaufmarsch in Norddeutschland zu etablieren. Schon im letzten Jahr haben die Nazis angekündigt, ihren „Tag der deutschen Zukunft“ jährlich in einem anderen norddeutschen Bundesland durchzuführen. Nach Schleswig-Holstein ist nun Niedersachsen an der Reihe.
Sorgen wir dafür, dass ihre Hoffnungen zerplatzen und verhindern den rassistischen Aufmarsch in Hildesheim!
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Update: Im Vorfeld des geplanten Naziaufmarsches in Hildesheim, hat der Nazi Dieter Riefling eine Kundgebung in Hannover von 19 bis 21 Uhr auf dem Kröpcke in Hannover angemeldet.
Kommt zur Infoveranstaltung in Hannover, verhindert die Nazikundgebung auf dem Kröpcke und fahrt mit uns nach Hildesheim um den Naziaufmarsch zu verhindern:
Mi. 02. Juni 2010: Info- und Mobilisierungsveranstaltung, Hannover
Fr. 04. Juni 2010: Nazikundgebung verhindern, Hannover
Sa. 05. Juni 2010: Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Hildesheim
Tags:Demonstration·Niedersachsen
Nachdem sich im Februar 2009 diverse prominente HannoveranerInnen zu der Frage “Und was kommt dann?” mit Beiträgen im Stadtkind äußern konnten, geht es in der Mai-Ausgabe über “Unsere Gesellschaft nach
der Finanzkrise”. Die Finanzkrise dauert an, die neue Regierung ist im Mai 200 Tage im Amt. Zeit für einen Zwischenruf, für Kritik, für Lob oder Enttäuschung. Hat die Politik Antworten gefunden? Hat sie die richtigen Antworten gefunden? Oder hat sie gar nicht die richtigen Fragen gestellt? Erneut hat die [AAH] Pressesprecherin einen Beitrag beigesteuert.
Tags:Antikapitalismus·Diskussion·Krise·Presse·Text
300 Menschen beim antikapitalistischen Block – 75 beim FrauenLesbenTrans-Block – Transparentaktion am Uni-Gebäude kritisiert “Fest für Demokratie”
Unter dem Motto “Bagatelldelikt war gestern! Produktionsmittel vergesellschaften! Für die soziale Revolution!” demonstrierten am 1. Mai in Hannover rund 300 Personen im antikapitalistischen Block auf der Gewerkschaftsdemonstration der IG Metall.
Mit einem großen Transparent am Universitätsgebäude am Königsworther Platz wurde die Umbenennung der gewerkschaftlichen 1. Mai-Kundgebung zum “Fest für Demokratie” kritisiert.
Ein FrauenLesbenTrans-Block mit etwa 75 Teilnehmer_innen richtete sich besonders gegen die kapitalistische Ausbeutungs- und patriachale Machtverhältnisse.
“Die ‘Demokratie’ um die es hier gehen soll, ist nur eine Form kapitalistischer Herrschaft. Wir wollen anstatt eines demokratischen Kapitalismus eine soziale Revolution”, fasste Sonja Brünzels, Sprecherin der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] zusammen. “Mit der Parole ‘Kampf dem Kapitalismus statt Fest der Demokratie’ wollen wir deutlich machen, dass der Staat, ob demokratisch oder nicht, Teil der Ausbeutung ist, deren Abschaffung im Interesse aller liegt.”, so Brünzels weiter.
Auf der Demonstration wurden in verschiedenen Redebeiträgen auf die Auswirkungen der Krise eingegangen, sowie die defensive Gewerkschaftspolitik kritisiert.
Aufruf lesen | Neues Deutschland: Selbstdarstellung einiger Revolutionären 1. Mai Aktionen bundesweit | Internationale Berichte zum 1. Mai (international)
Der 1. Mai in Hannover:
2007 | 2008 | 2009
Fotoauswahl 2010:
Tags:1. Mai·Antikapitalismus·Hannover·international
Am 18. April 2009 verschwand der schwerkranke Jon Anza, ehemaliger politischer Gefangener und Militanter von Euskadi Ta Askatasuna [wiki] (ETA, Baskenland und Freiheit). An diesem Tag stieg er in einen Zug nach Toulouse, um an einem Treffen der Organisation teilzunehmen und Geld zu überbringen. Während der Fahrt verschwand er spurlos.
Ein Jahr nach seinem “Verschwinden”, versammelten sich einige linke AktivistInnen vor dem spanischen Generalkonsulat in Hannover um auf den anhaltenden Ausnahmezustand im Baskenland hinzuweisen.
Als Redebeitrag wurde das Mobilisierungsflugblatt verlesen. Es wurde das Ende der Repression und die Freiheit der politischen Gefangenen – im Baskenland und weltweit gefordert.
Die Kundgebung wurde vorzeitig abgebrochen, als bekannt wurde, das Einheiten der Polizei eine Razzia im Vereinshaus des lokalen kurdischen Vereins und YEK-KOM Mitglieds durchführten.

Tags:Baskenland·international·Kundgebung·Solidarität
16. Februar 2010 · Antifa
Am Mittwoch, dem 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Dieser Tag wird seit 1996 als “Auschwitzgedenktag” offiziell begangen. Dieses Datum nahmen AntifaschistInnen zum Anlass um denen zu gedenken, die Opfer des deutschen Faschismus waren und riefen zu einer Trauerfeier auf dem Friedhof in Großburgwedel (Region Hannover) auf.
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Tags:Fotos·Gedenken·Hannover·Kundgebung
15. Februar 2010 · Antifa, News
Die antifaschistischen Aktionen am 13. Februar 2010 in Dresden waren ein voller Erfolg! Ca. 15.000 AntifaschistInnen und Antifaschisten verhinderten, dass die Nazis ihren geplanten Aufmarsch umsetzen konnten. Erst kamen viel weniger Nazis, als von ihnen selbst vorher erwartet: etwa 5000 im Gegensatz zu den erhofften 8000.
Am Nachmittag wurde ihnen dann auch noch der Aufmarsch verboten, weil sich ihnen Antifaschistinnen und Antifaschisten auf unterschiedliche Arten und Weisen entgegenstellten. Sitzblockaden auf den Straßen und brennende Barrikaden blockierten die geplante Naziroute. Gleichzeitig hinderten Blockaden auf dem Schienennetz um Dresden einen Teil der Nazis, rechtzeitig zu deren Auftaktort zu kommen. Anreisende Nazi-Busse wurden außerdem militant angegriffen. Den Nazis wurde auf Grund des offensiven Protests lediglich eine Kundgebung zugestanden. Eine Niederlage für die Nazis – ein Erfolg für den antifaschistischen Widerstand!
Mehr Infos: Dresden Nazifrei | no pasaran!
Tags:Demonstration·Dresden